Simulation · Minimal Organization · Ämter und Behörden
Kreisverwaltung
Eine Kreisverwaltung als begehbares Modell: warum die Schlange in der Zulassungsstelle morgens wächst, was sie verkürzt und wo im Kreishaus Personal fehlt.
Trailer
Alle Daten sind erfunden. Das Modell lässt sich an die echten Daten Ihres Kreises anpassen und zeigt dann auch, was heute nirgends sichtbar ist: etwa echte Wartezeiten je Schalter oder Bestand und Laufzeit in der Ausländerbehörde.
Kfz-Zulassung Ablauf Wartezeit: Im fiktiven KREIS ALTENHEIDE sieht man, warum die Schlange am Morgen wächst und was sie verkürzt. Der Kreistag entscheidet, das Kreishaus vollzieht – und am Zulassungsschalter, in der Ausländerbehörde und in den Küchen der Imbisse zeigt sich, wie viel Personal da ist.
Der Hauptvorgang beginnt mit einem Mann, der einen Gebrauchtwagen ummelden will: online über i-Kfz, im Straßenverkehrsamt oder in der Nebenstelle Nord. Vor Ort führt der Weg über Infotresen und Wartemarke, Schalter, Prüfung im Hof, Kassenautomat und Schilderprägung bis zu den Stempelplaketten. Daneben beantragt eine Schülerin ihren ersten Führerschein, bis zur fertigen Karte. Ziel im Modell: binnen einer Stunde zugelassen oder mit Kennzeichen wieder draußen – eine gesetzte Vorgabe, keine gesetzliche Frist.
Mit Aufenthaltstiteln, Lebensmittelkontrollen und Kreistagsbeschlüssen umfasst das Modell acht Gebäude und 18 Abteilungen. Es richtet sich an Landrätinnen und Landräte, Verwaltungsvorstände, Amtsleitungen, Organisation und Ausbildung.
Ein Auto wird zugelassen – oder ein Führerschein beantragt
- 01
Anliegen: online oder vor Ort: Ein Mann hat einen Gebrauchtwagen gekauft und will ihn ummelden: online, im Straßenverkehrsamt oder in der Nebenstelle.
- 02
i-Kfz: automatische Prüfung: Mit Ausweis-App, Versicherungsnummer und freigelegten Sicherheitscodes läuft der Antrag online.
- 03
Online-Antrag von Hand prüfen: Eine Sachbearbeiterin prüft den Online-Antrag.
- 04
Papiere und Plaketten kommen per Post: Zugelassen – Fahrzeugschein und Plaketten kommen per Post.
- 05
Online zugelassen.
- 06
Infotresen: Unterlagen und Wartemarke: Am Infotresen: Sind Versicherungsbestätigung, HU-Nachweis und Lastschrift für die Kfz-Steuer dabei? Dann gibt es eine Wartemarke.
- 07
Zulassungsschalter: Am Schalter: das Fahrzeug wird im Register umgeschrieben, ein Kennzeichen reserviert.
- 08
Die Versicherungsbestätigung fehlt – der Mann muss an einem anderen Tag wiederkommen.
- 09
Fahrzeug im Hof prüfen: Ein Importwagen: im Hof wird die Fahrgestellnummer geprüft.
- 10
Gebühr am Kassenautomaten: Die Gebühr wird am Automaten bezahlt.
- 11
Schilder prägen lassen: Gegenüber prägt ein privater Betrieb die neuen Schilder.
- 12
Stempelplaketten auf die Schilder: Zurück am Schalter: Stempelplaketten auf die Schilder, Papiere ausgehändigt.
- 13
Zugelassen.
- 14
Zulassung in der Nebenstelle: In der Nebenstelle Nord: zwei Schalter, kurze Wege, die Schilder bringt man mit.
- 15
In der Nebenstelle zugelassen.
- 16
Führerscheinantrag am Schalter: Eine Schülerin beantragt ihren ersten Führerschein: Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und Passbild liegen bei.
- 17
Auskunft aus den Bundesregistern: Der Antrag ist aufgenommen; jetzt fragt das Amt die Bundesregister ab.
- 18
Fahrerlaubnisbehörde prüft die Akte: Die Fahrerlaubnisbehörde prüft Eignung und Register.
- 19
Ärztliches Gutachten beibringen: Die Bewerberin bringt ein ärztliches Gutachten bei.
- 20
Die Karte wird bestellt, der Prüfauftrag geht an die Prüfstelle – gleichzeitig.
01
Ein Quartier, das arbeitet
8 Häuser, 18 Abteilungen, rund 1.400 Beschäftigte: Im Abendlicht zeigen goldene Bögen, wer an wen berichtet.
02
Jede Etage aufgeklappt
Jedes Haus lässt sich öffnen, Etage für Etage – bis in einzelne Räume wie „Kreisausschuss“, mit Arbeitsplätzen und Menschen bei der Arbeit.
Was dargestellt wird – warum – für wen
| Was gezeigt wird | Warum | Für wen |
|---|---|---|
| Schaubild „Wo es auf dem Gelände eng wird“: die Zulassungsstelle am Morgen | WarumZeigt die Schlange. | Für wenLandrat, Amtsleitung Straßenverkehr |
| Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: Schalter, i-Kfz, Ausländerbehörde, Lebensmittelkontrolle | WarumOrdnet die Hebel je Amt. | Für wenVerwaltungsvorstand, Kreistag |
| Schaubild „Jahr, Woche, Tag“: Frühjahrsspitze und Monatsende | WarumZeigt die Spitzen der Zulassung. | Für wenPersonalplanung |
| Schaubild „Wer führt wen“: Kreistag, Landrat, Dezernate | WarumZeigt Politik und Verwaltung im Kreis. | Für wenAusbildung, Bürgerinnen und Bürger |
| Schaubild „Wer wo sitzt – und an wen berichtet“: Kreishaus, Nebenstelle, Gesundheitsamt | WarumZeigt Standorte und Zuständigkeiten. | Für wenBürgerinnen und Bürger, Onboarding |
| Vorgang „Ein Aufenthaltstitel wird verlängert“ | WarumZeigt Wartezeiten über Monate. | Für wenAusländerbehörde, Integrationsrat |
| Vorgang „Ein Imbiss wird kontrolliert“ | WarumZeigt die Lebensmittelüberwachung. | Für wenVeterinäramt, Gastronomie |
03
Wer mit wem arbeitet
„Straßenverkehrsamt (Zulassung)“ mit allen 7 Beziehungen: Führerscheinstelle, Rechnungsprüfungsamt und Personal, Organisation und IT – und nach außen Einwohner der elf Städte und Gemeinden, Autohäuser und Zulassungsdienste und Schilderpräger.
04
Ein Auto wird zugelassen – oder ein Führerschein beantragt
Ein einzelner Fall lässt sich verfolgen – Schritt für Schritt, mit der Wartezeit an jeder Station. Ziel: binnen einer Stunde erledigt (online: zugelassen, vor Ort: mit Kennzeichen wieder draußen, Führerschein: Antrag aufgenommen und Register abgefragt).
Filme aus dem Modell
-
Der Turm öffnet sich
Kurz vor Sonnenuntergang schweben die Etagen auseinander – „Kreisverwaltung (Hochhaus)“ öffnet sich, die Kamera steigt auf und umrundet das Haus, bis die Nacht kommt.
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Wer an wen berichtet, wer mit wem arbeitet
Blaue Stunde über dem Quartier: erst die goldenen Bögen des Aufbaus, dann die Zusammenarbeit der meistvernetzten Abteilung, zuletzt das ganze Haus.
-
Ein Tag im Zeitraffer
Von zehn Uhr bis Mitternacht in 26 Sekunden: Die Sonne wandert, die Fenster gehen an, nachts leuchten die Datenleitungen.
-
Andrang und Systemausfall
Im Zeitraffer: „Händler melden zum Monatsende an“ bringt mehr Arbeit, dann „Bundesregister nicht erreichbar“ – die Datenbögen werden rot. Der Regler „Zulassungsschalter besetzt“ auf „11 Schalter“ bringt die Erholung.
-
Sieben Schaubilder
Live aus dem Modell gerechnet: „Wer mit wem arbeitet“, „Jahr, Woche, Tag“, „Führungsebenen als Treppe“, „Wie ein Vorgang fließt“, „Was welcher Regler bewirkt“, „Woran die Arbeit hängt“, „Wo es eng wird“.
-
Die Software bedienen
Mit der ganzen Oberfläche: Haus öffnen, Beziehungen einer Abteilung, „Händler melden zum Monatsende an“, Regler, Schaubilder mit Tafel, ein Fall.
Abteilungen im Modell
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Kreistag
Gewählte Vertretung des Kreises: beschließt Haushalt, Kreisumlage, Satzungen und große Vorhaben.
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Kreisausschuss
Bereitet die Beschlüsse des Kreistags vor und entscheidet zwischen den Sitzungen.
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Landrat und Büro
Direkt gewählt; leitet die Verwaltung, führt den Vorsitz im Kreistag und ist zugleich untere staatliche Verwaltungsbehörde.
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Kreisdirektor und Dezernenten
Vom Kreistag gewählt; führen die Dezernate.
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Rechnungsprüfungsamt
Dem Kreistag unmittelbar verantwortlich und in der Prüfung unabhängig.
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Kämmerei und Kreiskasse
Haushalt, Kreisumlage, Gebühren; zeichnet jede Vorlage mit Kosten mit.
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Personal, Organisation und IT
Stellen, Fachverfahren, Online-Dienste, Kantine.
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Straßenverkehrsamt (Zulassung)
Lässt Fahrzeuge zu, schreibt um und meldet ab – am Schalter, in der Nebenstelle und online.
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Führerscheinstelle
Erteilt Fahrerlaubnisse, prüft Eignung und Register.
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Ausländerbehörde
Erteilt und verlängert Aufenthaltstitel, stellt Fiktionsbescheinigungen aus.
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Gesundheitsamt
Infektionsschutz, Trinkwasserhygiene, Schuleingangsuntersuchungen.
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Veterinär- und Lebensmittelüberwachung
Kontrolliert Lebensmittelbetriebe nach Risiko, nimmt Proben, ordnet an – auch Tierseuchenbekämpfung.
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Jugendamt
Für die Gemeinden ohne eigenes Jugendamt: Kita-Plätze, Hilfen zur Erziehung, Kinderschutz.
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Sozialamt
Grundsicherung, Hilfe zur Pflege, Wohngeld.
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Bauaufsicht
Untere Bauaufsicht für die kleineren Gemeinden ohne eigenes Bauamt.
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Umweltamt und Untere Naturschutzbehörde
Wasser, Boden, Immissionen, Natur- und Artenschutz.
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Abfallwirtschaft
Plant Abfuhr und Wertstoffhöfe als öffentlicher Entsorger.
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Rettungsdienst und Kreisleitstelle
Träger des Rettungsdienstes: Leitstelle 112, Rettungswachen, Katastrophenschutz.
05
Bundesregister nicht erreichbar
Die Datenbögen werden rot, die Arbeit stockt – die Simulation zeigt, wo sich Vorgänge stauen und wie lange die Erholung dauert.
06
Ein Tag in 26 Sekunden
Von zehn Uhr bis Mitternacht im Zeitraffer: Pendler, wanderndes Licht, Fenster, die angehen – und nachts die Datenleitungen.
Alle Vorgänge im Modell
Ein Auto wird zugelassen – oder ein Führerschein beantragt
- 01Anliegen: online oder vor Ort: Ein Mann hat einen Gebrauchtwagen gekauft und will ihn ummelden: online, im Straßenverkehrsamt oder in der Nebenstelle.
- 02i-Kfz: automatische Prüfung: Mit Ausweis-App, Versicherungsnummer und freigelegten Sicherheitscodes läuft der Antrag online.
- 03Online-Antrag von Hand prüfen: Eine Sachbearbeiterin prüft den Online-Antrag.
- 04Papiere und Plaketten kommen per Post: Zugelassen – Fahrzeugschein und Plaketten kommen per Post.
- 05Online zugelassen.
- 06Infotresen: Unterlagen und Wartemarke: Am Infotresen: Sind Versicherungsbestätigung, HU-Nachweis und Lastschrift für die Kfz-Steuer dabei? Dann gibt es eine Wartemarke.
- 07Zulassungsschalter: Am Schalter: das Fahrzeug wird im Register umgeschrieben, ein Kennzeichen reserviert.
- 08Die Versicherungsbestätigung fehlt – der Mann muss an einem anderen Tag wiederkommen.
- 09Fahrzeug im Hof prüfen: Ein Importwagen: im Hof wird die Fahrgestellnummer geprüft.
- 10Gebühr am Kassenautomaten: Die Gebühr wird am Automaten bezahlt.
- 11Schilder prägen lassen: Gegenüber prägt ein privater Betrieb die neuen Schilder.
- 12Stempelplaketten auf die Schilder: Zurück am Schalter: Stempelplaketten auf die Schilder, Papiere ausgehändigt.
- 13Zugelassen.
- 14Zulassung in der Nebenstelle: In der Nebenstelle Nord: zwei Schalter, kurze Wege, die Schilder bringt man mit.
- 15In der Nebenstelle zugelassen.
- 16Führerscheinantrag am Schalter: Eine Schülerin beantragt ihren ersten Führerschein: Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und Passbild liegen bei.
- 17Auskunft aus den Bundesregistern: Der Antrag ist aufgenommen; jetzt fragt das Amt die Bundesregister ab.
- 18Fahrerlaubnisbehörde prüft die Akte: Die Fahrerlaubnisbehörde prüft Eignung und Register.
- 19Ärztliches Gutachten beibringen: Die Bewerberin bringt ein ärztliches Gutachten bei.
- 20Die Karte wird bestellt, der Prüfauftrag geht an die Prüfstelle – gleichzeitig.
Ein Aufenthaltstitel wird verlängert
- 01Antrag online gestellt: Eine Pflegekraft aus dem Ausland beantragt online die Verlängerung ihres Aufenthaltstitels.
- 02Eingang und Vollständigkeit: Die Ausländerbehörde prüft, ob Pass, Arbeitsvertrag und Mietvertrag beiliegen.
- 03Unterlagen nachreichen: Die Antragstellerin reicht die Gehaltsnachweise nach.
- 04Vorsprache: Foto, Fingerabdrücke, Fiktionsbescheinigung: Termin in der Servicetheke: Foto, Fingerabdrücke, Unterschrift – und eine Fiktionsbescheinigung.
- 05Sicherheitsabfrage und Sachbearbeitung laufen gleichzeitig.
- 06Sicherheitsabfrage und Zustimmung: Bundesbehörden prüfen Sicherheitsbedenken, die Arbeitsagentur stimmt der Beschäftigung zu.
- 07Sachbearbeitung prüft Pass, Lebensunterhalt, Wohnraum: Die Sachbearbeitung prüft Pass, Lebensunterhalt und Wohnraum.
- 08Alle Prüfungen liegen vor.
- 09Sachgebietsleitung zeichnet: Die Sachgebietsleitung zeichnet die Entscheidung.
- 10Abgelehnt.
- 11Elektronischen Aufenthaltstitel bestellen: Der elektronische Aufenthaltstitel wird bestellt.
- 12Karte wird hergestellt: Die Karte wird zentral hergestellt und an den Kreis geschickt.
- 13Ausgabe mit PIN-Brief: Ausgabe in der Servicetheke, der PIN-Brief kommt getrennt.
- 14Titel ausgehändigt.
Ein Imbiss wird kontrolliert
- 01Kontrolle wird fällig (Risikoplan): Der Risikoplan meldet: ein Imbiss ist zur Kontrolle fällig.
- 02Kontrollfahrt am Morgen: Am Morgen fahren die Kontrolleure los – unangemeldet.
- 03Kontrolle im Betrieb: Küche, Kühlung, Temperaturen, Schulungen – und manchmal eine Probe vom Döner.
- 04Probe im Landeslabor: Die Probe geht gekühlt ins Untersuchungsamt des Landes.
- 05Befund bewerten: Die Lebensmittelüberwachung bewertet den Befund.
- 06Anordnung und Bußgeld: Mängel: Anordnung, oft ein Bußgeld, bei Gefahr die sofortige Schließung.
- 07Frist zur Mängelbeseitigung: Der Betrieb hat eine Frist, die Mängel zu beheben.
- 08Kontrollbericht und Risikoeinstufung: Bericht ins Überwachungsprogramm, der Betrieb wird neu eingestuft.
- 09Kontrolle abgeschlossen.
Der Kreistag entscheidet über eine Vorlage
- 01Fachamt schreibt die Vorlage: Der Rettungsdienst schreibt eine Vorlage: im Süden des Kreises dauert es zu lange, bis der Rettungswagen kommt.
- 02Kämmerei zeichnet mit: Die Kämmerei rechnet Bau und Personal in den Haushalt.
- 03Verwaltungskonferenz beim Landrat (wöchentlich): Landrat und Dezernenten geben die Vorlage frei.
- 04Fachausschuss berät (alle sechs Wochen): Der Fachausschuss berät und empfiehlt.
- 05Kreisausschuss bereitet vor (alle sechs Wochen): Der Kreisausschuss bereitet die Sitzung des Kreistags vor; Eiliges entscheidet er selbst.
- 06Dringlichkeitsentscheidung des Kreisausschusses.
- 07Kreistag beschließt (alle sechs Wochen): Der Kreistag stimmt im Saal ab.
- 08Abgelehnt.
- 09Landrat führt den Beschluss aus: Der Landrat führt den Beschluss aus: Bekanntmachung, Auftrag an das Fachamt, Ausschreibung.
- 10Beschlossen und beauftragt.
Wofür eine Kreisverwaltung das Modell nutzen kann
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Interne Kommunikation
Kreishaus, Hochhaus, Straßenverkehrsamt, Gesundheitsamt, Ausländerbehörde, Rettungswache und Nebenstelle: Das Schaubild „Wer wo sitzt – und an wen berichtet“ bringt Standorte und Zuständigkeiten zusammen.
Für wenVerwaltungsvorstand, Personal und Organisation
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Onboarding
Neue Beschäftigte sehen, wo ihr Amt sitzt, an wen es berichtet und welchen Weg ein Anliegen nimmt – vom Infotresen bis zur Plakette oder vom Antrag bis zum Aufenthaltstitel.
Für wenneue Beschäftigte, Quereinsteigende
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Ausbildung
Verwaltungsauszubildende lassen das Bundesregister ausfallen oder besetzen zwei Schalter weniger und sehen, wie die Schlange wächst. „Wer führt wen“ erklärt Kreistag, Landrat und Dezernate.
Für wenAusbildungsleitung, Auszubildende, Studierende der Verwaltung
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Vermittlung an Bürgerinnen und Bürger
Warum ist es im Frühjahr und zum Monatsende voll, und warum kommt, wer online zulässt, gar nicht erst ins Amt? Das Modell beantwortet es mit einem Bild der Zulassungsstelle.
Für wenBürgerservice, Pressestelle, Einwohnerinnen und Einwohner
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Strategischer Überblick
Schalter, i-Kfz, Ausländerbehörde, Lebensmittelkontrolle: Das Modell zeigt die Hebel für jedes Amt. Der Vorgang „Der Kreistag entscheidet über eine Vorlage“ macht sichtbar, wie lange Beschlüsse brauchen.
Für wenLandrat, Verwaltungsvorstand, Kreistag
07
Schaubilder aus dem Modell
„Wer mit wem arbeitet“ als Kuppel aus Bögen – eines von 14 Schaubildern, die live aus denselben Daten gerechnet werden.
08
Die ganze Software
Lage, Kennzahl, Zeitraffer, sechs Ansichten, Regler und Störungen: Ein Klick auf eine Abteilung zeigt Aufgabe, Ort und alle Beziehungen.
Was Sie verändern können
Regler
- Zulassungen: Im Frühjahr kommen Saisonkennzeichen, Motorräder und Neuwagen – dazu Händler mit ganzen Stapeln.
- Zulassungsschalter besetzt: Jeder besetzte Schalter mehr verkürzt die Schlange am Morgen.
- Online-Zulassung (i-Kfz): Wer online zulässt, kommt nicht ins Amt (Anteile sind Modellannahmen).
- Stellen in der Ausländerbehörde: Wie viele Akten gleichzeitig bearbeitet werden – fehlen Stellen, wachsen die Wartezeiten über Monate.
- Lebensmittelkontrolleure: Wie viele Betriebe am Tag kontrolliert werden können.
Störungen
- Bundesregister nicht erreichbar: Vier Stunden lang gehen weder Zulassung noch Führerschein – die Schlange wächst.
- Händler melden zum Monatsende an: Drei Tage lang kommen anderthalbmal so viele Zulassungen.
- Tierseuche im Kreis: Drei Wochen lang arbeitet die Veterinärverwaltung im Krisenstab: Berichte und Anordnungen bleiben liegen.
- Viele Neuankömmlinge: Einen Monat lang doppelt so viele Anträge in der Ausländerbehörde.
Was eine Kreisverwaltung gewinnt
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01
Acht Gebäude, ein Kreis
Vom Kreishaus bis zur Rettungswache lässt sich jedes Gebäude aufklappen, jede Etage zeigt Abteilungen und Menschen. Das Organigramm wird zum Ort.
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02
Die Schlange als Messgröße
Fehlen Schalter, stehen Menschen vor der Tür. Die Ereignissimulation zeigt Zulassung, Aufenthaltstitel, Kontrollen und Kreistag gleichzeitig.
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03
Spitzen vorab erleben
Frühjahrsspitze, Händler zum Monatsende, Tierseuche, viele Neuankömmlinge: Fünf Regler und vier Störungen zeigen, wo es zuerst eng wird. Zu jedem Engpass gibt es einen Tipp mit dem passenden Regler.
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04
Live gerechnete Schaubilder
14 Schaubilder in vier Gruppen, vom Engpass auf dem Gelände bis zum Organigramm im Raum, rechnen während der Simulation mit.
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05
Für Ausschuss und Saal
Im Browser am Arbeitsplatz oder groß projiziert im Kreishaus. Beim ersten Besuch erklärt ein geführter Rundgang in acht Schritten, wo was ist.
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06
Gestaltet statt vorgefertigt
Ein Künstler und Entwickler hat das Modell gebaut. Neben dem Kreis stehen Stadtverwaltung, Jobcenter, Finanzamt und 32 weitere Organisationen in einer Übersicht.
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KREIS ALTENHEIDE am Morgen – tiefe Sonne, lange Schatten, die ersten Pendler auf dem Weg ins Haus. -
Kreisverwaltung (Hochhaus) im Abendlicht – goldene Bögen zeigen, wer an wen berichtet. -
Kurz vor acht – Menschen strömen vom Parkplatz und von der Straße in die Häuser. -
Blaue Stunde – In KREIS ALTENHEIDE gehen die Fenster an. -
Nachts von oben – Kreisverwaltung (Hochhaus) offen, die Datenleitungen leuchten über dem Quartier. -
Kreisverwaltung (Hochhaus) aufgeklappt – jede Etage mit Arbeitsplätzen und Menschen. -
Dämmerung, Ansicht Leistung – Leuchtringe zeigen, wie ausgelastet jede Abteilung ist. -
Blick in die Etage von Straßenverkehrsamt (Zulassung) – Tischreihen, darüber die Etagen als Lichtumriss. -
Ein Raum für sich – Kreisausschuss. -
Kreishaus offen – alle Geschosse mit Arbeitsplätzen und Menschen. -
Gesundheitsamt und Veterinäramt – alle Geschosse auf einmal, Ansicht Leistung. -
Aufbau in der Dämmerung – goldene Bögen von jeder Etage zu den Häusern, die an sie berichten. -
Zusammenarbeit – Straßenverkehrsamt (Zulassung) mit allen 7 Beziehungen – zu Abteilungen, Häusern und Partnern. -
Datenflüsse bei Nacht – Systeme und Nutzer, verbunden durch leuchtende Leitungen. -
Datenflüsse in der Dämmerung – welche Abteilung welches System nutzt. -
Aufbau über das ganze Quartier – Berichtswege zwischen den Häusern. -
Das ganze Netz bei Nacht – Zusammenarbeit im Haus und weit hinaus. -
Jeder Schritt beschriftet – Name, wie viele warten, Auslastung. -
Ein Fall wird verfolgt – „Ein Auto wird zugelassen – oder ein Führerschein beantragt“ – Schritt für Schritt durch das Haus. -
Händler melden zum Monatsende an – Ansicht Ressourcen, die Rückstände wachsen Etage für Etage. -
Bundesregister nicht erreichbar – Die Datenbögen werden rot, die Arbeit stockt. -
Der Griff – Zulassungsschalter besetzt auf „11 Schalter“ – ein Lichtblitz zeigt, wo er wirkt. -
Frühling bei KREIS ALTENHEIDE – Kreisverwaltung (Hochhaus) offen, Leuchtringe zeigen die Auslastung. -
Sommerabend – warmes Licht, lange Schatten, goldene Bögen über dem Platz. -
Herbst – Laub auf den Wegen, Ansicht Leistung. -
Winterabend – Schnee auf dem Quartier, Kreisverwaltung (Hochhaus) offen und hell, die Zusammenarbeit leuchtet. -
Schaubild „Wer mit wem arbeitet“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Jahr, Woche, Tag“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Führungsebenen als Treppe“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Woran die Arbeit hängt“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Wo es eng wird“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Wer führt wen“, live aus dem Modell gerechnet. -
Die ganze Software – Lage, Kennzahl, Zeit, Ansichten und die Regler unten. -
Kreisverwaltung (Hochhaus) gewählt – Etagenliste rechts, die Etagen schweben auseinander. -
Straßenverkehrsamt (Zulassung) – Karte mit Aufgabe, Ort und allen Beziehungen. -
Händler melden zum Monatsende an ausgelöst – Chronik, Kennzahl und Engpass reagieren. -
Gegensteuern – Zulassungsschalter besetzt aufgestockt – die Kachel zeigt die Wirkung seit dem Griff. -
Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“ mit Tafel – Befunde in Sätzen. -
Schaubild „Wer mit wem arbeitet“ mit Tafel. -
Vorgang verfolgen – Schritt, Wartezeit und Zusage auf der Karte. -
Der Rundgang führt in acht Schritten durch die Software. -
36 Organisationen zur Auswahl, jede mit eigenem Bild.
Ihr Kreis als Modell
Sie möchten Ihre Zulassungsstelle, Ihre Ämter und Ihre Wartezeiten so sehen? Schreiben oder rufen Sie uns an. Wir besprechen, welche Daten Ihr Kreis beisteuern kann. Auf Anfrage senden wir Ihnen das Passwort für die Simulation.
cube4tec.de/spiele/minimal-organization/
Dazu anfragen
Minimal Organization: Kreisverwaltung
Grundlage und Grenzen
Fiktiver Kreis · Modell auf Grundlage recherchierter Verwaltungsstrukturen · keine Aussage über reale Kreise
1 Vorgang = 1 Zulassung oder Führerscheinantrag, 1 Aufenthaltstitel, 1 Kontrolle oder 1 Vorlage · 1 Figur ≈ 25 Beschäftigte
Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte eines realen Kreises.
Das Ziel von einer Stunde und die Anteile von Online-Zulassung, Nebenstelle und Führerschein sind gesetzt, keine gesetzliche Frist.
Belegt: Kreistag, Kreisausschuss und direkt gewählter Landrat; Zulassung mit Plaketten; Fiktionsbescheinigung während der Verlängerung; Karten von der Bundesdruckerei; risikobasierte Lebensmittelkontrollen.
Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:
- Kreisordnung NRW (KrO NRW)
- Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)
- Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)
- Aufenthaltsgesetz (AufenthG) §§ 73, 78, 81
- Verordnung (EU) 2017/625 (amtliche Kontrollen)
- Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB)
- Bundesregierung: digitale Fahrzeugzulassung (i-Kfz)
- Kraftfahrt-Bundesamt: Statistik
Ähnliche Geschäftsmodelle
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Stadtverwaltung
Eine Großstadtverwaltung als begehbares Modell: Sie sehen, wie ein Bauantrag durch die Fachämter läuft, wie Rat und Ausschüsse tagen und wo am Schalter gewartet wird.
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Jobcenter
Ein Jobcenter als begehbares Modell: wie ein Antrag auf Grundsicherung von der Eingangszone bis zur Zahlung läuft, wo fehlende Unterlagen ihn aufhalten und wie die Vermittlung mitläuft.
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Autohaus
Ein Markenhändler mit Werkstatt als begehbares Modell: wie ein Auto an einem Tag von der Annahme zur Übergabe kommt und wo Hebebühnen, Teile oder Prüfungen es aufhalten.
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Finanzamt
Ein Finanzamt als begehbares Modell: wie eine Einkommensteuererklärung vom Eingang bis zum Bescheid läuft, wo sie liegt und was die Bearbeitung beschleunigt.
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Polizeibehörde
Ein Polizeipräsidium als begehbares Modell: was nach einem Notruf geschieht, wie viele Streifen es braucht und was die Zeit bis zum Eintreffen verkürzt.
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Amtsgericht
Ein Amtsgericht als begehbares Modell: was zwischen Klage und Urteil geschieht, wo die Monate bleiben und welche Hebel das Verfahren verkürzen, ohne die Rechtsprechung zu berühren.
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Krankenkasse
Eine gesetzliche Krankenkasse als begehbares Modell: wie ein Rollstuhl-Antrag vom Kostenvoranschlag bis zur Entscheidung läuft, wann der Medizinische Dienst prüft und wo Fristen knapp werden.
-
Onlinehandel
Eine Bestellung vom Klick bis zur Haustür als begehbares Modell: Zahlungsprüfung, Lager, Packen, Lkw, Sortierung und Zustellung in einer laufenden Simulation.
Alle Daten sind erfunden. Das Modell lässt sich an die echten Daten Ihres Kreises anpassen und zeigt dann auch, was heute nirgends sichtbar ist: etwa echte Wartezeiten je Schalter oder Bestand und Laufzeit in der Ausländerbehörde.