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Minimal Organization: HEIMVELT HAUSTECHNIK, Handwerk: Heizung, Sanitär, Elektro – das Gelände im Modell von schräg oben

Simulation · Minimal Organization · Mittelstand und Dienstleistung

Handwerksbetrieb

Ein Betrieb für Heizung, Sanitär und Elektro als begehbares Modell: was nach einem Störungsanruf geschieht, warum das Teil im Wagen zählt und wann der Notdienst an die Grenze kommt.

Alle Daten sind erfunden, auch Anrufzahlen und Erfolgsquoten. An die echten Daten Ihres Betriebs angepasst, zeigt das Modell, was heute keiner auf einen Blick sieht – etwa die Reparatur beim ersten Besuch je Monteur und Teil oder den Lagerbestand je Wagen.

Notdienst Heizungsausfall Ablauf: Die fiktive HEIMVELT HAUSTECHNIK, ein Betrieb für Heizung, Sanitär und Elektro, zeigt ihn vom Anruf bis zur bezahlten Rechnung. Fällt im Winter die Heizung aus, muss am nächsten Morgen ein Monteur mit dem richtigen Teil im Wagen vor der Tür stehen – während nebenan Bäder und Wärmepumpen über Wochen entstehen.

Der Hauptvorgang beginnt mit einer Kundin, deren Heizung kalt ist und deren Display einen Fehler zeigt. Die Leitstelle schätzt die Dringlichkeit ein: Läuft Wasser, friert es draußen, gibt es kleine Kinder oder Kranke im Haus? Danach folgt Fernhilfe am Telefon, der Notdienst sofort oder die Kundendienst-Tour um 6:30 Uhr. Fehlt das Teil im Wagen, kommt der Monteur ein zweites Mal. Ziel im Modell: Monteur binnen 24 Stunden vor Ort, nicht die fertige Reparatur.

Daneben entstehen Bäder, eine Wärmepumpe ersetzt eine alte Gasheizung, und Heizungen werden nach Vertrag gewartet; sechs Gebäude und 17 Abteilungen bilden den Betrieb. Die Seite ist für Inhaberinnen und Inhaber, Meister, Disposition, Lager und Ausbildung gedacht.

Die Heizung fällt aus

  1. 01

    Anruf in der Leitstelle: Eine Kundin ruft an: Die Heizung ist kalt, im Display blinkt ein Fehler.

  2. 02

    Dringlichkeit einschätzen: Die Leitstelle fragt nach: Läuft Wasser? Friert es draußen? Gibt es kleine Kinder oder Kranke im Haus?

  3. 03

    Fernhilfe am Telefon: Ein Monteur hilft am Telefon: Wasserdruck nachfüllen, Störung quittieren.

  4. 04

    Am Telefon gelöst.

  5. 05

    Kunde nennt einen Wunschtermin: Die Kundin ist morgen nicht zu Hause und nennt einen späteren Tag.

  6. 06

    Notdienst fährt sofort raus: Der Notdienst fährt sofort los – auch nachts und am Wochenende.

  7. 07

    Kundendienst-Tour (6:30 Uhr): Am nächsten Morgen um 6:30 fahren die Kundendienstwagen los – mit der Liste in der App.

  8. 08

    Monteur beim Kunden: Diagnose und Reparatur: Der Monteur findet den Fehler: Pumpe, Zündung, Fühler, Platine.

  9. 09

    Material beim Großhandel bestellen: Das Lager bestellt das Teil im Onlineshop des Großhändlers.

  10. 10

    Großhändler liefert das Ersatzteil: Der Großhändler liefert das Ersatzteil.

  11. 11

    Erneut: Kundendienst-Tour (6:30 Uhr): Der zweite Besuch kommt auf die nächste Morgentour.

  12. 12

    Erneut: Monteur beim Kunden: Diagnose und Reparatur: Der Monteur baut das Teil ein, die Heizung läuft.

  13. 13

    Werkskundendienst des Herstellers: Der Werkskundendienst des Herstellers übernimmt.

  14. 14

    Auftrag in der App abschließen: Der Monteur schließt den Auftrag in der App ab: Fotos, Material, Unterschrift.

  15. 15

    Lager füllt den Wagen nach: Abends füllt das Lager den Wagen nach.

  16. 16

    Rechnung schreiben: Die Buchhaltung schreibt die Rechnung aus der Rückmeldung.

  17. 17

    Kunde zahlt: Die Kundin zahlt.

  18. 18

    Heizung läuft, Rechnung bezahlt.

Wofür ein Handwerksbetrieb das Modell nutzen kann

  • Interne Kommunikation

    Bürohaus, Bäderausstellung, Lager, Werkstatt mit Notdienst, Fuhrpark und Ausbildungszentrum in einem Bild. Kundendienst und Projektkolonnen sehen, wo sie auf dasselbe Lager und denselben Fuhrpark zugreifen.

    Für wenInhaber, Meister, Büro

  • Onboarding

    Neue Monteurinnen und Monteure sehen, wie ein Anruf zur Tour wird, was der Wagen am Morgen dabeihaben sollte und wer ihn abends nachfüllt.

    Für wenneue Beschäftigte in Kundendienst, Notdienst und Lager

  • Ausbildung

    Auszubildende fahren im Betrieb mit; im Modell spielen sie eine Frostwoche oder den Ausfall der Dispo-App durch und sehen, wie sich Anrufe stauen.

    Für wenAusbilder, Auszubildende in Anlagenmechanik und Elektronik

  • Vermittlung an die Kundschaft

    Wie schnell kommt der Notdienst, und warum manchmal zweimal? Das Modell zeigt Kundinnen, Hausverwaltungen und Wohnungsgesellschaften, was nach dem Anruf passiert und warum ein Wärmepumpentausch über Wochen läuft.

    Für wenKundendienst, Vertrieb, Kundschaft

  • Strategischer Überblick

    Teile im Wagen, Fernzugriff, Zahl der Wagen, Wartungsverträge: Das Modell zeigt, was die Reparatur beim ersten Besuch erhöht. Die Kältewelle macht sichtbar, wann Disposition und Notdienst an ihre Grenze kommen.

    Für wenInhaber, Meister

Was dargestellt wird – warum – für wen

Was gezeigt wird Warum Für wen
Schaubild „Jahr, Woche, Tag“: Morgentour um 6:30 Uhr und Frostwochen WarumZeigt die Spitzen im Kundendienst. Für wenInhaber, Disposition
Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: Teile im Wagen, Fernzugriff, Wagen, Wartungsverträge WarumOrdnet Hebel für die Reparatur beim ersten Besuch. Für wenInhaber, Meister
Schaubild „Wo es eng wird“ in der Kältewelle: Disposition und Notdienst WarumZeigt den Notdienst im Dauerbetrieb. Für wenDisposition, Notdienst
Schaubild „Der Weg über das Gelände“: Lager, Fuhrpark, Kunden WarumZeigt Touren und das Nachfüllen der Wagen. Für wenLager, Fuhrpark
Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“: Fernhilfe, Notdienst, Tour, zweiter Besuch WarumZeigt die Wege eines Störungsanrufs. Für wenAusbildung, Kundschaft
Vorgang „Eine Wärmepumpe ersetzt die alte Gasheizung“ WarumZeigt Projekte über Wochen neben dem Kundendienst. Für wenVertrieb, Kundschaft
Ansicht Zusammenarbeit: Büro, Lager, Werkstatt, Ausbildung WarumZeigt, wer mit wem arbeitet. Für wenneue Mitarbeitende, Auszubildende

Abteilungen im Modell

  • Geschäftsführung (Inhaber, Meister)

    Der Inhaber ist Installateur- und Heizungsbaumeister; ohne Meister darf der Betrieb nicht arbeiten.

  • Kundendienst-Disposition (Leitstelle)

    Nimmt jeden Anruf an, schätzt die Dringlichkeit ein und plant die Touren für den nächsten Morgen.

  • Notdienst (Bereitschaft)

    Fährt rund um die Uhr raus, wenn Wasser läuft oder bei Frost die Heizung steht.

  • Kundendienst-Monteure

    Je ein Monteur mit Wagen und Ersatzteillager: Diagnose und Reparatur beim Kunden.

  • Wartungsservice

    Wartet Heizungen nach Vertrag, einmal im Jahr.

  • Badsanierung

    Kolonnen bauen alte Bäder zurück und neue Bäder ein.

  • Heizungsbau und Wärmepumpen

    Tauscht Kessel gegen Wärmepumpen, baut Speicher, Leitungen und Regelung.

  • Elektroinstallation

    Zählerschränke, Wallboxen, Anschluss der Wärmepumpen, Elektrik im Bad.

  • Planung und Kalkulation

    Misst auf, plant und schreibt jedes Angebot.

  • Energieberatung und Förderung

    Rechnet die Heizlast und begleitet die Kunden durch den Förderantrag.

  • Kundenberatung und Ausstellung

    Berät in der Bäderausstellung.

  • Lager und Materialwirtschaft

    Bestellt beim Großhandel, packt Baustellen und füllt die Wagen nach.

  • Fuhrpark

    Rund 70 Wagen: Kundendienst, Kolonnen, Notdienst.

  • Ausbildung (Azubis)

    Ausbilder und Azubis für Anlagenmechanik und Elektronik – sie fahren auf den Wagen mit.

  • Buchhaltung und Rechnung

    Schreibt Rechnungen, mahnt, zahlt Lieferanten; betreut die Software.

  • Personal und Büro

    Einstellungen, Löhne, Fortbildungen.

  • Qualität und Abnahme (Meisterabnahme)

    Ein Meister prüft unabhängig jedes Bad und jede Wärmepumpe vor der Übergabe.

Alle Vorgänge im Modell

Die Heizung fällt aus

  1. 01Anruf in der Leitstelle: Eine Kundin ruft an: Die Heizung ist kalt, im Display blinkt ein Fehler.
  2. 02Dringlichkeit einschätzen: Die Leitstelle fragt nach: Läuft Wasser? Friert es draußen? Gibt es kleine Kinder oder Kranke im Haus?
  3. 03Fernhilfe am Telefon: Ein Monteur hilft am Telefon: Wasserdruck nachfüllen, Störung quittieren.
  4. 04Am Telefon gelöst.
  5. 05Kunde nennt einen Wunschtermin: Die Kundin ist morgen nicht zu Hause und nennt einen späteren Tag.
  6. 06Notdienst fährt sofort raus: Der Notdienst fährt sofort los – auch nachts und am Wochenende.
  7. 07Kundendienst-Tour (6:30 Uhr): Am nächsten Morgen um 6:30 fahren die Kundendienstwagen los – mit der Liste in der App.
  8. 08Monteur beim Kunden: Diagnose und Reparatur: Der Monteur findet den Fehler: Pumpe, Zündung, Fühler, Platine.
  9. 09Material beim Großhandel bestellen: Das Lager bestellt das Teil im Onlineshop des Großhändlers.
  10. 10Großhändler liefert das Ersatzteil: Der Großhändler liefert das Ersatzteil.
  11. 11Erneut: Kundendienst-Tour (6:30 Uhr): Der zweite Besuch kommt auf die nächste Morgentour.
  12. 12Erneut: Monteur beim Kunden: Diagnose und Reparatur: Der Monteur baut das Teil ein, die Heizung läuft.
  13. 13Werkskundendienst des Herstellers: Der Werkskundendienst des Herstellers übernimmt.
  14. 14Auftrag in der App abschließen: Der Monteur schließt den Auftrag in der App ab: Fotos, Material, Unterschrift.
  15. 15Lager füllt den Wagen nach: Abends füllt das Lager den Wagen nach.
  16. 16Rechnung schreiben: Die Buchhaltung schreibt die Rechnung aus der Rückmeldung.
  17. 17Kunde zahlt: Die Kundin zahlt.
  18. 18Heizung läuft, Rechnung bezahlt.

Ein Bad wird saniert

  1. 01Beratung in der Bäderausstellung: Ein Paar kommt in die Ausstellung: barrierearme Dusche statt Wanne.
  2. 02Termin beim Kunden: Ein Termin beim Kunden wird vereinbart.
  3. 03Aufmaß beim Kunden: Der Planer misst auf, prüft Leitungen und Abfluss.
  4. 04Angebot planen und kalkulieren: Plan, Materialliste und Angebot.
  5. 05Kunde entscheidet: Die Kunden vergleichen Angebote und entscheiden.
  6. 06Kein Auftrag.
  7. 07Arbeitsvorbereitung: Termine und Materialliste: Arbeitsvorbereitung: Termine der Gewerke, Materialliste.
  8. 08Material beim Großhandel bestellen: Das Lager bestellt Keramik, Armaturen, Fliesen.
  9. 09Lieferzeit für Keramik, Armaturen, Fliesen: Wochen Lieferzeit, besonders für Duschwände und Sonderfliesen.
  10. 10Baustart: Kolonne fährt los (7 Uhr): Am Morgen fährt die Kolonne zur Baustelle.
  11. 11Altes Bad zurückbauen: Fliesen ab, Wanne raus, Schutt weg.
  12. 12Leitungen und Vorwand installieren: Neue Leitungen, Vorwand, bodengleiche Dusche.
  13. 13Elektroarbeiten: Der Elektriker setzt Licht, Spiegelschrank und Steckdosen.
  14. 14Fliesenleger (Partnerbetrieb): Der Partnerbetrieb legt die Fliesen.
  15. 15Endmontage: Keramik, Armaturen, Dusche: Endmontage: WC, Waschtisch, Armaturen, Duschwand.
  16. 16Meisterabnahme: Ein Meister nimmt das Bad mit dem Kunden ab – hier wird das Ziel gemessen.
  17. 17Mängel beheben: Die Kolonne behebt Mängel: Silikonfuge, tropfende Armatur.
  18. 18Rechnung schreiben: Schlussrechnung nach Aufmaß und Angebot; die Abschläge sind schon bezahlt.
  19. 19Neues Bad.

Eine Wärmepumpe ersetzt die alte Gasheizung

  1. 01Vor-Ort-Termin: Heizlast, Aufstellort, Förderung: Vor Ort: Heizlast, Platz für das Außengerät, Schall zum Nachbarn, Förderung.
  2. 02Angebot planen und kalkulieren: Die Planung rechnet das Angebot.
  3. 03Kunde entscheidet: Der Kunde rechnet mit Zuschuss und Stromtarif.
  4. 04Kein Auftrag.
  5. 05Vertrag mit Förderbedingung: Vertrag mit Förderbedingung: Er gilt erst, wenn der Zuschuss zugesagt ist.
  6. 06Zuschussantrag, Anmeldung beim Netzbetreiber und Bestellung laufen gleichzeitig.
  7. 07Zuschussantrag und Zusage: Die Kundin stellt den Zuschussantrag und bekommt die Zusage.
  8. 08Anmeldung beim Netzbetreiber: Der Elektromeister meldet die Wärmepumpe beim Netzbetreiber an.
  9. 09Material beim Großhandel bestellen: Das Lager bestellt Wärmepumpe und Speicher beim Großhandel.
  10. 10Lieferzeit der Wärmepumpe: Die Wärmepumpe kommt.
  11. 11Zusage, Anmeldung und Gerät sind da.
  12. 12Baustart: Kolonne fährt los (7 Uhr): Die Kolonne fährt mit Gerät und Material zum Kunden.
  13. 13Kessel raus, Wärmepumpe rein: Alter Kessel raus, Außengerät aufs Fundament, Speicher und Leitungen rein.
  14. 14Elektroarbeiten: Elektroanschluss, Zählerplatz, Steuerbox für den Netzbetreiber.
  15. 15Inbetriebnahme und hydraulischer Abgleich: Inbetriebnahme und hydraulischer Abgleich – hier wird das Ziel gemessen.
  16. 16Meisterabnahme: Der Meister prüft die Anlage und übergibt sie dem Kunden.
  17. 17Erneut: Inbetriebnahme und hydraulischer Abgleich: Regelung nachjustieren, Geräusch beheben.
  18. 18Rechnung schreiben: Rechnung an den Kunden.
  19. 19Schornsteinfeger und Förderung bekommen ihre Nachweise.
  20. 20Schornsteinfeger vermerkt die Stilllegung: Der Schornsteinfeger vermerkt die stillgelegte Gasheizung im Kehrbuch.

Eine Heizung wird nach Vertrag gewartet

  1. 01Software meldet: Wartung fällig: Die Software meldet: Diese Heizung ist wieder dran.
  2. 02Kunde bestätigt den Termin: Kunde oder Hausverwaltung bestätigt den Termin.
  3. 03Wartungstour (7:30 Uhr): Um 7:30 Uhr fahren die Wartungswagen los.
  4. 04Wartung an der Heizung: Brenner reinigen, Abgas messen, Druck und Ausdehnungsgefäß prüfen – hier wird das Ziel gemessen.
  5. 05Material beim Großhandel bestellen: Ein Verschleißteil muss getauscht werden: Das Lager bestellt.
  6. 06Großhändler liefert das Ersatzteil: Der Großhändler liefert.
  7. 07Kundendienst-Tour (6:30 Uhr): Die Reparatur kommt auf die Kundendienst-Tour.
  8. 08Monteur beim Kunden: Diagnose und Reparatur: Ein Kundendienst-Monteur tauscht das Teil.
  9. 09Auftrag in der App abschließen: Protokoll in der App, der Kunde unterschreibt.
  10. 10Rechnung schreiben: Rechnung nach Vertrag.
  11. 11Gewartet.

Was Sie verändern können

Regler

  • Wetter und Ausfälle: Wie viele Heizungen am Tag ausfallen. Bei Frost klingelt das Telefon ununterbrochen.
  • Kundendienstwagen auf Tour: Wie viele Monteure mit Wagen morgens losfahren – und wie viele Kunden sie am Tag schaffen.
  • Ersatzteile im Wagen: Liegt das Teil im Wagen, ist die Heizung beim ersten Besuch repariert – kein zweiter Platz auf der Tour.
  • Fernhilfe und Fernzugriff: Mit Fernzugriff lassen sich mehr Störungen ohne Anfahrt lösen (Modellannahme: 18 statt 10 % der Anrufe).
  • Wartungsverträge: Mehr Verträge bringen mehr planbare Wartungen – und etwas weniger Ausfälle (Modellannahme).

Störungen

  • Kältewelle: Drei Tage Frost: fast doppelt so viele Heizungen fallen aus, der Notdienst fährt im Dauerbetrieb.
  • Dispo-App fällt aus: Drei Stunden ohne App: Anrufe stauen sich, kein Auftrag lässt sich abschließen.
  • Lieferengpass beim Großhandel: Zwei Wochen dauern Lieferungen mehr als doppelt so lange – Ersatzteile, Keramik und Wärmepumpen.
  • Grippewelle im Team: Vier Tage fehlt fast ein Drittel der Monteure.

Was ein Handwerksbetrieb davon hat

  • 01

    Der Betrieb von oben und innen

    Büro, Ausstellung, Lager, Werkstatt, Fuhrpark und Ausbildungszentrum lassen sich begehen und aufklappen. Jeder Anruf wird zum Lichtpunkt, der durch Leitstelle, Tour und Lager wandert.

  • 02

    Kundendienst und Projekte zugleich

    Die Ereignissimulation lässt Störungsanrufe, Bäder, Wärmepumpen und Wartungen nebeneinander laufen. So sieht man, wo Aufträge auf Monteur, Teil oder Termin warten.

  • 03

    Den Frost vorab erleben

    Fünf Regler und vier Störungen, von der Kältewelle bis zum Lieferengpass beim Großhandel. Zum Engpass liefert das Modell einen Tipp und auf Knopfdruck die passende Einstellung.

  • 04

    Schaubilder aus dem laufenden Betrieb

    14 Schaubilder in vier Gruppen werden live berechnet, darunter die Touren über das Gelände und das Jahr mit seinen Frostwochen.

  • 05

    Für Werkstatt, Messe und Kundengespräch

    Läuft im Browser am Büroplatz und auf großen Projektionen, etwa auf der Messe. Beim ersten Öffnen hilft ein geführter Rundgang in acht Schritten.

  • 06

    Gestaltet von Hand

    Hinter dem Modell steht ein Künstler und Entwickler. Wohnungsgesellschaft, Autohaus, Netzbetreiber und 32 weitere Organisationen stehen in derselben Übersicht.

Grundlage und Grenzen

Fiktiver Handwerksbetrieb · Modell auf Grundlage recherchierter Branchenstrukturen · keine Aussage über reale Unternehmen

1 Vorgang = 1 Heizungsausfall, 1 Bad, 1 Wärmepumpe oder 1 Wartung · 1 Figur ≈ 4 Beschäftigte

Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte eines realen Betriebs.

Rund 56 Störungsanrufe am Tag (im Winter deutlich mehr), 15 Kundendienstwagen mit zusammen 58 Plätzen je Morgentour, 72 % der Reparaturen gelingen mit dem Teil im Wagen.

Das Ziel „binnen 24 Stunden“ gilt hier für den Monteur vor Ort, nicht für die fertige Reparatur; Notfälle fahren sofort. Wunschtermine der Kunden (5 %) zählen mit.

Belegt: Meisterpflicht für Heizung/Sanitär und Elektro, Material über den Großhandel, Förderantrag vor Vorhabenbeginn, Anmeldung der Wärmepumpe beim Netzbetreiber; die 65-%-Pflicht ist mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz 2026 entfallen (Stand prüfen).

Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:

  • Handwerksordnung, Anlage A
  • Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK): Branchendaten
  • Zentralverband der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH): Branchenkennzahlen
  • KfW: Heizungsförderung für Privatpersonen (Zuschuss 458)
  • Gebäudemodernisierungsgesetz (Änderung des GEG, Heizungsregeln in Kraft seit 29.07.2026)
  • Energiewirtschaftsgesetz § 14a; Niederspannungsanschlussverordnung § 19
  • Schornsteinfeger-Handwerksgesetz
  • Dreistufiger Vertriebsweg Hersteller – Großhandel – Handwerk (Fachpresse SHK)

Ihr Betrieb als Modell

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