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Simulation · Minimal Organization · Ämter und Behörden

Krankenkasse

Eine gesetzliche Krankenkasse als begehbares Modell: wie ein Rollstuhl-Antrag vom Kostenvoranschlag bis zur Entscheidung läuft, wann der Medizinische Dienst prüft und wo Fristen knapp werden.

Trailer

Alle Daten sind erfunden, die Fristen vereinfacht. Das Modell lässt sich an die echten Daten Ihrer Kasse anpassen und mit dem füllen, was heute nirgends sichtbar ist – zum Beispiel Fristeinhaltung je Monat oder Laufzeiten der Gutachten des Medizinischen Dienstes.

Hilfsmittelantrag Krankenkasse Ablauf: Die fiktive BRENVIA KRANKENKASSE zeigt mit sechs Gebäuden und 20 Abteilungen, was zwischen Antrag und Rollstuhl geschieht. Versicherte und Arbeitgeber verwalten die Kasse selbst, das Gesetz setzt die Fristen – und dazwischen stehen Sachbearbeitung, Gutachten und Sanitätshaus.

Nach einem Schlaganfall verordnet die Hausärztin einen Rollstuhl, das Sanitätshaus misst aus und schickt den Kostenvoranschlag. Kommt er elektronisch und passt zum Vertrag, genehmigt das System sofort. Sonst prüft die Sachbearbeitung Anspruch, Vertrag und Preis, fragt beim Sanitätshaus nach oder schaltet den Medizinischen Dienst ein. Ziel: binnen drei Wochen entschieden, mit Gutachten und rechtzeitiger Mitteilung binnen fünf Wochen. Die Fristen nach § 13 Abs. 3a SGB V sind im Modell vereinfacht.

Daneben laufen Krankengeld nach sechs Wochen Krankheit, die Zahlung und Prüfung von Krankenhausrechnungen und Widersprüche bis zum Widerspruchsausschuss. Die Seite ist für Vorstand und Verwaltungsrat, Fachbereichs- und Teamleitungen, Personalentwicklung und Ausbildung geschrieben.

Ein Rollstuhl wird beantragt

  1. 01

    Sanitätshaus sendet Verordnung und Kostenvoranschlag: Nach einem Schlaganfall verordnet die Hausärztin einen Rollstuhl; das Sanitätshaus misst aus und schickt den Kostenvoranschlag.

  2. 02

    Elektronischer Kostenvoranschlag: automatische Prüfung: Der elektronische Kostenvoranschlag wird gegen Vertrag und Hilfsmittelverzeichnis geprüft.

  3. 03

    Posteingang: scannen und zuordnen: Papier kommt ins Scanzentrum und wird der Akte zugeordnet.

  4. 04

    Geschäftsstelle: Antrag abgeben, beraten lassen: Der Ehemann gibt den Antrag in der Geschäftsstelle ab und lässt sich beraten.

  5. 05

    Sachbearbeitung Hilfsmittel: Die Sachbearbeiterin prüft Anspruch, Vertrag und Preis – und ob ein günstigeres Modell genügt.

  6. 06

    Rückfrage bei Sanitätshaus oder Praxis: Rückfrage: die Sitzbreite fehlt im Kostenvoranschlag.

  7. 07

    Mitteilung: der Medizinische Dienst prüft: Die Kasse teilt mit: der Medizinische Dienst prüft, die Frist verlängert sich auf fünf Wochen.

  8. 08

    Gutachten des Medizinischen Dienstes: Der Medizinische Dienst begutachtet, ob der Rollstuhl nötig und passend ist.

  9. 09

    Entscheidung nach dem Gutachten: Mit dem Gutachten entscheidet die Kasse.

  10. 10

    Bescheid und Genehmigung: Bescheid an die Versicherte, Genehmigung an das Sanitätshaus.

  11. 11

    Sanitätshaus liefert und passt an: Das Sanitätshaus liefert den Rollstuhl und passt ihn an.

  12. 12

    Abrechnung mit dem Sanitätshaus: Das Sanitätshaus rechnet elektronisch mit der Kasse ab.

  13. 13

    Versorgt.

  14. 14

    Ablehnungsbescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung: Ablehnung mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung.

  15. 15

    Abgelehnt.

Ein Quartier, das arbeitet

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Ein Quartier, das arbeitet

Sechs Häuser, 20 Abteilungen, rund 2.400 Beschäftigte: Im Abendlicht zeigen goldene Bögen, wer an wen berichtet – vom Turm der Hauptverwaltung zu den anderen Häusern.

Jede Etage aufgeklappt

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Jede Etage aufgeklappt

Die Hauptverwaltung öffnet sich Etage für Etage – bis in den Saal der Selbstverwaltung, darunter Tischreihen, Besprechungsräume und Menschen bei der Arbeit.

Was dargestellt wird – warum – für wen

Was gezeigt wird Warum Für wen
Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“: automatisch, Sachbearbeitung, Gutachten WarumZeigt die Wege eines Hilfsmittelantrags. Für wenVorstand, Fachbereich Leistungen
Schaubild „Wo die Zeit bleibt“: Warten auf den Medizinischen Dienst WarumZeigt, wann die Frist knapp wird. Für wenTeamleitung Hilfsmittel
Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: eKV, Sachbearbeitung, Krankengeld-Team, Prüfquote WarumOrdnet Hebel für Fristen und Kosten. Für wenVorstand, Verwaltungsrat
Schaubild „Wo es eng wird“ in der Grippewelle WarumZeigt Krankengeld und Personal zugleich unter Druck. Für wenPersonalplanung
Schaubild „Wer führt wen“: Verwaltungsrat, Vorstand, Fachbereiche WarumErklärt die Selbstverwaltung. Für wenAusbildung, Versichertenvertreter
Rückstand je Team (Ansicht Ressourcen) WarumZeigt, wo Anträge liegen. Für wenTeamleitungen
Vorgang „Eine Krankenhausrechnung wird bezahlt und geprüft“ WarumZeigt die Zahlung vor der Prüfung. Für wenAbrechnung, Krankenhäuser
Wer mit wem arbeitet

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Wer mit wem arbeitet

Die Abteilung Hilfsmittel und Fahrkosten mit allen neun Beziehungen: Posteingang, Kundencenter, Pflegekasse, Verträge, Abrechnung, Widerspruchsstelle, Revision – und nach außen Medizinischer Dienst und Sanitätshäuser.

Ein Rollstuhl wird beantragt

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Ein Rollstuhl wird beantragt

Ein einzelner Antrag lässt sich verfolgen – vom Kostenvoranschlag über die Sachbearbeitung bis zur Entscheidung, mit Wartezeit an jeder Station.

Filme aus dem Modell

  • Der Turm öffnet sich

    Kurz vor Sonnenuntergang schweben die Etagen der Hauptverwaltung auseinander, die Kamera steigt auf und umrundet das Haus, bis die Nacht kommt.

  • Wer an wen berichtet, wer mit wem arbeitet

    Blaue Stunde über dem Quartier: erst die goldenen Bögen des Aufbaus, dann die Zusammenarbeit der meistvernetzten Abteilung, zuletzt das ganze Haus.

  • Ein Tag im Zeitraffer

    Von zehn Uhr bis Mitternacht in 26 Sekunden: Die Sonne wandert, die Fenster gehen an, nachts leuchten die Datenleitungen.

  • Andrang und Systemausfall

    Im Zeitraffer: Die Grippewelle bringt mehr Anträge, das Kernsystem fällt aus und die Datenbögen werden rot – mehr Personal am Engpass bringt die Erholung.

  • Sieben Schaubilder

    Live aus dem Modell gerechnet: „Wer mit wem arbeitet“, „Jahr, Woche, Tag“, „Führungsebenen als Treppe“, „Wie ein Vorgang fließt“, „Was welcher Regler bewirkt“, „Woran die Arbeit hängt“, „Wo es eng wird“.

  • Die Software bedienen

    Mit der ganzen Oberfläche: Haus öffnen, Beziehungen einer Abteilung, Grippewelle, Regler, Schaubilder mit Tafel, ein Fall.

Abteilungen im Modell

  • Verwaltungsrat (Selbstverwaltung)

    In der Sozialwahl gewählt, Versicherte und Arbeitgeber: beschließt Satzung und Haushalt, wählt und überwacht den Vorstand.

  • Widerspruchsausschuss

    Ehrenamtliche der Selbstverwaltung entscheiden über Widersprüche.

  • Vorstand

    Hauptamtlich, führt die Kasse und vertritt sie nach außen.

  • Innenrevision

    Prüft unabhängig Abläufe, Zahlungen und Verträge.

  • Datenschutzbeauftragter

    Weisungsfrei: wacht über Gesundheitsdaten.

  • Finanzen und Controlling

    Haushalt, Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds, Zahlläufe.

  • Personal, Organisation und Gebäude

    Stellen, Schulung, Haus und Kantine.

  • IT und Rechenzentrum

    Versicherten- und Leistungssystem, Datenaustausch, App.

  • Posteingang und Scanzentrum

    Scannt jeden Brief und ordnet ihn der elektronischen Akte zu.

  • Versichertenservice und Geschäftsstellen

    Beraten vor Ort, nehmen Anträge an.

  • Kundencenter Telefon und Online

    Telefon, Chat, App – die meisten Fragen kommen hier an.

  • Mitglieder und Beiträge

    Meldungen der Arbeitgeber, Familienversicherung, freiwillige Mitglieder.

  • Hilfsmittel und Fahrkosten

    Entscheidet über Rollstühle, Hörgeräte, Prothesen – in gesetzlichen Fristen.

  • Krankengeld und Fallmanagement

    Zahlt nach sechs Wochen Krankheit und begleitet lange Fälle.

  • Pflegekasse

    Eigene Kasse unter dem gleichen Dach: Pflegegrade, Pflegegeld, Sachleistungen.

  • Rehabilitation und Vorsorge

    Kuren, Reha, Mutter-Kind-Maßnahmen.

  • Verträge und Versorgungsmanagement

    Verträge mit Sanitätshäusern, Kliniken und Ärzten; Preise und Qualität.

  • Krankenhausabrechnung

    Zahlt Krankenhausrechnungen fristgerecht und lässt Auffälliges prüfen.

  • Abrechnung Ärzte, Arznei- und Hilfsmittel

    Prüft und zahlt die Abrechnungen der Leistungserbringer.

  • Widerspruchsstelle und Recht

    Bereitet Widersprüche für den Ausschuss vor und vertritt die Kasse vor Gericht.

Wenn das Kernsystem ausfällt

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Wenn das Kernsystem ausfällt

Die Datenbögen werden rot, die Arbeit stockt – die Simulation zeigt, wo sich Anträge stauen und wie lange die Erholung dauert.

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Ein Tag in 26 Sekunden

Von zehn Uhr bis Mitternacht im Zeitraffer: Pendler, wanderndes Licht, Fenster, die angehen – und nachts die Datenleitungen.

Alle Vorgänge im Modell

Ein Rollstuhl wird beantragt

  1. 01Sanitätshaus sendet Verordnung und Kostenvoranschlag: Nach einem Schlaganfall verordnet die Hausärztin einen Rollstuhl; das Sanitätshaus misst aus und schickt den Kostenvoranschlag.
  2. 02Elektronischer Kostenvoranschlag: automatische Prüfung: Der elektronische Kostenvoranschlag wird gegen Vertrag und Hilfsmittelverzeichnis geprüft.
  3. 03Posteingang: scannen und zuordnen: Papier kommt ins Scanzentrum und wird der Akte zugeordnet.
  4. 04Geschäftsstelle: Antrag abgeben, beraten lassen: Der Ehemann gibt den Antrag in der Geschäftsstelle ab und lässt sich beraten.
  5. 05Sachbearbeitung Hilfsmittel: Die Sachbearbeiterin prüft Anspruch, Vertrag und Preis – und ob ein günstigeres Modell genügt.
  6. 06Rückfrage bei Sanitätshaus oder Praxis: Rückfrage: die Sitzbreite fehlt im Kostenvoranschlag.
  7. 07Mitteilung: der Medizinische Dienst prüft: Die Kasse teilt mit: der Medizinische Dienst prüft, die Frist verlängert sich auf fünf Wochen.
  8. 08Gutachten des Medizinischen Dienstes: Der Medizinische Dienst begutachtet, ob der Rollstuhl nötig und passend ist.
  9. 09Entscheidung nach dem Gutachten: Mit dem Gutachten entscheidet die Kasse.
  10. 10Bescheid und Genehmigung: Bescheid an die Versicherte, Genehmigung an das Sanitätshaus.
  11. 11Sanitätshaus liefert und passt an: Das Sanitätshaus liefert den Rollstuhl und passt ihn an.
  12. 12Abrechnung mit dem Sanitätshaus: Das Sanitätshaus rechnet elektronisch mit der Kasse ab.
  13. 13Versorgt.
  14. 14Ablehnungsbescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung: Ablehnung mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung.
  15. 15Abgelehnt.

Nach sechs Wochen Krankheit zahlt die Kasse Krankengeld

  1. 01Praxis übermittelt die Arbeitsunfähigkeit (eAU): Ein Lagerarbeiter hat einen Bandscheibenvorfall; nach sechs Wochen endet die Lohnfortzahlung.
  2. 02Krankengeldfall wird angelegt: Aus der elektronischen Krankmeldung wird ein Krankengeldfall.
  3. 03Arbeitgeber und Versicherter liefern zugleich zu.
  4. 04Arbeitgeber meldet das Entgelt: Der Arbeitgeber meldet das Entgelt elektronisch.
  5. 05Versicherter schickt Fragebogen und Konto: Der Versicherte schickt Fragebogen und Kontoverbindung über die App.
  6. 06Alle Daten da.
  7. 07Krankengeld berechnen: Das Krankengeld wird berechnet und bewilligt.
  8. 08Zahllauf (täglich 18 Uhr): Der Zahllauf am Abend überweist die erste Zahlung.
  9. 09Krankengeld läuft, Folgebescheinigungen kommen: Die Krankheit dauert; Folgebescheinigungen kommen elektronisch.
  10. 10Medizinischer Dienst begutachtet die Arbeitsunfähigkeit: Der Medizinische Dienst begutachtet die Arbeitsunfähigkeit.
  11. 11Fallmanagement: Reha und Wiedereingliederung: Das Fallmanagement plant Reha und stufenweise Wiedereingliederung.
  12. 12Wieder gesund.

Eine Krankenhausrechnung wird bezahlt und geprüft

  1. 01Rechnung kommt als Datensatz: Ein Krankenhaus schickt zehn Rechnungen als Datensatz, darunter eine Hüftoperation.
  2. 02Automatische Prüfregeln: Prüfregeln vergleichen Diagnose, Eingriff und Verweildauer.
  3. 03Zahllauf Krankenhäuser (täglich 14 Uhr): Der Zahllauf zahlt – auch auffällige Rechnungen werden erst bezahlt, dann geprüft.
  4. 04Bezahlt.
  5. 05Rechnungsprüfung sichtet auffällige Fälle: Die Rechnungsprüfung sichtet: lohnt eine Prüfung durch den Medizinischen Dienst?
  6. 06Geklärt.
  7. 07Medizinischer Dienst prüft die Abrechnung: Der Medizinische Dienst prüft Kodierung und Verweildauer.
  8. 08Ergebnis umsetzen: Rückforderung oder Bestätigung: Das Ergebnis wird umgesetzt: Rückforderung oder Bestätigung.
  9. 09Korrigiert und verrechnet.
  10. 10Bestätigt.

Eine Versicherte widerspricht einer Ablehnung

  1. 01Widerspruch geht ein: Eine Versicherte widerspricht der Ablehnung eines Elektrorollstuhls.
  2. 02Fachbereich prüft, ob er abhilft: Der Fachbereich prüft erneut – oft mit neuen Unterlagen.
  3. 03Abgeholfen.
  4. 04Medizinischer Dienst begutachtet erneut: Der Medizinische Dienst begutachtet erneut, diesmal mit Hausbesuch.
  5. 05Widerspruchsstelle bereitet den Fall vor: Die Widerspruchsstelle schreibt die Vorlage für den Ausschuss.
  6. 06Widerspruchsausschuss tagt (alle vier Wochen): Der Widerspruchsausschuss der Selbstverwaltung entscheidet.
  7. 07Widerspruchsbescheid: Der Widerspruchsbescheid geht raus.
  8. 08Entschieden.
  9. 09Klage vor dem Sozialgericht: Die Versicherte klagt vor dem Sozialgericht.
  10. 10Vom Gericht entschieden.

Wofür eine Krankenkasse das Modell nutzen kann

  • Interne Kommunikation

    Von der Hauptverwaltung mit elf Geschossen bis zur Geschäftsstelle in der Innenstadt: Die Ansicht Zusammenarbeit zeigt, wie Leistungen, Verträge, Abrechnung und Kundencenter verbunden sind.

    Für wenVorstand, Unternehmenskommunikation, Führungskräfte

  • Onboarding

    Neue Beschäftigte im Bereich Hilfsmittel und Fahrkosten sehen den ganzen Weg eines Antrags: vom Kostenvoranschlag über die automatische Prüfung bis zum Sanitätshaus, das liefert und abrechnet.

    Für wenneue Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, Kundenberatung

  • Ausbildung

    Auszubildende in der Sozialversicherung spielen eine Grippewelle durch oder überlasten den Medizinischen Dienst und sehen, wann die Fünf-Wochen-Frist knapp wird.

    Für wenAusbildung, Auszubildende, Studierende

  • Vermittlung an Versicherte

    Was passiert mit meinem Antrag, und warum kann er fünf Wochen dauern? Das Modell zeigt Versicherten, Angehörigen und Sanitätshäusern die drei Wege: automatisch, Sachbearbeitung, Gutachten.

    Für wenKundencenter, Geschäftsstellen, Versicherte

  • Strategischer Überblick

    Automatische Genehmigung, Sachbearbeitung, Krankengeld-Team, Prüfquote: Das Modell wägt Fristen gegen Kosten ab. Die Störung „Grippewelle“ macht sichtbar, wie Krankengeldfälle steigen, während ein Teil der Belegschaft selbst fehlt.

    Für wenVorstand, Verwaltungsrat

Schaubilder aus dem Modell

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Schaubilder aus dem Modell

„Wer mit wem arbeitet“ als Kuppel aus Bögen – eines von 14 Schaubildern, die live aus denselben Daten gerechnet werden.

Die ganze Software

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Die ganze Software

Lage, Kennzahl, Zeitraffer, sechs Ansichten, Regler und Störungen: Ein Klick auf eine Abteilung zeigt Aufgabe, Ort und alle Beziehungen.

Was Sie verändern können

Regler

  • Hilfsmittelanträge: Nach Grippewintern und Krankenhausentlassungen kommen viel mehr Anträge.
  • Sachbearbeitung Hilfsmittel: Wie viele Anträge gleichzeitig in Bearbeitung sein können.
  • Automatische Genehmigung (eKV): Passt der elektronische Kostenvoranschlag zum Vertrag, genehmigt das System sofort (Anteile sind Modellannahmen).
  • Krankengeld-Team: Im Grippewinter wird hier das Geld knapp – für die Versicherten.
  • Prüfquote Krankenhausrechnungen: Mehr Prüfungen holen Geld zurück, binden aber Prüfer und Medizinischen Dienst.

Störungen

  • Kernsystem fällt aus: Vier Stunden ohne Versicherten- und Leistungssystem: keine Bescheide, keine Berechnung, Beratung nur auf Papier.
  • Grippewelle: Drei Wochen lang fast doppelt so viele Krankengeldfälle – und ein Teil der Belegschaft ist selbst krank.
  • Medizinischer Dienst überlastet: Einen Monat lang dauern alle Gutachten fast doppelt so lange – die Fünf-Wochen-Frist wird knapp.
  • Datenaustausch gestört: Drei Stunden lang kommen keine Krankmeldungen, Rechnungen und Kostenvoranschläge an.

Was eine Krankenkasse davon hat

  • 01

    Die Kasse als Haus

    Hauptverwaltung, Kundencenter, Scanzentrum, Abrechnungszentrum, Rechenzentrum und Geschäftsstelle sind begehbar und aufklappbar, mit 20 Abteilungen an ihrem Platz.

  • 02

    Fristen im Lauf

    Die Ereignissimulation führt Hilfsmittel, Krankengeld, Krankenhausrechnungen und Widersprüche gleichzeitig. Wo Anträge warten, stapeln sie sich sichtbar.

  • 03

    Automatik und Sachbearbeitung abwägen

    Fünf Regler und vier Störungen, vom elektronischen Kostenvoranschlag bis zum gestörten Datenaustausch. Bleiben Anträge hängen, nennt ein Tipp den Regler, der hilft.

  • 04

    Schaubilder für Vorstand und Verwaltungsrat

    14 Schaubilder in vier Gruppen rechnen live aus dem Modell – auch die Selbstverwaltung als Organigramm im Raum.

  • 05

    Überall vorführbar

    Im Browser und auf großen Projektionen, dazu ein geführter Rundgang in acht Schritten für den ersten Besuch.

  • 06

    Eine von 36

    Die Kasse steht neben Versicherung, Klinikum, Jobcenter und weiteren Organisationen, alle in einer Übersicht. Entworfen von einem Künstler und Entwickler, nicht aus dem Baukasten.

  • BRENVIA KRANKENKASSE am Morgen: tiefe Sonne, lange Schatten, die ersten Pendler auf dem Weg ins Haus.
    BRENVIA KRANKENKASSE am Morgen – tiefe Sonne, lange Schatten, die ersten Pendler auf dem Weg ins Haus.
  • Hauptverwaltung im Abendlicht: goldene Bögen zeigen, wer an wen berichtet.
    Hauptverwaltung im Abendlicht – goldene Bögen zeigen, wer an wen berichtet.
  • Kurz vor acht: Menschen strömen vom Parkplatz und von der Haltestelle in die Häuser.
    Kurz vor acht – Menschen strömen vom Parkplatz und von der Haltestelle in die Häuser.
  • Blaue Stunde: In BRENVIA KRANKENKASSE gehen die Fenster an.
    Blaue Stunde – In BRENVIA KRANKENKASSE gehen die Fenster an.
  • Sechs Häuser, 20 Abteilungen, rund 2.400 Beschäftigte: Nachts von oben leuchten die Datenleitungen zwischen Turm, Kundencenter, Scanzentrum und Rechenzentrum.
    Nachts von oben – der offene Turm, die Datenleitungen leuchten über dem Quartier.
  • Hauptverwaltung aufgeklappt: jede Etage mit Arbeitsplätzen und Menschen.
    Hauptverwaltung aufgeklappt – jede Etage mit Arbeitsplätzen und Menschen.
  • Die Hauptverwaltung schwebt auseinander; Leuchtringe zeigen in der Ansicht Leistung, wie ausgelastet jede Abteilung gerade ist.
    Dämmerung, Ansicht Leistung – Leuchtringe zeigen, wie ausgelastet jede Abteilung ist.
  • Blick in die Etage von Hilfsmittel und Fahrkosten: Tischreihen, darüber die Etagen als Lichtumriss.
    Blick in die Etage von Hilfsmittel und Fahrkosten – Tischreihen, darüber die Etagen als Lichtumriss.
  • Ein Raum für sich: Verwaltungsrat (Selbstverwaltung).
    Ein Raum für sich – Verwaltungsrat (Selbstverwaltung).
  • Kundencenter offen: Theken, Wartebereich, Beratung.
    Kundencenter offen – Theken, Wartebereich, Beratung.
  • Abrechnungszentrum: alle Geschosse auf einmal, Ansicht Leistung.
    Abrechnungszentrum – alle Geschosse auf einmal, Ansicht Leistung.
  • Aufbau in der Dämmerung: goldene Bögen von jeder Etage zu den Häusern, die an sie berichten.
    Aufbau in der Dämmerung – goldene Bögen von jeder Etage zu den Häusern, die an sie berichten.
  • Die Abteilung Hilfsmittel und Fahrkosten mit allen neun Beziehungen: Posteingang, Kundencenter, Pflegekasse, Verträge, Abrechnung, Widerspruchsstelle, Revision – und nach außen Medizinischer Dienst und Sanitätshäuser.
    Zusammenarbeit – Hilfsmittel und Fahrkosten mit allen 9 Beziehungen – zu Abteilungen, Häusern und Partnern.
  • Datenflüsse bei Nacht: Systeme und Nutzer, verbunden durch leuchtende Leitungen.
    Datenflüsse bei Nacht – Systeme und Nutzer, verbunden durch leuchtende Leitungen.
  • Datenflüsse in der Dämmerung: welche Abteilung welches System nutzt.
    Datenflüsse in der Dämmerung – welche Abteilung welches System nutzt.
  • Aufbau über das ganze Quartier: Berichtswege zwischen den Häusern.
    Aufbau über das ganze Quartier – Berichtswege zwischen den Häusern.
  • Das ganze Netz bei Nacht: Zusammenarbeit im Haus und weit hinaus.
    Das ganze Netz bei Nacht – Zusammenarbeit im Haus und weit hinaus.
  • Jeder Schritt beschriftet: Name, wie viele warten, Auslastung.
    Jeder Schritt beschriftet – Name, wie viele warten, Auslastung.
  • Ein einzelner Antrag lässt sich verfolgen – vom Kostenvoranschlag über die Sachbearbeitung bis zur Entscheidung, mit Wartezeit an jeder Station.
    Ein Fall wird verfolgt – „Ein Rollstuhl wird beantragt“, gerade in der Sachbearbeitung.
  • Ein zweiter Vorgang: Krankengeld wird berechnet.
    Ein zweiter Vorgang – Krankengeld wird berechnet.
  • Grippewelle: Ansicht Ressourcen, die Rückstände wachsen Etage für Etage.
    Grippewelle – Ansicht Ressourcen, die Rückstände wachsen Etage für Etage.
  • Die Datenbögen werden rot, die Arbeit stockt – die Simulation zeigt, wo sich Anträge stauen und wie lange die Erholung dauert.
    Kernsystem fällt aus – Die Datenbögen werden rot, die Arbeit stockt.
  • Datenaustausch gestört: Ausfall zwischen Haus und Partnern.
    Datenaustausch gestört – Ausfall zwischen Haus und Partnern.
  • Der Griff: Sachbearbeitung Hilfsmittel auf „aufgestockt“ – ein Lichtblitz zeigt, wo er wirkt.
    Der Griff – Sachbearbeitung Hilfsmittel auf „aufgestockt“ – ein Lichtblitz zeigt, wo er wirkt.
  • Frühling bei BRENVIA KRANKENKASSE.
    Frühling bei BRENVIA KRANKENKASSE.
  • Sommerabend: warmes Licht, lange Schatten über dem Platz.
    Sommerabend – warmes Licht, lange Schatten über dem Platz.
  • Herbst: Laub auf den Wegen, Ansicht Leistung.
    Herbst – Laub auf den Wegen, Ansicht Leistung.
  • Winterabend: Schnee auf dem Quartier, der Turm offen und hell.
    Winterabend – Schnee auf dem Quartier, der Turm offen und hell.
  • „Wer mit wem arbeitet“ als Kuppel aus Bögen – eines von 14 Schaubildern, die live aus denselben Daten gerechnet werden.
    Schaubild „Wer mit wem arbeitet“, live aus dem Modell gerechnet.
  • Schaubild „Jahr, Woche, Tag“, live aus dem Modell gerechnet.
    Schaubild „Jahr, Woche, Tag“, live aus dem Modell gerechnet.
  • Schaubild „Führungsebenen als Treppe“, live aus dem Modell gerechnet.
    Schaubild „Führungsebenen als Treppe“, live aus dem Modell gerechnet.
  • Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“, live aus dem Modell gerechnet.
    Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“, live aus dem Modell gerechnet.
  • Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“, live aus dem Modell gerechnet.
    Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“, live aus dem Modell gerechnet.
  • Schaubild „Woran die Arbeit hängt“, live aus dem Modell gerechnet.
    Schaubild „Woran die Arbeit hängt“, live aus dem Modell gerechnet.
  • Schaubild „Wo es eng wird“, live aus dem Modell gerechnet.
    Schaubild „Wo es eng wird“, live aus dem Modell gerechnet.
  • Schaubild „Wer führt wen“, live aus dem Modell gerechnet.
    Schaubild „Wer führt wen“, live aus dem Modell gerechnet.
  • Die ganze Software: Lage, Kennzahl, Zeit, Ansichten und die Regler unten.
    Die ganze Software – Lage, Kennzahl, Zeit, Ansichten und die Regler unten.
  • Hauptverwaltung gewählt: Etagenliste rechts, die Etagen schweben auseinander.
    Hauptverwaltung gewählt – Etagenliste rechts, die Etagen schweben auseinander.
  • Lage, Kennzahl, Zeitraffer, sechs Ansichten, Regler und Störungen: Ein Klick auf eine Abteilung zeigt Aufgabe, Ort und alle Beziehungen.
    Hilfsmittel und Fahrkosten – Karte mit Aufgabe, Ort und allen Beziehungen.
  • Grippewelle ausgelöst: Chronik, Kennzahl und Engpass reagieren.
    Grippewelle ausgelöst – Chronik, Kennzahl und Engpass reagieren.
  • Gegensteuern: Sachbearbeitung Hilfsmittel aufgestockt – die Kachel zeigt die Wirkung seit dem Griff.
    Gegensteuern – Sachbearbeitung Hilfsmittel aufgestockt – die Kachel zeigt die Wirkung seit dem Griff.
  • Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“ mit Tafel: Befunde in Sätzen.
    Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“ mit Tafel – Befunde in Sätzen.
  • Schaubild „Wer mit wem arbeitet“ mit Tafel.
    Schaubild „Wer mit wem arbeitet“ mit Tafel.
  • Vorgang verfolgen: Schritt, Wartezeit und Zusage auf der Karte.
    Vorgang verfolgen – Schritt, Wartezeit und Zusage auf der Karte.
  • Der Rundgang führt in acht Schritten durch die Software.
    Der Rundgang führt in acht Schritten durch die Software.
  • 36 Organisationen zur Auswahl, jede mit eigenem Bild.
    36 Organisationen zur Auswahl, jede mit eigenem Bild.

Ihre Krankenkasse als Modell

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Minimal Organization: Krankenkasse

Die Angaben gehen nur an diesen Auftritt und dienen allein der Beantwortung.

Grundlage und Grenzen

Fiktive Krankenkasse · Modell auf Grundlage recherchierter Strukturen der gesetzlichen Krankenversicherung · keine Aussage über reale Krankenkassen

1 Vorgang = 1 Antrag, 1 Krankengeldfall, 10 Krankenhausrechnungen oder 1 Widerspruch · 1 Figur ≈ 25 Beschäftigte

Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte einer realen Krankenkasse.

Fristen nach § 13 Abs. 3a SGB V sind vereinfacht: gemessen wird die Entscheidung binnen drei Wochen bzw. die rechtzeitige Mitteilung, dass der Medizinische Dienst prüft.

Belegt: Selbstverwaltung mit Verwaltungsrat und Widerspruchsausschuss, Krankengeld nach sechs Wochen Lohnfortzahlung, Zahlung vor Prüfung bei Krankenhausrechnungen, Medizinischer Dienst als eigene Körperschaft.

Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:

  • SGB V § 13 Abs. 3a (Entscheidungsfristen)
  • SGB V § 33 (Hilfsmittel), § 127 (Verträge), § 139 (Hilfsmittelverzeichnis)
  • SGB V §§ 44–48 (Krankengeld)
  • SGB V §§ 275, 275c, 301 (Medizinischer Dienst, Krankenhausprüfung, Datenübermittlung)
  • SGB IV §§ 29–36a (Selbstverwaltung)
  • Sozialgerichtsgesetz §§ 78, 84, 85, 88
  • Entgeltfortzahlungsgesetz § 3
  • GKV-Spitzenverband: Kennzahlen der GKV
  • Bundesamt für Soziale Sicherung

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