Simulation · Minimal Organization · Ämter und Behörden
Jobcenter
Ein Jobcenter als begehbares Modell: wie ein Antrag auf Grundsicherung von der Eingangszone bis zur Zahlung läuft, wo fehlende Unterlagen ihn aufhalten und wie die Vermittlung mitläuft.
Trailer
Alle Daten sind erfunden. Sie lassen sich durch die echten Zahlen Ihres Jobcenters ersetzen, und das Modell kann zeigen, was heute in keiner Übersicht steht: etwa die Vollständigkeitsquote je Eingangsweg oder die Integrationen in Arbeit je Betreuungsschlüssel.
Ablauf Antrag Grundsicherung Jobcenter: Das fiktive JOBCENTER WESTERBRÜCK zeigt mit fünf Gebäuden und 17 Abteilungen, wie eine gemeinsame Einrichtung von Arbeitsagentur und Stadt arbeitet. Sie sichert den Lebensunterhalt und bringt Menschen in Arbeit, Antrag für Antrag, Gespräch für Gespräch.
Im Mittelpunkt steht eine Mutter mit zwei Kindern, die ihre Arbeit verloren hat und Grundsicherung beantragt. Ihr Antrag durchläuft Eingangszone, Scan in die E-Akte und die Prüfung der Vollständigkeit; danach werden Anspruch und Unterkunft gleichzeitig geprüft. Fehlen Kontoauszüge oder die Bestätigung des Vermieters, wartet der Antrag. Gemessen wird bis zu Bescheid und Zahlung. Das Ziel von drei Wochen ist eine Modellvorgabe; die Welt verwendet die Grundsicherung, die seit dem 1. Juli 2026 das Bürgergeld ablöst.
Nebenher laufen die Vermittlung in Arbeit, Widersprüche und Stellenmeldungen von Betrieben. Geschrieben ist die Seite für Geschäftsführungen, Bereichs- und Teamleitungen, Trägerversammlungen und alle, die neue Kolleginnen und Kollegen einarbeiten.
Eine Familie beantragt Grundsicherung
- 01
Antrag stellen: Eine Mutter mit zwei Kindern hat ihre Arbeit verloren; das Arbeitslosengeld reicht nicht. Sie beantragt Grundsicherung.
- 02
Eingangszone: In der Eingangszone: Anliegen klären, Antrag annehmen, Unterlagen kopieren.
- 03
Posteingang und Scan: Online-Antrag und hochgeladene Belege landen in der E-Akte; Papier wird gescannt.
- 04
Vollständigkeit prüfen: Das Leistungsteam prüft: Ausweis, Mietvertrag, Kontoauszüge, Einkommen, Kindergeld.
- 05
Unterlagen nachreichen: Die Antragstellerin reicht Kontoauszüge und Mietbescheinigung nach.
- 06
Erneut: Vollständigkeit prüfen: Zweite Prüfung der Unterlagen.
- 07
Regelbedarf und Unterkunft werden gleichzeitig geprüft.
- 08
Anspruch berechnen: Die Sachbearbeiterin berechnet Regelbedarf, Mehrbedarf, Einkommen und Vermögen der Bedarfsgemeinschaft.
- 09
Unterkunft prüfen: Das Team Unterkunft prüft Miete und Heizkosten auf Angemessenheit.
- 10
Vermieter bestätigt die Miete: Der Vermieter bestätigt Miete und Nebenkosten.
- 11
Beides berechnet.
- 12
Bescheid und Zahlung: Bescheid und Zahlung: das Geld kommt zum Monatsanfang. Bis hierher wird gemessen.
- 13
Bewilligt.
- 14
Abgelehnt.
- 15
Versagt.
01
Ein Quartier, das arbeitet
5 Häuser, 17 Abteilungen, rund 430 Beschäftigte: Im Abendlicht zeigen goldene Bögen, wer an wen berichtet.
02
Jede Etage aufgeklappt
Jedes Haus lässt sich öffnen, Etage für Etage – bis in einzelne Räume wie „Personalrat“, mit Arbeitsplätzen und Menschen bei der Arbeit.
Was dargestellt wird – warum – für wen
| Was gezeigt wird | Warum | Für wen |
|---|---|---|
| Rückstand der Leistungsteams (Ansicht Ressourcen) | WarumZeigt, wo Anträge länger als drei Wochen liegen. | Für wenGeschäftsführung, Teamleitung Leistung |
| Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“: Nachreichen und Rückläufe | WarumZeigt den Anteil unvollständiger Anträge. | Für wenBereichsleitung, Eingangszone |
| Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: Online-Antrag, Personal, Betreuungsschlüssel, Weiterbildung | WarumOrdnet die Hebel für Leistung und Vermittlung. | Für wenTrägerversammlung, Geschäftsführung |
| Schaubild „Wo die Zeit bleibt“: Antrag und Vermittlung | WarumZeigt das Warten auf Unterlagen und Termine. | Für wenTeamleitungen, Beirat |
| Schaubild „Wo es eng wird“ beim Zuzug nach einer Krise | WarumZeigt die Belastungsgrenzen der Teams. | Für wenGeschäftsführung, Stadt |
| Schaubild „Wer führt wen“: Arbeitsagentur und Stadt als Träger | WarumErklärt die gemeinsame Einrichtung. | Für wenRat, Ausbildung |
| Vorgang „Ein Betrieb meldet eine freie Stelle“ | WarumZeigt Arbeitgeberservice und Vermittlung. | Für wenArbeitgeber, Kammern |
03
Wer mit wem arbeitet
„Leistungsgewährung“ mit allen 9 Beziehungen: Eingangszone und Empfang, Markt und Integration, Unterkunft und Heizung, Widerspruchsstelle, Service-Center Telefon, Prüfdienst und Bußgeldstelle und Personal und Innerer Dienst – und nach außen Leistungsberechtigte in Westerbrück.
04
Eine Familie beantragt Grundsicherung
Ein einzelner Fall lässt sich verfolgen – Schritt für Schritt, mit der Wartezeit an jeder Station. Ziel: Bescheid binnen drei Wochen nach Antrag.
Filme aus dem Modell
-
Das Haus öffnet sich
Kurz vor Sonnenuntergang schweben die Etagen auseinander – „Jobcenter, Haus A“ öffnet sich, die Kamera steigt auf und umrundet das Haus, bis die Nacht kommt.
-
Wer an wen berichtet, wer mit wem arbeitet
Blaue Stunde über dem Quartier: erst die goldenen Bögen des Aufbaus, dann die Zusammenarbeit der meistvernetzten Abteilung, zuletzt das ganze Haus.
-
Ein Tag im Zeitraffer
Von zehn Uhr bis Mitternacht in 26 Sekunden: Die Sonne wandert, die Fenster gehen an, nachts leuchten die Datenleitungen.
-
Andrang und Systemausfall
Im Zeitraffer: „Zuzug nach einer Krise“ bringt mehr Arbeit, dann „Leistungsverfahren fällt aus“ – die Datenbögen werden rot. Der Regler „Personal in der Leistung“ auf „voll besetzt“ bringt die Erholung.
-
Sieben Schaubilder
Live aus dem Modell gerechnet: „Wer mit wem arbeitet“, „Jahr, Woche, Tag“, „Führungsebenen als Treppe“, „Wie ein Vorgang fließt“, „Was welcher Regler bewirkt“, „Woran die Arbeit hängt“, „Wo es eng wird“.
-
Die Software bedienen
Mit der ganzen Oberfläche: Haus öffnen, Beziehungen einer Abteilung, „Zuzug nach einer Krise“, Regler, Schaubilder mit Tafel, ein Fall.
Abteilungen im Modell
-
Trägerversammlung
Vertreter von Stadt und Agentur: beschließen Organisation, Personal, Haushalt und bestellen die Geschäftsführung.
-
Geschäftsführung
Führt das Jobcenter und setzt die Beschlüsse der Trägerversammlung um.
-
Controlling und IT
Zielsteuerung mit Kennzahlen, Haushalt, Fachverfahren.
-
Personal und Innerer Dienst
Personal, Post, Scan, Archiv, Haus.
-
Beauftragte für Chancengleichheit
Achtet auf Alleinerziehende, Frauen und Familie in allen Angeboten.
-
Prüfdienst und Bußgeldstelle
Prüft unabhängig von den Teams: Datenabgleich, Leistungsmissbrauch, Ordnungswidrigkeiten.
-
Personalrat
Gewählte Vertretung der Beschäftigten; keine Berichtslinie zur Geschäftsführung.
-
Eingangszone und Empfang
Erster Kontakt: Anliegen klären, Anträge annehmen, Termine geben.
-
Service-Center Telefon
Beantwortet Anrufe, vereinbart Termine.
-
Leistungsgewährung
Prüft Anträge und berechnet die Grundsicherung (bis Juni 2026 Bürgergeld).
-
Unterkunft und Heizung
Prüft Miete und Heizkosten auf Angemessenheit – Geld der Stadt.
-
Widerspruchsstelle
Entscheidet über Widersprüche unabhängig vom Team, das den Bescheid erlassen hat; vertritt vor dem Sozialgericht.
-
Markt und Integration
Integrationsfachkräfte: Potenzialanalyse, Kooperationsplan, Vermittlung.
-
Team U25
Junge Menschen bis 25: Ausbildung vor Arbeit, gemeinsam mit Agentur und Stadt.
-
Arbeitgeberservice
Nimmt Stellen auf, schlägt Bewerber vor, berät zu Förderung.
-
Förderung und Maßnahmen
Bildungsgutscheine, Maßnahmen beim Bildungsträger, Einkauf.
-
Ärztlicher und Psychologischer Dienst
Gehört zur Agentur für Arbeit: begutachtet Leistungsfähigkeit und Eignung im Auftrag des Jobcenters.
05
Leistungsverfahren fällt aus
Die Datenbögen werden rot, die Arbeit stockt – die Simulation zeigt, wo sich Vorgänge stauen und wie lange die Erholung dauert.
06
Ein Tag in 26 Sekunden
Von zehn Uhr bis Mitternacht im Zeitraffer: Pendler, wanderndes Licht, Fenster, die angehen – und nachts die Datenleitungen.
Alle Vorgänge im Modell
Eine Familie beantragt Grundsicherung
- 01Antrag stellen: Eine Mutter mit zwei Kindern hat ihre Arbeit verloren; das Arbeitslosengeld reicht nicht. Sie beantragt Grundsicherung.
- 02Eingangszone: In der Eingangszone: Anliegen klären, Antrag annehmen, Unterlagen kopieren.
- 03Posteingang und Scan: Online-Antrag und hochgeladene Belege landen in der E-Akte; Papier wird gescannt.
- 04Vollständigkeit prüfen: Das Leistungsteam prüft: Ausweis, Mietvertrag, Kontoauszüge, Einkommen, Kindergeld.
- 05Unterlagen nachreichen: Die Antragstellerin reicht Kontoauszüge und Mietbescheinigung nach.
- 06Erneut: Vollständigkeit prüfen: Zweite Prüfung der Unterlagen.
- 07Regelbedarf und Unterkunft werden gleichzeitig geprüft.
- 08Anspruch berechnen: Die Sachbearbeiterin berechnet Regelbedarf, Mehrbedarf, Einkommen und Vermögen der Bedarfsgemeinschaft.
- 09Unterkunft prüfen: Das Team Unterkunft prüft Miete und Heizkosten auf Angemessenheit.
- 10Vermieter bestätigt die Miete: Der Vermieter bestätigt Miete und Nebenkosten.
- 11Beides berechnet.
- 12Bescheid und Zahlung: Bescheid und Zahlung: das Geld kommt zum Monatsanfang. Bis hierher wird gemessen.
- 13Bewilligt.
- 14Abgelehnt.
- 15Versagt.
Ein Arbeitsuchender findet Arbeit
- 01Einladung zum Gespräch: Ein Lagerarbeiter wird zum persönlichen Erstgespräch eingeladen.
- 02Erstgespräch und Potenzialanalyse: Erstgespräch: Was kann er, was will er, was steht im Weg?
- 03Kooperationsplan: Der Kooperationsplan hält Ziele und Schritte fest.
- 04Gutachten des Fachdienstes: Der Ärztliche Dienst prüft, wie viele Stunden er arbeiten kann.
- 05Förderung prüfen, Bildungsgutschein: Die Förderung prüft und stellt einen Bildungsgutschein aus.
- 06Maßnahme oder Weiterbildung: Weiterbildung zum Berufskraftfahrer beim Bildungsträger.
- 07Vermittlung: Vermittlungsvorschläge, Bewerbungen, Gespräche.
- 08Arbeitsvertrag beim Arbeitgeber: Der Arbeitgeber stellt ihn ein. Bis hierher wird gemessen.
- 09Beratung im Team U25: Eine junge Frau ohne Ausbildung kommt in den Treffpunkt U25.
- 10Plan Berufswahl: In der Werkstatt Berufswahl entsteht ein Plan: Ausbildung, Vorbereitung oder Schule.
- 11Erneut: Maßnahme oder Weiterbildung: Berufsvorbereitung beim Bildungsträger.
- 12Erneut: Arbeitsvertrag beim Arbeitgeber: Ein Betrieb schließt einen Ausbildungsvertrag.
- 13In Arbeit.
- 14In Ausbildung.
- 15Abgang ohne Integration.
- 16Kontakt abgebrochen.
Ein Widerspruch gegen einen Bescheid
- 01Widerspruch einlegen: Ein Vater legt Widerspruch ein: die Heizkosten seien zu niedrig angesetzt.
- 02Posteingang und Scan: Der Widerspruch wird gescannt und der Widerspruchsstelle zugeleitet.
- 03Widerspruchsstelle prüft: Die Widerspruchsstelle prüft den Bescheid neu – unabhängig vom Team, das ihn erlassen hat.
- 04Stellungnahme des Leistungsteams: Das Leistungsteam nimmt Stellung und rechnet nach.
- 05Bescheid und Zahlung: Abhilfe: ein Änderungsbescheid, die Nachzahlung wird angewiesen.
- 06Widerspruchsbescheid zustellen: Der Widerspruchsbescheid wird zugestellt.
- 07Klage beim Sozialgericht: Klage beim Sozialgericht.
- 08Geändert.
- 09Bestandskräftig.
- 10Urteil.
Ein Betrieb meldet eine freie Stelle
- 01Arbeitgeber meldet eine Stelle: Ein Logistikbetrieb sucht drei Fachkräfte für das Lager und meldet die Stellen.
- 02Stellenprofil aufnehmen: Der Arbeitgeberservice nimmt Anforderungen, Arbeitszeit und Lohn auf.
- 03Abgleich mit Bewerberprofilen: Das System gleicht die Stelle mit Bewerberprofilen ab.
- 04Kurze Qualifizierung beim Träger: Staplerschein beim Bildungsträger.
- 05Vermittlungsvorschläge: Vermittlungsvorschläge an passende Bewerberinnen und Bewerber.
- 06Vorstellungsgespräche: Der Betrieb lädt zu Gesprächen ein.
- 07Arbeitsvertrag beim Arbeitgeber: Arbeitsvertrag unterschrieben. Bis hierher wird gemessen.
- 08Besetzt.
- 09Zurückgezogen.
Wofür ein Jobcenter das Modell nutzen kann
-
Interne Kommunikation
Leistung, Markt und Integration, Team U25 und Widerspruchsstelle auf einen Blick: Die Ansicht Zusammenarbeit zeigt, wo die Teams aufeinander angewiesen sind, etwa bei Unterkunft und Heizung.
Für wenGeschäftsführung, Teamleitungen, Personalrat
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Onboarding
Neue Fachkräfte verfolgen einen Antrag von der Eingangszone bis zur Zahlung. Sie sehen, warum ein fehlender Mietvertrag Zeit kostet und welches Team danach übernimmt.
Für wenneue Beschäftigte in Leistung und Eingangszone
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Ausbildung
Auszubildende und Studierende stellen den Betreuungsschlüssel von 1 : 200 auf 1 : 110 oder lösen „Neue Regeln: alle Fälle umstellen“ aus und sehen die Folgen für Berechnung und Widersprüche.
Für wenAusbildung, Nachwuchskräfte, Studierende
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Vermittlung an Leistungsberechtigte
Das Modell zeigt Antragstellenden und Beratungsstellen, was nach dem Antrag geschieht und warum vollständige Unterlagen den Weg zum Bescheid verkürzen.
Für wenEingangszone, Beratungsstellen, Leistungsberechtigte
-
Strategischer Überblick
Online-Antrag, Personal, Betreuungsschlüssel und Mittel für Weiterbildung im Vergleich: Das Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“ stellt sie nebeneinander. Die Störung „Zuzug nach einer Krise“ zeigt, wo die Leistungsteams volllaufen.
Für wenTrägerversammlung, Geschäftsführung, Stadt
07
Schaubilder aus dem Modell
„Wer mit wem arbeitet“ als Kuppel aus Bögen – eines von 14 Schaubildern, die live aus denselben Daten gerechnet werden.
08
Die ganze Software
Lage, Kennzahl, Zeitraffer, sechs Ansichten, Regler und Störungen: Ein Klick auf eine Abteilung zeigt Aufgabe, Ort und alle Beziehungen.
Was Sie verändern können
Regler
- Neuanträge: Werksschließungen, Kurzarbeit oder Zuzug bringen viele Anträge auf einmal.
- Personal in der Leistung: Mehr besetzte Stellen: mehr Fälle gleichzeitig und kürzere Liegezeit (Modellannahme).
- Online-Antrag mit Upload: Wer Belege gleich hochlädt und eine Prüfhilfe sieht, reicht seltener nach (Modellannahme).
- Betreuungsschlüssel in der Vermittlung: Wie viele Menschen eine Integrationsfachkraft betreut: weniger heißt öfter sprechen und schneller vermitteln (Modellannahme).
- Mittel für Weiterbildung: Mehr Weiterbildung: mehr Menschen lernen erst einen Beruf – das dauert Monate, dafür finden Betriebe öfter passende Bewerber (Modellannahme).
Störungen
- Leistungsverfahren fällt aus: Vier Stunden lang wird kein Bescheid erstellt und nichts angewiesen.
- Zuzug nach einer Krise: Drei Wochen lang kommen fast doppelt so viele Neuanträge – zum Beispiel nach einem Wechsel der Zuständigkeit für Geflüchtete.
- Krankheitswelle im Leistungsteam: Zwei Wochen lang fehlt ein Viertel der Sachbearbeitung.
- Neue Regeln: alle Fälle umstellen: Einen Monat lang dauert jede Berechnung länger, und doppelt so viele Widersprüche kommen.
Der Nutzen für ein Jobcenter
-
01
Zwei Träger, ein Bild
Arbeitsagentur, Stadt, Trägerversammlung und Teams stehen in einem begehbaren Modell mit fünf Gebäuden. Wer wen führt und wer wohin berichtet, sieht man, statt es erklären zu müssen.
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02
Rückläufe sichtbar machen
Die Simulation lässt Anträge, Vermittlungen, Widersprüche und Stellenmeldungen gleichzeitig laufen. Jeder unvollständige Antrag kehrt sichtbar zurück und reiht sich wieder ein.
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03
Hebel durchspielen
Fünf Regler und vier Störungen, vom Online-Antrag mit Prüfhilfe bis zum Ausfall des Leistungsverfahrens. Ein Tipp am Engpass schlägt den passenden Regler vor, ein Knopf wendet ihn an.
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04
Schaubilder für Steuerung und Beirat
14 Schaubilder in vier Gruppen entstehen live aus dem Modell. So lassen sich Leistung und Vermittlung in einer Sitzung nebeneinander zeigen.
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05
Für Saal und Bildschirm
Läuft im Browser und auf großen Projektionen, etwa in der Trägerversammlung. Den Einstieg erleichtert ein geführter Rundgang in acht Schritten.
-
06
Nicht aus dem Baukasten
Von einem Künstler und Entwickler gestaltet. Neben dem Jobcenter stehen 35 weitere Organisationen im Modell, in einer Übersicht nach acht Gruppen geordnet.
-
JOBCENTER WESTERBRÜCK am Morgen – tiefe Sonne, lange Schatten, die ersten Pendler auf dem Weg ins Haus. -
Jobcenter, Haus A im Abendlicht – goldene Bögen zeigen, wer an wen berichtet. -
Kurz vor acht – Menschen strömen vom Parkplatz und von der Straße in die Häuser. -
Blaue Stunde – In JOBCENTER WESTERBRÜCK gehen die Fenster an. -
Nachts von oben – Jobcenter, Haus A offen, die Datenleitungen leuchten über dem Quartier. -
Jobcenter, Haus A aufgeklappt – jede Etage mit Arbeitsplätzen und Menschen. -
Dämmerung, Ansicht Leistung – Leuchtringe zeigen, wie ausgelastet jede Abteilung ist. -
Blick in die Etage von Leistungsgewährung – Tischreihen, darüber die Etagen als Lichtumriss. -
Ein Raum für sich – Personalrat. -
Haus B – Markt und Integration offen: alle Geschosse mit Arbeitsplätzen und Menschen. -
Bewerbungscenter und Kantine – alle Geschosse auf einmal, Ansicht Leistung. -
Aufbau in der Dämmerung – goldene Bögen von jeder Etage zu den Häusern, die an sie berichten. -
Zusammenarbeit – Leistungsgewährung mit allen 9 Beziehungen – zu Abteilungen, Häusern und Partnern. -
Datenflüsse bei Nacht – Systeme und Nutzer, verbunden durch leuchtende Leitungen. -
Datenflüsse in der Dämmerung – welche Abteilung welches System nutzt. -
Aufbau über das ganze Quartier – Berichtswege zwischen den Häusern. -
Das ganze Netz bei Nacht – Zusammenarbeit im Haus und weit hinaus. -
Jeder Schritt beschriftet – Name, wie viele warten, Auslastung. -
Ein Fall wird verfolgt – „Eine Familie beantragt Grundsicherung“ – Schritt für Schritt durch das Haus. -
Zuzug nach einer Krise – Ansicht Ressourcen, die Rückstände wachsen Etage für Etage. -
Leistungsverfahren fällt aus – Die Datenbögen werden rot, die Arbeit stockt. -
Der Griff – Personal in der Leistung auf „voll besetzt“ – ein Lichtblitz zeigt, wo er wirkt. -
Frühling bei JOBCENTER WESTERBRÜCK – Jobcenter, Haus A offen, Leuchtringe zeigen die Auslastung. -
Sommerabend – warmes Licht, lange Schatten, goldene Bögen über dem Platz. -
Herbst – Laub auf den Wegen, Ansicht Leistung. -
Winterabend – Schnee auf dem Quartier, Jobcenter, Haus A offen und hell, die Zusammenarbeit leuchtet. -
Schaubild „Wer mit wem arbeitet“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Jahr, Woche, Tag“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Führungsebenen als Treppe“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Woran die Arbeit hängt“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Wo es eng wird“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Wer führt wen“, live aus dem Modell gerechnet. -
Die ganze Software – Lage, Kennzahl, Zeit, Ansichten und die Regler unten. -
Jobcenter, Haus A gewählt – Etagenliste rechts, die Etagen schweben auseinander. -
Leistungsgewährung – Karte mit Aufgabe, Ort und allen Beziehungen. -
Zuzug nach einer Krise ausgelöst – Chronik, Kennzahl und Engpass reagieren. -
Gegensteuern – Personal in der Leistung aufgestockt – die Kachel zeigt die Wirkung seit dem Griff. -
Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“ mit Tafel – Befunde in Sätzen. -
Schaubild „Wer mit wem arbeitet“ mit Tafel. -
Vorgang verfolgen – Schritt, Wartezeit und Zusage auf der Karte. -
Der Rundgang führt in acht Schritten durch die Software. -
36 Organisationen zur Auswahl, jede mit eigenem Bild.
Ihr Jobcenter als Modell
Sie möchten Ihre Teams, Bestände und Laufzeiten so sehen? Sprechen Sie uns per Mail oder Telefon an. Gemeinsam klären wir, welche Zahlen in das Modell gehören. Das Passwort für die Simulation gibt es auf Anfrage.
cube4tec.de/spiele/minimal-organization/
Dazu anfragen
Minimal Organization: Jobcenter
Grundlage und Grenzen
Fiktives Jobcenter · Modell auf Grundlage recherchierter Verwaltungsstrukturen · keine Aussage über reale Behörden
1 Vorgang = 1 Antrag, 1 Person in der Vermittlung, 1 Widerspruch oder 1 Stelle · 1 Figur ≈ 10 Beschäftigte
Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte eines realen Jobcenters.
Das Ziel von drei Wochen ist eine Modellvorgabe; gesetzlich ist eine Untätigkeitsklage nach sechs Monaten möglich. Die Liegezeit im Team steckt in der Dauer der Berechnung.
Belegt: gemeinsame Einrichtung von Agentur und Stadt mit Trägerversammlung, Grundsicherung seit 1. Juli 2026 (vorher Bürgergeld), Kooperationsplan, Unterkunftskosten bei der Stadt, Widerspruch vor der Klage.
Ärztlicher und Psychologischer Dienst gehören zur Agentur für Arbeit und sind ohne Berichtslinie zur Geschäftsführung dargestellt.
Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:
- SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende)
- SGB I §§ 60, 66 (Mitwirkung, Versagung)
- Sozialgerichtsgesetz (SGG)
- Verordnung zur Festlegung der Kennzahlen nach § 48a SGB II
- Bundesregierung: Neue Grundsicherung löst Bürgergeld ab
- Deutscher Bundestag, Drucksache 21/3728
- Statistik der Bundesagentur für Arbeit
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Ein Such- und Werbekonzern als begehbares Modell: Auktionen in Millisekunden, Experimente über Wochen und eine neue Werbekampagne, die auf Menschen wartet.
Alle Daten sind erfunden. Sie lassen sich durch die echten Zahlen Ihres Jobcenters ersetzen, und das Modell kann zeigen, was heute in keiner Übersicht steht: etwa die Vollständigkeitsquote je Eingangsweg oder die Integrationen in Arbeit je Betreuungsschlüssel.