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Minimal Organization: TERRAMONT BAU, Bau- und Infrastrukturkonzern – das Gelände im Modell von schräg oben

Simulation · Minimal Organization · Stadt, Gesundheit, Wissen, Bau

Baukonzern

Ein Bau- und Infrastrukturkonzern als begehbares Modell: Sie sehen, wie eine Talbrücke Abschnitt für Abschnitt entsteht und wo Frost, Abnahmen und Nachträge Zeit kosten.

TERRAMONT BAU ist erfunden, Mengen und Dauern sind Annahmen. Mit Ihren Projektdaten zeigt das Modell, was heute in Bauzeitenplan und Controlling getrennt liegt – etwa den tatsächlichen Takt je Abschnitt oder Nachträge und Behinderungen je Gewerk.

Wie sieht der Ablauf beim Brückenbau aus, und wie ist ein großes Bauprojekt organisiert? Der erfundene Baukonzern TERRAMONT BAU zeigt es. Die Zentrale ist klein, das Geschehen draußen: Jedes Projekt ist eine Organisation auf Zeit, mit Arbeitsgemeinschaft, Nachunternehmern und einem Bauherrn, der zahlt.

Ein Abschnitt der Talbrücke im Taktverfahren: Das Technische Büro bereitet ihn vor, die Kolonne stellt die Schalung und verlegt die Bewehrung, der Prüfingenieur nimmt ab, während der Einkauf den Beton abruft, dann wird betoniert, der Beton härtet aus, und die Vorschubrüstung fährt ein Feld weiter. Ziel im Modell: ein Abschnitt binnen zwölf Tagen.

Bei Frost dauern Betonieren und Aushärten viel länger, bei Sturm stehen die Kräne; Vorfertigung im Werk und Kollisionsprüfung im Modell sparen Zeit und Nachträge. Daneben laufen eine öffentliche Ausschreibung, ein Nachtrag wegen anderen Baugrunds und die Übergabe eines Bauwerks. Geschrieben für Geschäftsleitung, Projekt- und Bauleitung, Kalkulation, Vertragsmanagement, Nachwuchs und öffentliche Bauherren.

Ein Brückenabschnitt entsteht

  1. 01

    Arbeitsvorbereitung: Pläne und Bewehrungslisten: Das Technische Büro bereitet den nächsten Abschnitt vor: Pläne, Bewehrungslisten, Betonbestellung.

  2. 02

    Schalung stellen, Bewehrung verlegen: Die Kolonne stellt die Schalung und verlegt die Bewehrung.

  3. 03

    Prüfingenieur und Betonabruf laufen parallel.

  4. 04

    Prüfingenieur nimmt die Bewehrung ab: Der Prüfingenieur nimmt die Bewehrung ab.

  5. 05

    Beton abrufen: Der Einkauf ruft den Beton ab.

  6. 06

    Abgenommen, Beton kommt.

  7. 07

    Betonieren: Ein Abschnitt wird in einem Zug betoniert.

  8. 08

    Beton härtet aus: Der Beton härtet aus.

  9. 09

    Vorschubrüstung fährt vor: Die Vorschubrüstung fährt ein Feld weiter.

  10. 10

    Abschnitt fertig.

Wofür ein Baukonzern das Modell nutzen kann

  • Interne Kommunikation

    Zentrale, Gerätezentrale, Werkstatt, Fertigteilwerk, Baustelle und Arbeitsgemeinschaft in einem Quartier. Das Schaubild „Wer wo sitzt – und an wen berichtet“ zeigt, wie wenig in der Zentrale geschieht.

    Für wenGeschäftsleitung, Kommunikation, Projektleitungen

  • Onboarding

    Neue Bauleiterinnen, Poliere und Kaufleute sehen, wer in der Organisation auf Zeit mit wem arbeitet: Bauherr, Partnerfirma, Nachunternehmer, Prüfingenieur.

    Für wenNeue Beschäftigte in Bauleitung, Technischem Büro und Kaufmännischem

  • Ausbildung

    Auszubildende und Studierende lösen „Frost“ oder „Sturm: die Kräne stehen“ aus und sehen, wie sich der Takt der Brücke verschiebt. Am Vorgang „Der Baugrund ist anders als geplant“ lernen sie Behinderungsanzeige und Nachtrag.

    Für wenAuszubildende im Bau, duale Studierende im Bauingenieurwesen, Trainees

  • Vermittlung an Bauherren

    Öffentliche Bauherren sehen, wo die zwölf Tage eines Abschnitts vergehen und warum Frost und Abnahmen Zeit brauchen. Das Schaubild „Wer mit wem arbeitet“ zeigt die Rollen auf beiden Seiten.

    Für wenProjektleitung, Akquisition, öffentliche Bauherren

  • Strategischer Überblick

    Vorfertigung, Kollisionsprüfung im Modell und Partnerschaftsmodell im Vergleich: Das Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“ zeigt die Wirkung auf Nachträge und Dauer.

    Für wenGeschäftsleitung, Kalkulation, Vertragsmanagement

Was dargestellt wird – warum – für wen

Was gezeigt wird Warum Für wen
Schaubild „Jahr, Woche, Tag“: der Takt der Abschnitte und der Frost Warumzeigt das Wetter im Bauablauf Für wenBauleitung, Bauherr
Schaubild „Wo die Zeit bleibt“: Aushärten und Abnahme Warumzeigt, wo die zwölf Tage vergehen Für wenBauleitung, Arbeitsvorbereitung
Schaubild „Wer mit wem arbeitet“: Bauherr, Arbeitsgemeinschaft, Nachunternehmer, Prüfingenieur Warumzeigt die Organisation auf Zeit Für wenProjektleitung, Bauherr
Schaubild „Wer wo sitzt – und an wen berichtet“: Zentrale, Baustelle, Werk Warumzeigt, wie wenig in der Zentrale geschieht Für wenVorstand, Nachwuchs
Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: Vorfertigung, Kollisionsprüfung, Partnerschaft Warumzeigt die Wirkung auf Nachträge und Dauer Für wenBauherr, Vorstand
Vorgang „Der Baugrund ist anders als geplant“ Warumzeigt Behinderungsanzeige und Nachtrag Für wenVertragsmanagement, Bauherr
Vorgang „Eine öffentliche Ausschreibung kommt“ Warumzeigt die Vergabe nach GWB und VOB Für wenKalkulation, Vertrieb

Abteilungen im Modell

  • Geschäftsleitung

    Gibt Angebotspreise frei und trägt das Risiko.

  • Akquisition

    Entscheidet, wo geboten wird.

  • Kalkulation und Angebote

    Rechnet jede Position des Leistungsverzeichnisses.

  • Technisches Büro (Arbeitsvorbereitung, BIM)

    Plant den Bauablauf, prüft Pläne im Modell.

  • Einkauf

    Vergibt an Nachunternehmer, ruft Beton und Stahl ab.

  • Gerätezentrale

    Maschinenpark, Kräne, Werkstatt.

  • Fertigteilwerk

    Gießt Wände und Platten wetterunabhängig.

  • Bauleitung (in der Arbeitsgemeinschaft)

    Führt das Projekt auf Zeit: Termine, Kosten, Partner.

  • Poliere und Kolonnen

    Schalen, bewehren, betonieren.

  • Verträge und Nachträge

    Zeigt Behinderungen an, stellt Nachträge.

  • Controlling und Abrechnung

    Soll und Ist, Abschläge, Schlussrechnung.

  • Arbeitssicherheit und Qualität

    Unterweist, begeht, prüft.

Alle Vorgänge im Modell

Ein Brückenabschnitt entsteht

  1. 01Arbeitsvorbereitung: Pläne und Bewehrungslisten: Das Technische Büro bereitet den nächsten Abschnitt vor: Pläne, Bewehrungslisten, Betonbestellung.
  2. 02Schalung stellen, Bewehrung verlegen: Die Kolonne stellt die Schalung und verlegt die Bewehrung.
  3. 03Prüfingenieur und Betonabruf laufen parallel.
  4. 04Prüfingenieur nimmt die Bewehrung ab: Der Prüfingenieur nimmt die Bewehrung ab.
  5. 05Beton abrufen: Der Einkauf ruft den Beton ab.
  6. 06Abgenommen, Beton kommt.
  7. 07Betonieren: Ein Abschnitt wird in einem Zug betoniert.
  8. 08Beton härtet aus: Der Beton härtet aus.
  9. 09Vorschubrüstung fährt vor: Die Vorschubrüstung fährt ein Feld weiter.
  10. 10Abschnitt fertig.

Eine öffentliche Ausschreibung kommt

  1. 01Bauherr schreibt aus: Ein Landesbetrieb schreibt eine Brücke europaweit aus.
  2. 02Bieten oder verzichten?: Die Akquisition entscheidet: passt das Projekt zu Kapazität und Risiko?
  3. 03Verzichtet.
  4. 04Kalkulation und Anfragen bei Nachunternehmern laufen parallel.
  5. 05Kalkulation aller Positionen: Die Kalkulation rechnet Mengen und Preise je Position.
  6. 06Angebote der Nachunternehmer: Nachunternehmer schicken Angebote.
  7. 07Kalkuliert.
  8. 08Geschäftsleitung gibt den Preis frei: Die Geschäftsleitung setzt Risikozuschläge und gibt den Preis frei.
  9. 09Bauherr prüft, Wartefrist: Der Bauherr prüft die Angebote; Unterlegene erfahren es vorab.
  10. 10Verloren.
  11. 11Nachprüfung bei der Vergabekammer: Ein unterlegener Bieter ruft die Vergabekammer an.
  12. 12Übergabe an das Projektteam: Zuschlag: die Kalkulation übergibt an das Projektteam.
  13. 13Gewonnen.

Der Baugrund ist anders als geplant

  1. 01Behinderungsanzeige: Beim Pfeiler im Fluss stößt der Bohrer auf Fels statt Kies: Behinderungsanzeige.
  2. 02Nachtragsangebot: Das Nachtragsmanagement rechnet die Mehrkosten.
  3. 03Bauherr prüft den Nachtrag: Der Bauherr prüft – oft der längste Wartepunkt.
  4. 04Verhandlung über die Höhe: Verhandlung über die Höhe.
  5. 05Schlichtung: Ein Schlichter entscheidet vorläufig.
  6. 06Nachtrag im Controlling buchen: Das Controlling bucht den Nachtrag.
  7. 07Geregelt.

Ein Bauwerk wird übergeben

  1. 01Fertigstellung melden: Die Bauleitung meldet die Fertigstellung und verlangt die Abnahme.
  2. 02Abnahme mit dem Bauherrn: Gemeinsame Begehung, Protokoll, Mängelliste.
  3. 03Mängel beseitigen (Nachunternehmer): Nachunternehmer beseitigen die Mängel.
  4. 04Schlussrechnung: Das Controlling stellt die Schlussrechnung.
  5. 05Bauherr prüft und zahlt: Der Bauherr prüft und zahlt.
  6. 06Abgeschlossen.

Was Sie verändern können

Regler

  • Taktvorgabe: Der Bauherr will früher fertig sein: mehr Abschnitte in kürzerer Zeit.
  • Vorfertigung: Bewehrungskörbe und Fertigteile aus dem Werk: weniger Zeit auf der Baustelle (Modellannahme).
  • Kollisionsprüfung im Modell: Planfehler fallen vor dem Bau auf: weniger Nachträge (Modellannahme).
  • Partnerschaftsmodell: Frühe Einbindung: mehr Nachträge werden direkt anerkannt (Modellannahme).

Störungen

  • Frost: Zehn Tage Frost: betonieren und aushärten dauern viel länger.
  • Altlast im Baugrund: Zwei Wochen lang häufen sich Behinderungen; die Kolonne arbeitet langsamer.
  • Nachunternehmer insolvent: Zwei Monate lang dauern Angebote und Mängelbeseitigung doppelt so lange.
  • Sturm: die Kräne stehen: Zwei Tage lang dürfen keine Kräne fahren.

Was das Modell einem Baukonzern bringt

  • 01

    Die Baustelle im Takt

    Ein Abschnitt nach dem anderen: Das Modell zeigt Schalung, Abnahme, Betonieren und Aushärten als laufenden Takt, mit Schlangen, sobald etwas stockt.

  • 02

    Wetter als Faktor

    Frost verlängert Betonieren und Aushärten, Sturm legt die Kräne still. Jahreszeiten und Störungen verändern den Ablauf so, dass alle es sehen.

  • 03

    Nachträge verstehen

    Behinderungsanzeige, Nachtragsangebot, Prüfung, Verhandlung, Schlichtung: Der Vorgang zeigt, wie ein anderer Baugrund zum Vertragsthema wird.

  • 04

    Partnerschaft durchspielen

    Mit den Reglern „Partnerschaftsmodell“ und „Kollisionsprüfung im Modell“ wird sichtbar, wie frühe Einbindung und geprüfte Pläne den Streit um Nachträge verringern (Modellannahme).

  • 05

    Für Baubesprechung und Bürgerinfo

    Das Modell lässt sich im Browser öffnen und groß an die Wand werfen, etwa bei einem Infoabend zum Projekt oder im Ausbildungszentrum.

Grundlage und Grenzen

Fiktiver Baukonzern · Modell auf Grundlage recherchierter Branchenstrukturen · keine Vorhersage für reale Unternehmen

1 Vorgang = 1 Brückenabschnitt, 1 Ausschreibung, 1 Nachtrag oder 1 Abnahme · 1 Figur ≈ 10 Beschäftigte

Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte eines realen Baukonzerns.

Die Brücke wird im Taktverfahren gebaut: ein Abschnitt nach dem anderen, mit einer Vorschubrüstung.

Belegt: Vergabe nach GWB und VOB, Behinderungsanzeige und Nachtrag nach VOB/B, Abnahme binnen zwölf Werktagen, Arbeitsgemeinschaft als eigene Gesellschaft.

Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:

  • HOAI 2021 (Leistungsphasen)
  • VOB/B (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen)
  • GWB Teil 4 und VgV
  • BGB §§ 640, 634a, 650a ff.
  • Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (Arbeitsgemeinschaft)

Ihr Bauprojekt als Modell

Wir besprechen, welche Abläufe Ihres Unternehmens oder eines bestimmten Projekts das Modell zeigen soll und welche Daten Sie haben. Das Passwort für die Simulation bekommen Sie von uns, sobald Sie es anfragen.

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