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Minimal Organization: UNIVERSITÄT ALTENHEIDE, Universität – das Gelände im Modell von schräg oben

Simulation · Minimal Organization · Stadt, Gesundheit, Wissen, Bau

Universität

Eine Universität als begehbares Modell: Sie sehen, wie eine Klausur bis zur verbuchten Note läuft, wie eine Professur besetzt wird und wo das Hochschuljahr Spitzen erzeugt.

UNIVERSITÄT ALTENHEIDE ist erfunden, sechs Wochen bis zur Note sind ein Ziel im Modell. Mit Ihren Daten zeigt es, was heute zwischen Campus-Management und Fakultäten verstreut ist – etwa Klausurzahlen und Korrekturdauer je Fach oder Raumbelegung und Sanierungsbedarf je Gebäude.

Wie läuft die Prüfungsverwaltung an einer Universität ab, von der Klausur bis zur verbuchten Note? Die erfundene UNIVERSITÄT ALTENHEIDE macht den Ablauf sichtbar. Sie verwaltet sich selbst, lehrt und forscht zugleich und lebt von Geld, das sie sich im Wettbewerb holen muss.

Der Weg einer Klausur: Hundert Studierende schreiben im Audimax, Lehrende korrigieren neben Lehre und Forschung, das Prüfungsamt verbucht die Noten, einige wollen Einsicht oder widersprechen. Ziel im Modell: Note binnen sechs Wochen; Prüfungsordnungen regeln das unterschiedlich. In der Prüfungsphase kommen drei Wochen lang dreimal so viele Klausuren.

Daneben laufen ein Forschungsantrag mit Begutachtung und die Besetzung einer Professur über Monate; gute Antragsberatung bringt im Modell mehr Bewilligungen. Die Seite wendet sich an Rektorat, Kanzlerin oder Kanzler, Dekanate, Prüfungsamt, Personalentwicklung und Studienberatung.

Eine Klausur wird geschrieben und bewertet

  1. 01

    Studierende schreiben die Klausur: Hundert Studierende schreiben eine Klausur im Audimax.

  2. 02

    Lehrende korrigieren: Lehrende korrigieren – neben Lehre und Forschung.

  3. 03

    Prüfungsamt verbucht die Noten: Das Prüfungsamt verbucht die Noten.

  4. 04

    Einsicht und Widerspruch: Einige wollen Einsicht, manche widersprechen.

  5. 05

    Benotet.

Wofür eine Universität das Modell nutzen kann

  • Interne Kommunikation

    Rektorat, Senat, Dekanate, Verwaltung, Bibliothek und Rechenzentrum auf einem Campus. Das Schaubild „Wer führt wen“ erklärt die Selbstverwaltung, ohne dass jemand das Hochschulgesetz lesen muss.

    Für wenRektorat, Kanzler, Hochschulkommunikation

  • Onboarding

    Neuberufene Professorinnen und Professoren und neue Verwaltungskräfte sehen, wer wofür zuständig ist und wie eine Klausur zwischen Lehrstuhl und Prüfungsamt läuft.

    Für wenNeuberufene, neue Beschäftigte in Verwaltung und Fakultäten

  • Ausbildung

    Verwaltungsnachwuchs und Studierende im Wissenschaftsmanagement stellen die Lehrenden auf „Stellen unbesetzt“, lösen die Prüfungsphase aus und sehen, wie sich Klausuren bei den Lehrstühlen stapeln.

    Für wenAuszubildende in der Hochschulverwaltung, Studierende im Wissenschaftsmanagement

  • Vermittlung an Studierende

    Erstsemester finden im Schaubild „Wer wo sitzt – und an wen berichtet“ Gebäude und Zuständigkeiten. Studierende sehen, wo die Wochen zwischen Klausur und Note vergehen.

    Für wenStudierendensekretariat, Studienberatung, Fachschaften

  • Strategischer Überblick

    Lehrende, Antragsberatung und digitale Notenverbuchung im Vergleich, dazu ein wegen Sanierungsstau gesperrtes Gebäude als Störung. Das Modell zeigt, welcher Hebel Lehre und Forschung am meisten hilft.

    Für wenRektorat, Kanzler, Hochschulrat, Ministerium

Was dargestellt wird – warum – für wen

Was gezeigt wird Warum Für wen
Schaubild „Jahr, Woche, Tag“: Semester und Prüfungsphase Warumzeigt die Spitzen im Hochschuljahr Für wenPrüfungsamt, Dekanate
Schaubild „Wo die Zeit bleibt“: Klausur und Berufung Warumzeigt, wo Wochen und wo Monate vergehen Für wenRektorat, Studierende
Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: Lehrende, Antragsberatung, digitale Notenverbuchung Warumordnet die Hebel für Lehre und Forschung Für wenKanzler, Rektorat
Schaubild „Wer führt wen“: Rektorat, Senat, Dekanate Warumerklärt die Selbstverwaltung Für wenneue Professorinnen und Professoren, Verwaltung
Schaubild „Wo die Menschen arbeiten“ Warumzeigt Lehre, Forschung und Verwaltung auf dem Campus Für wenCampusplanung
Schaubild „Wer wo sitzt – und an wen berichtet“ Warumzeigt Gebäude und Zuständigkeiten Für wenGebäudemanagement, Erstsemester
Störung „Gebäude gesperrt (Sanierungsstau)“ Warumzeigt die Folgen des Sanierungsstaus Für wenKanzler, Land

Abteilungen im Modell

  • Rektorat

    Leitet die Universität, erteilt Rufe.

  • Senat

    Akademische Selbstverwaltung: Ordnungen, Stellungnahmen.

  • Kanzler: Personal und Finanzen

    Führt die Verwaltung.

  • Drittmittel und Forschungsförderung

    Berät Anträge, verwaltet Projekte.

  • Studierendensekretariat

    Bewerbung, Einschreibung, Rückmeldung.

  • Prüfungsamt

    Verbucht Noten und stellt Zeugnisse aus.

  • Dekanate

    Lehrplanung und Berufungen der Fakultäten.

  • Lehrende

    Professoren und Mitarbeiter: lehren, prüfen, forschen.

  • Forschungsgruppen

    Doktoranden und Projekte, oft aus Drittmitteln.

  • Lehrorganisation

    Räume, Termine, Klausuren.

  • Universitätsbibliothek

    Herzstück des Campus.

  • Rechenzentrum

    Campus-Management, Lernplattform, Rechner.

  • Gleichstellung

    Wirkt in Berufungskommissionen mit.

Alle Vorgänge im Modell

Eine Klausur wird geschrieben und bewertet

  1. 01Studierende schreiben die Klausur: Hundert Studierende schreiben eine Klausur im Audimax.
  2. 02Lehrende korrigieren: Lehrende korrigieren – neben Lehre und Forschung.
  3. 03Prüfungsamt verbucht die Noten: Das Prüfungsamt verbucht die Noten.
  4. 04Einsicht und Widerspruch: Einige wollen Einsicht, manche widersprechen.
  5. 05Benotet.

Eine Gruppe beantragt ein Forschungsprojekt

  1. 01Gruppe schreibt den Antrag: Eine Arbeitsgruppe schreibt einen Antrag auf drei Jahre Forschung.
  2. 02Drittmittelstelle prüft Kosten: Die Drittmittelstelle prüft Personalkosten und Pauschalen.
  3. 03Begutachtung und Entscheidung: Gutachter bewerten, ein Gremium entscheidet – nach etwa einem halben Jahr.
  4. 04Abgelehnt.
  5. 05Projekt anlegen: Das Projekt wird angelegt, das Konto eröffnet.
  6. 06Doktoranden einstellen: Doktoranden werden ausgeschrieben und eingestellt.
  7. 07Läuft.

Eine Professur wird besetzt

  1. 01Professur ausschreiben: Die Fakultät schreibt eine Professur aus, das Rektorat gibt die Stelle frei.
  2. 02Bewerbungen gehen ein: Fünfzig bis hundertfünfzig Bewerbungen gehen ein.
  3. 03Berufungskommission: Vorträge und Liste: Die Kommission lädt zu Vorträgen und bildet eine Liste.
  4. 04Externe Gutachten zur Liste: Externe Gutachter bewerten die Liste.
  5. 05Senat nimmt Stellung (monatlich): Der Senat nimmt Stellung – er tagt einmal im Monat.
  6. 06Rektorat erteilt den Ruf: Das Rektorat erteilt den Ruf an die Erstplatzierte der Liste.
  7. 07Berufungsverhandlung: Verhandelt wird über Ausstattung, Räume, Geräte.
  8. 08Ernennung: Die Ernennung, dann das Labor einrichten.
  9. 09Berufen.

Was Sie verändern können

Regler

  • Studierende je Kurs: Doppelte Jahrgänge und beliebte Fächer füllen die Hörsäle.
  • Lehrende: Wie viele Klausuren gleichzeitig korrigiert werden.
  • Antragsberatung: Gute Beratung: mehr Anträge werden bewilligt (Modellannahme).
  • Digitale Notenverbuchung: Noten fließen direkt ins System (Modellannahme).

Störungen

  • Prüfungsphase am Semesterende: Drei Wochen lang werden dreimal so viele Klausuren geschrieben.
  • Gebäude gesperrt (Sanierungsstau): Drei Monate lang müssen Gruppen umziehen und arbeiten langsamer.
  • Campus-Management fällt aus: Zwei Stunden lang kann nichts verbucht werden.

Was das Modell einer Universität bringt

  • 01

    Das Semester als Takt

    Prüfungszeiten im Februar und Juli, Fristen der Förderer im Herbst: Das Modell legt das Hochschuljahr auf die Zeitachse und zeigt, wann die Last steigt.

  • 02

    Wochen und Monate nebeneinander

    Klausur, Forschungsantrag und Berufung laufen parallel, jeweils mit eigener Schlange. So wird sichtbar, wo Wochen und wo Monate vergehen.

  • 03

    Beratung, die sich zeigt

    Der Regler „Antragsberatung“ bringt im Modell mehr bewilligte Forschungsanträge – eine anschauliche Grundlage für Gespräche über die Ausstattung der Drittmittelstelle.

  • 04

    Gebäude zählen mit

    Ein gesperrtes Gebäude zwingt Gruppen drei Monate zum Umzug. Das Modell macht den Sanierungsstau zu einer sichtbaren Größe für Land und Hochschulleitung.

  • 05

    Für Hörsaal und Senat

    Im Hörsaal per Beamer, im Büro im Browser: Das Modell eignet sich für die Erstsemesterwoche ebenso wie für eine Senatssitzung. Ein geführter Rundgang erleichtert den Einstieg.

Grundlage und Grenzen

Fiktive Universität · Modell auf Grundlage recherchierter Hochschulstrukturen · keine Aussage über reale Hochschulen

1 Vorgang = 100 Klausuren, 1 Antrag oder 1 Professur · 1 Figur ≈ 40 Beschäftigte

Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte einer realen Universität.

Sechs Wochen für die Note sind ein Ziel im Modell; Prüfungsordnungen regeln das unterschiedlich.

Belegt: Organe nach Hochschulgesetz, Begutachtung und Bewilligungsquote bei Sachbeihilfen, Berufungskommission mit Gleichstellung, Akkreditierung.

Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:

  • Hochschulgesetz NRW
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft: Sachbeihilfe
  • Akkreditierungsrat

Ihre Hochschule als Modell

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