Simulation · Minimal Organization · Ämter und Behörden
Krankenkasse
Eine gesetzliche Krankenkasse als begehbares Modell: wie ein Rollstuhl-Antrag vom Kostenvoranschlag bis zur Entscheidung läuft, wann der Medizinische Dienst prüft und wo Fristen knapp werden.
Trailer
Alle Daten sind erfunden, die Fristen vereinfacht. Das Modell lässt sich an die echten Daten Ihrer Kasse anpassen und mit dem füllen, was heute nirgends sichtbar ist – zum Beispiel Fristeinhaltung je Monat oder Laufzeiten der Gutachten des Medizinischen Dienstes.
Hilfsmittelantrag Krankenkasse Ablauf: Die fiktive BRENVIA KRANKENKASSE zeigt mit sechs Gebäuden und 20 Abteilungen, was zwischen Antrag und Rollstuhl geschieht. Versicherte und Arbeitgeber verwalten die Kasse selbst, das Gesetz setzt die Fristen – und dazwischen stehen Sachbearbeitung, Gutachten und Sanitätshaus.
Nach einem Schlaganfall verordnet die Hausärztin einen Rollstuhl, das Sanitätshaus misst aus und schickt den Kostenvoranschlag. Kommt er elektronisch und passt zum Vertrag, genehmigt das System sofort. Sonst prüft die Sachbearbeitung Anspruch, Vertrag und Preis, fragt beim Sanitätshaus nach oder schaltet den Medizinischen Dienst ein. Ziel: binnen drei Wochen entschieden, mit Gutachten und rechtzeitiger Mitteilung binnen fünf Wochen. Die Fristen nach § 13 Abs. 3a SGB V sind im Modell vereinfacht.
Daneben laufen Krankengeld nach sechs Wochen Krankheit, die Zahlung und Prüfung von Krankenhausrechnungen und Widersprüche bis zum Widerspruchsausschuss. Die Seite ist für Vorstand und Verwaltungsrat, Fachbereichs- und Teamleitungen, Personalentwicklung und Ausbildung geschrieben.
Ein Rollstuhl wird beantragt
- 01
Sanitätshaus sendet Verordnung und Kostenvoranschlag: Nach einem Schlaganfall verordnet die Hausärztin einen Rollstuhl; das Sanitätshaus misst aus und schickt den Kostenvoranschlag.
- 02
Elektronischer Kostenvoranschlag: automatische Prüfung: Der elektronische Kostenvoranschlag wird gegen Vertrag und Hilfsmittelverzeichnis geprüft.
- 03
Posteingang: scannen und zuordnen: Papier kommt ins Scanzentrum und wird der Akte zugeordnet.
- 04
Geschäftsstelle: Antrag abgeben, beraten lassen: Der Ehemann gibt den Antrag in der Geschäftsstelle ab und lässt sich beraten.
- 05
Sachbearbeitung Hilfsmittel: Die Sachbearbeiterin prüft Anspruch, Vertrag und Preis – und ob ein günstigeres Modell genügt.
- 06
Rückfrage bei Sanitätshaus oder Praxis: Rückfrage: die Sitzbreite fehlt im Kostenvoranschlag.
- 07
Mitteilung: der Medizinische Dienst prüft: Die Kasse teilt mit: der Medizinische Dienst prüft, die Frist verlängert sich auf fünf Wochen.
- 08
Gutachten des Medizinischen Dienstes: Der Medizinische Dienst begutachtet, ob der Rollstuhl nötig und passend ist.
- 09
Entscheidung nach dem Gutachten: Mit dem Gutachten entscheidet die Kasse.
- 10
Bescheid und Genehmigung: Bescheid an die Versicherte, Genehmigung an das Sanitätshaus.
- 11
Sanitätshaus liefert und passt an: Das Sanitätshaus liefert den Rollstuhl und passt ihn an.
- 12
Abrechnung mit dem Sanitätshaus: Das Sanitätshaus rechnet elektronisch mit der Kasse ab.
- 13
Versorgt.
- 14
Ablehnungsbescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung: Ablehnung mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung.
- 15
Abgelehnt.
01
Ein Quartier, das arbeitet
Sechs Häuser, 20 Abteilungen, rund 2.400 Beschäftigte: Im Abendlicht zeigen goldene Bögen, wer an wen berichtet – vom Turm der Hauptverwaltung zu den anderen Häusern.
02
Jede Etage aufgeklappt
Die Hauptverwaltung öffnet sich Etage für Etage – bis in den Saal der Selbstverwaltung, darunter Tischreihen, Besprechungsräume und Menschen bei der Arbeit.
Was dargestellt wird – warum – für wen
| Was gezeigt wird | Warum | Für wen |
|---|---|---|
| Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“: automatisch, Sachbearbeitung, Gutachten | WarumZeigt die Wege eines Hilfsmittelantrags. | Für wenVorstand, Fachbereich Leistungen |
| Schaubild „Wo die Zeit bleibt“: Warten auf den Medizinischen Dienst | WarumZeigt, wann die Frist knapp wird. | Für wenTeamleitung Hilfsmittel |
| Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: eKV, Sachbearbeitung, Krankengeld-Team, Prüfquote | WarumOrdnet Hebel für Fristen und Kosten. | Für wenVorstand, Verwaltungsrat |
| Schaubild „Wo es eng wird“ in der Grippewelle | WarumZeigt Krankengeld und Personal zugleich unter Druck. | Für wenPersonalplanung |
| Schaubild „Wer führt wen“: Verwaltungsrat, Vorstand, Fachbereiche | WarumErklärt die Selbstverwaltung. | Für wenAusbildung, Versichertenvertreter |
| Rückstand je Team (Ansicht Ressourcen) | WarumZeigt, wo Anträge liegen. | Für wenTeamleitungen |
| Vorgang „Eine Krankenhausrechnung wird bezahlt und geprüft“ | WarumZeigt die Zahlung vor der Prüfung. | Für wenAbrechnung, Krankenhäuser |
03
Wer mit wem arbeitet
Die Abteilung Hilfsmittel und Fahrkosten mit allen neun Beziehungen: Posteingang, Kundencenter, Pflegekasse, Verträge, Abrechnung, Widerspruchsstelle, Revision – und nach außen Medizinischer Dienst und Sanitätshäuser.
04
Ein Rollstuhl wird beantragt
Ein einzelner Antrag lässt sich verfolgen – vom Kostenvoranschlag über die Sachbearbeitung bis zur Entscheidung, mit Wartezeit an jeder Station.
Filme aus dem Modell
-
Der Turm öffnet sich
Kurz vor Sonnenuntergang schweben die Etagen der Hauptverwaltung auseinander, die Kamera steigt auf und umrundet das Haus, bis die Nacht kommt.
-
Wer an wen berichtet, wer mit wem arbeitet
Blaue Stunde über dem Quartier: erst die goldenen Bögen des Aufbaus, dann die Zusammenarbeit der meistvernetzten Abteilung, zuletzt das ganze Haus.
-
Ein Tag im Zeitraffer
Von zehn Uhr bis Mitternacht in 26 Sekunden: Die Sonne wandert, die Fenster gehen an, nachts leuchten die Datenleitungen.
-
Andrang und Systemausfall
Im Zeitraffer: Die Grippewelle bringt mehr Anträge, das Kernsystem fällt aus und die Datenbögen werden rot – mehr Personal am Engpass bringt die Erholung.
-
Sieben Schaubilder
Live aus dem Modell gerechnet: „Wer mit wem arbeitet“, „Jahr, Woche, Tag“, „Führungsebenen als Treppe“, „Wie ein Vorgang fließt“, „Was welcher Regler bewirkt“, „Woran die Arbeit hängt“, „Wo es eng wird“.
-
Die Software bedienen
Mit der ganzen Oberfläche: Haus öffnen, Beziehungen einer Abteilung, Grippewelle, Regler, Schaubilder mit Tafel, ein Fall.
Abteilungen im Modell
-
Verwaltungsrat (Selbstverwaltung)
In der Sozialwahl gewählt, Versicherte und Arbeitgeber: beschließt Satzung und Haushalt, wählt und überwacht den Vorstand.
-
Widerspruchsausschuss
Ehrenamtliche der Selbstverwaltung entscheiden über Widersprüche.
-
Vorstand
Hauptamtlich, führt die Kasse und vertritt sie nach außen.
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Innenrevision
Prüft unabhängig Abläufe, Zahlungen und Verträge.
-
Datenschutzbeauftragter
Weisungsfrei: wacht über Gesundheitsdaten.
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Finanzen und Controlling
Haushalt, Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds, Zahlläufe.
-
Personal, Organisation und Gebäude
Stellen, Schulung, Haus und Kantine.
-
IT und Rechenzentrum
Versicherten- und Leistungssystem, Datenaustausch, App.
-
Posteingang und Scanzentrum
Scannt jeden Brief und ordnet ihn der elektronischen Akte zu.
-
Versichertenservice und Geschäftsstellen
Beraten vor Ort, nehmen Anträge an.
-
Kundencenter Telefon und Online
Telefon, Chat, App – die meisten Fragen kommen hier an.
-
Mitglieder und Beiträge
Meldungen der Arbeitgeber, Familienversicherung, freiwillige Mitglieder.
-
Hilfsmittel und Fahrkosten
Entscheidet über Rollstühle, Hörgeräte, Prothesen – in gesetzlichen Fristen.
-
Krankengeld und Fallmanagement
Zahlt nach sechs Wochen Krankheit und begleitet lange Fälle.
-
Pflegekasse
Eigene Kasse unter dem gleichen Dach: Pflegegrade, Pflegegeld, Sachleistungen.
-
Rehabilitation und Vorsorge
Kuren, Reha, Mutter-Kind-Maßnahmen.
-
Verträge und Versorgungsmanagement
Verträge mit Sanitätshäusern, Kliniken und Ärzten; Preise und Qualität.
-
Krankenhausabrechnung
Zahlt Krankenhausrechnungen fristgerecht und lässt Auffälliges prüfen.
-
Abrechnung Ärzte, Arznei- und Hilfsmittel
Prüft und zahlt die Abrechnungen der Leistungserbringer.
-
Widerspruchsstelle und Recht
Bereitet Widersprüche für den Ausschuss vor und vertritt die Kasse vor Gericht.
05
Wenn das Kernsystem ausfällt
Die Datenbögen werden rot, die Arbeit stockt – die Simulation zeigt, wo sich Anträge stauen und wie lange die Erholung dauert.
06
Ein Tag in 26 Sekunden
Von zehn Uhr bis Mitternacht im Zeitraffer: Pendler, wanderndes Licht, Fenster, die angehen – und nachts die Datenleitungen.
Alle Vorgänge im Modell
Ein Rollstuhl wird beantragt
- 01Sanitätshaus sendet Verordnung und Kostenvoranschlag: Nach einem Schlaganfall verordnet die Hausärztin einen Rollstuhl; das Sanitätshaus misst aus und schickt den Kostenvoranschlag.
- 02Elektronischer Kostenvoranschlag: automatische Prüfung: Der elektronische Kostenvoranschlag wird gegen Vertrag und Hilfsmittelverzeichnis geprüft.
- 03Posteingang: scannen und zuordnen: Papier kommt ins Scanzentrum und wird der Akte zugeordnet.
- 04Geschäftsstelle: Antrag abgeben, beraten lassen: Der Ehemann gibt den Antrag in der Geschäftsstelle ab und lässt sich beraten.
- 05Sachbearbeitung Hilfsmittel: Die Sachbearbeiterin prüft Anspruch, Vertrag und Preis – und ob ein günstigeres Modell genügt.
- 06Rückfrage bei Sanitätshaus oder Praxis: Rückfrage: die Sitzbreite fehlt im Kostenvoranschlag.
- 07Mitteilung: der Medizinische Dienst prüft: Die Kasse teilt mit: der Medizinische Dienst prüft, die Frist verlängert sich auf fünf Wochen.
- 08Gutachten des Medizinischen Dienstes: Der Medizinische Dienst begutachtet, ob der Rollstuhl nötig und passend ist.
- 09Entscheidung nach dem Gutachten: Mit dem Gutachten entscheidet die Kasse.
- 10Bescheid und Genehmigung: Bescheid an die Versicherte, Genehmigung an das Sanitätshaus.
- 11Sanitätshaus liefert und passt an: Das Sanitätshaus liefert den Rollstuhl und passt ihn an.
- 12Abrechnung mit dem Sanitätshaus: Das Sanitätshaus rechnet elektronisch mit der Kasse ab.
- 13Versorgt.
- 14Ablehnungsbescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung: Ablehnung mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung.
- 15Abgelehnt.
Nach sechs Wochen Krankheit zahlt die Kasse Krankengeld
- 01Praxis übermittelt die Arbeitsunfähigkeit (eAU): Ein Lagerarbeiter hat einen Bandscheibenvorfall; nach sechs Wochen endet die Lohnfortzahlung.
- 02Krankengeldfall wird angelegt: Aus der elektronischen Krankmeldung wird ein Krankengeldfall.
- 03Arbeitgeber und Versicherter liefern zugleich zu.
- 04Arbeitgeber meldet das Entgelt: Der Arbeitgeber meldet das Entgelt elektronisch.
- 05Versicherter schickt Fragebogen und Konto: Der Versicherte schickt Fragebogen und Kontoverbindung über die App.
- 06Alle Daten da.
- 07Krankengeld berechnen: Das Krankengeld wird berechnet und bewilligt.
- 08Zahllauf (täglich 18 Uhr): Der Zahllauf am Abend überweist die erste Zahlung.
- 09Krankengeld läuft, Folgebescheinigungen kommen: Die Krankheit dauert; Folgebescheinigungen kommen elektronisch.
- 10Medizinischer Dienst begutachtet die Arbeitsunfähigkeit: Der Medizinische Dienst begutachtet die Arbeitsunfähigkeit.
- 11Fallmanagement: Reha und Wiedereingliederung: Das Fallmanagement plant Reha und stufenweise Wiedereingliederung.
- 12Wieder gesund.
Eine Krankenhausrechnung wird bezahlt und geprüft
- 01Rechnung kommt als Datensatz: Ein Krankenhaus schickt zehn Rechnungen als Datensatz, darunter eine Hüftoperation.
- 02Automatische Prüfregeln: Prüfregeln vergleichen Diagnose, Eingriff und Verweildauer.
- 03Zahllauf Krankenhäuser (täglich 14 Uhr): Der Zahllauf zahlt – auch auffällige Rechnungen werden erst bezahlt, dann geprüft.
- 04Bezahlt.
- 05Rechnungsprüfung sichtet auffällige Fälle: Die Rechnungsprüfung sichtet: lohnt eine Prüfung durch den Medizinischen Dienst?
- 06Geklärt.
- 07Medizinischer Dienst prüft die Abrechnung: Der Medizinische Dienst prüft Kodierung und Verweildauer.
- 08Ergebnis umsetzen: Rückforderung oder Bestätigung: Das Ergebnis wird umgesetzt: Rückforderung oder Bestätigung.
- 09Korrigiert und verrechnet.
- 10Bestätigt.
Eine Versicherte widerspricht einer Ablehnung
- 01Widerspruch geht ein: Eine Versicherte widerspricht der Ablehnung eines Elektrorollstuhls.
- 02Fachbereich prüft, ob er abhilft: Der Fachbereich prüft erneut – oft mit neuen Unterlagen.
- 03Abgeholfen.
- 04Medizinischer Dienst begutachtet erneut: Der Medizinische Dienst begutachtet erneut, diesmal mit Hausbesuch.
- 05Widerspruchsstelle bereitet den Fall vor: Die Widerspruchsstelle schreibt die Vorlage für den Ausschuss.
- 06Widerspruchsausschuss tagt (alle vier Wochen): Der Widerspruchsausschuss der Selbstverwaltung entscheidet.
- 07Widerspruchsbescheid: Der Widerspruchsbescheid geht raus.
- 08Entschieden.
- 09Klage vor dem Sozialgericht: Die Versicherte klagt vor dem Sozialgericht.
- 10Vom Gericht entschieden.
Wofür eine Krankenkasse das Modell nutzen kann
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Interne Kommunikation
Von der Hauptverwaltung mit elf Geschossen bis zur Geschäftsstelle in der Innenstadt: Die Ansicht Zusammenarbeit zeigt, wie Leistungen, Verträge, Abrechnung und Kundencenter verbunden sind.
Für wenVorstand, Unternehmenskommunikation, Führungskräfte
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Onboarding
Neue Beschäftigte im Bereich Hilfsmittel und Fahrkosten sehen den ganzen Weg eines Antrags: vom Kostenvoranschlag über die automatische Prüfung bis zum Sanitätshaus, das liefert und abrechnet.
Für wenneue Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, Kundenberatung
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Ausbildung
Auszubildende in der Sozialversicherung spielen eine Grippewelle durch oder überlasten den Medizinischen Dienst und sehen, wann die Fünf-Wochen-Frist knapp wird.
Für wenAusbildung, Auszubildende, Studierende
-
Vermittlung an Versicherte
Was passiert mit meinem Antrag, und warum kann er fünf Wochen dauern? Das Modell zeigt Versicherten, Angehörigen und Sanitätshäusern die drei Wege: automatisch, Sachbearbeitung, Gutachten.
Für wenKundencenter, Geschäftsstellen, Versicherte
-
Strategischer Überblick
Automatische Genehmigung, Sachbearbeitung, Krankengeld-Team, Prüfquote: Das Modell wägt Fristen gegen Kosten ab. Die Störung „Grippewelle“ macht sichtbar, wie Krankengeldfälle steigen, während ein Teil der Belegschaft selbst fehlt.
Für wenVorstand, Verwaltungsrat
07
Schaubilder aus dem Modell
„Wer mit wem arbeitet“ als Kuppel aus Bögen – eines von 14 Schaubildern, die live aus denselben Daten gerechnet werden.
08
Die ganze Software
Lage, Kennzahl, Zeitraffer, sechs Ansichten, Regler und Störungen: Ein Klick auf eine Abteilung zeigt Aufgabe, Ort und alle Beziehungen.
Was Sie verändern können
Regler
- Hilfsmittelanträge: Nach Grippewintern und Krankenhausentlassungen kommen viel mehr Anträge.
- Sachbearbeitung Hilfsmittel: Wie viele Anträge gleichzeitig in Bearbeitung sein können.
- Automatische Genehmigung (eKV): Passt der elektronische Kostenvoranschlag zum Vertrag, genehmigt das System sofort (Anteile sind Modellannahmen).
- Krankengeld-Team: Im Grippewinter wird hier das Geld knapp – für die Versicherten.
- Prüfquote Krankenhausrechnungen: Mehr Prüfungen holen Geld zurück, binden aber Prüfer und Medizinischen Dienst.
Störungen
- Kernsystem fällt aus: Vier Stunden ohne Versicherten- und Leistungssystem: keine Bescheide, keine Berechnung, Beratung nur auf Papier.
- Grippewelle: Drei Wochen lang fast doppelt so viele Krankengeldfälle – und ein Teil der Belegschaft ist selbst krank.
- Medizinischer Dienst überlastet: Einen Monat lang dauern alle Gutachten fast doppelt so lange – die Fünf-Wochen-Frist wird knapp.
- Datenaustausch gestört: Drei Stunden lang kommen keine Krankmeldungen, Rechnungen und Kostenvoranschläge an.
Was eine Krankenkasse davon hat
-
01
Die Kasse als Haus
Hauptverwaltung, Kundencenter, Scanzentrum, Abrechnungszentrum, Rechenzentrum und Geschäftsstelle sind begehbar und aufklappbar, mit 20 Abteilungen an ihrem Platz.
-
02
Fristen im Lauf
Die Ereignissimulation führt Hilfsmittel, Krankengeld, Krankenhausrechnungen und Widersprüche gleichzeitig. Wo Anträge warten, stapeln sie sich sichtbar.
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03
Automatik und Sachbearbeitung abwägen
Fünf Regler und vier Störungen, vom elektronischen Kostenvoranschlag bis zum gestörten Datenaustausch. Bleiben Anträge hängen, nennt ein Tipp den Regler, der hilft.
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04
Schaubilder für Vorstand und Verwaltungsrat
14 Schaubilder in vier Gruppen rechnen live aus dem Modell – auch die Selbstverwaltung als Organigramm im Raum.
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05
Überall vorführbar
Im Browser und auf großen Projektionen, dazu ein geführter Rundgang in acht Schritten für den ersten Besuch.
-
06
Eine von 36
Die Kasse steht neben Versicherung, Klinikum, Jobcenter und weiteren Organisationen, alle in einer Übersicht. Entworfen von einem Künstler und Entwickler, nicht aus dem Baukasten.
-
BRENVIA KRANKENKASSE am Morgen – tiefe Sonne, lange Schatten, die ersten Pendler auf dem Weg ins Haus. -
Hauptverwaltung im Abendlicht – goldene Bögen zeigen, wer an wen berichtet. -
Kurz vor acht – Menschen strömen vom Parkplatz und von der Haltestelle in die Häuser. -
Blaue Stunde – In BRENVIA KRANKENKASSE gehen die Fenster an. -
Nachts von oben – der offene Turm, die Datenleitungen leuchten über dem Quartier. -
Hauptverwaltung aufgeklappt – jede Etage mit Arbeitsplätzen und Menschen. -
Dämmerung, Ansicht Leistung – Leuchtringe zeigen, wie ausgelastet jede Abteilung ist. -
Blick in die Etage von Hilfsmittel und Fahrkosten – Tischreihen, darüber die Etagen als Lichtumriss. -
Ein Raum für sich – Verwaltungsrat (Selbstverwaltung). -
Kundencenter offen – Theken, Wartebereich, Beratung. -
Abrechnungszentrum – alle Geschosse auf einmal, Ansicht Leistung. -
Aufbau in der Dämmerung – goldene Bögen von jeder Etage zu den Häusern, die an sie berichten. -
Zusammenarbeit – Hilfsmittel und Fahrkosten mit allen 9 Beziehungen – zu Abteilungen, Häusern und Partnern. -
Datenflüsse bei Nacht – Systeme und Nutzer, verbunden durch leuchtende Leitungen. -
Datenflüsse in der Dämmerung – welche Abteilung welches System nutzt. -
Aufbau über das ganze Quartier – Berichtswege zwischen den Häusern. -
Das ganze Netz bei Nacht – Zusammenarbeit im Haus und weit hinaus. -
Jeder Schritt beschriftet – Name, wie viele warten, Auslastung. -
Ein Fall wird verfolgt – „Ein Rollstuhl wird beantragt“, gerade in der Sachbearbeitung. -
Ein zweiter Vorgang – Krankengeld wird berechnet. -
Grippewelle – Ansicht Ressourcen, die Rückstände wachsen Etage für Etage. -
Kernsystem fällt aus – Die Datenbögen werden rot, die Arbeit stockt. -
Datenaustausch gestört – Ausfall zwischen Haus und Partnern. -
Der Griff – Sachbearbeitung Hilfsmittel auf „aufgestockt“ – ein Lichtblitz zeigt, wo er wirkt. -
Frühling bei BRENVIA KRANKENKASSE. -
Sommerabend – warmes Licht, lange Schatten über dem Platz. -
Herbst – Laub auf den Wegen, Ansicht Leistung. -
Winterabend – Schnee auf dem Quartier, der Turm offen und hell. -
Schaubild „Wer mit wem arbeitet“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Jahr, Woche, Tag“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Führungsebenen als Treppe“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Woran die Arbeit hängt“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Wo es eng wird“, live aus dem Modell gerechnet. -
Schaubild „Wer führt wen“, live aus dem Modell gerechnet. -
Die ganze Software – Lage, Kennzahl, Zeit, Ansichten und die Regler unten. -
Hauptverwaltung gewählt – Etagenliste rechts, die Etagen schweben auseinander. -
Hilfsmittel und Fahrkosten – Karte mit Aufgabe, Ort und allen Beziehungen. -
Grippewelle ausgelöst – Chronik, Kennzahl und Engpass reagieren. -
Gegensteuern – Sachbearbeitung Hilfsmittel aufgestockt – die Kachel zeigt die Wirkung seit dem Griff. -
Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“ mit Tafel – Befunde in Sätzen. -
Schaubild „Wer mit wem arbeitet“ mit Tafel. -
Vorgang verfolgen – Schritt, Wartezeit und Zusage auf der Karte. -
Der Rundgang führt in acht Schritten durch die Software. -
36 Organisationen zur Auswahl, jede mit eigenem Bild.
Ihre Krankenkasse als Modell
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cube4tec.de/spiele/minimal-organization/
Dazu anfragen
Minimal Organization: Krankenkasse
Grundlage und Grenzen
Fiktive Krankenkasse · Modell auf Grundlage recherchierter Strukturen der gesetzlichen Krankenversicherung · keine Aussage über reale Krankenkassen
1 Vorgang = 1 Antrag, 1 Krankengeldfall, 10 Krankenhausrechnungen oder 1 Widerspruch · 1 Figur ≈ 25 Beschäftigte
Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte einer realen Krankenkasse.
Fristen nach § 13 Abs. 3a SGB V sind vereinfacht: gemessen wird die Entscheidung binnen drei Wochen bzw. die rechtzeitige Mitteilung, dass der Medizinische Dienst prüft.
Belegt: Selbstverwaltung mit Verwaltungsrat und Widerspruchsausschuss, Krankengeld nach sechs Wochen Lohnfortzahlung, Zahlung vor Prüfung bei Krankenhausrechnungen, Medizinischer Dienst als eigene Körperschaft.
Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:
- SGB V § 13 Abs. 3a (Entscheidungsfristen)
- SGB V § 33 (Hilfsmittel), § 127 (Verträge), § 139 (Hilfsmittelverzeichnis)
- SGB V §§ 44–48 (Krankengeld)
- SGB V §§ 275, 275c, 301 (Medizinischer Dienst, Krankenhausprüfung, Datenübermittlung)
- SGB IV §§ 29–36a (Selbstverwaltung)
- Sozialgerichtsgesetz §§ 78, 84, 85, 88
- Entgeltfortzahlungsgesetz § 3
- GKV-Spitzenverband: Kennzahlen der GKV
- Bundesamt für Soziale Sicherung
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Ein Versicherer als begehbares Modell: Ein Autoschaden läuft automatisch oder über Sachbearbeitung, Gutachter und Werkstatt bis zur Auszahlung und zum Regress.
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Ein Universitätsklinikum als begehbares Modell: Sie sehen, wo die Zeit eines Notfalls bleibt und warum der stärkste Hebel auf den Stationen liegt.
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Ein Jobcenter als begehbares Modell: wie ein Antrag auf Grundsicherung von der Eingangszone bis zur Zahlung läuft, wo fehlende Unterlagen ihn aufhalten und wie die Vermittlung mitläuft.
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Kreisverwaltung
Eine Kreisverwaltung als begehbares Modell: warum die Schlange in der Zulassungsstelle morgens wächst, was sie verkürzt und wo im Kreishaus Personal fehlt.
Alle Daten sind erfunden, die Fristen vereinfacht. Das Modell lässt sich an die echten Daten Ihrer Kasse anpassen und mit dem füllen, was heute nirgends sichtbar ist – zum Beispiel Fristeinhaltung je Monat oder Laufzeiten der Gutachten des Medizinischen Dienstes.