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Minimal Organization: KAVELON LOGISTIK, Spedition und Logistik – das Gelände im Modell von schräg oben

Simulation · Minimal Organization · Logistik und Verkehr

Spedition

Eine Spedition als begehbares Modell: Stückgut, Seefracht und Luftfracht, Umschlag im Cross-Dock und Zoll in einer laufenden Simulation.

Alle Daten sind erfunden, KAVELON LOGISTIK gibt es nicht. Das Modell lässt sich an Ihre echten Daten anpassen und zeigt dann, was heute in Einzelsystemen steckt: Sendungsdaten je Relation und Hauptlauf oder Zollstatus und Beschauquote je Sendung.

Der Ablauf von Stückgut in einer Spedition, als laufendes Modell: KAVELON LOGISTIK ist erfunden und fährt, wie viele Speditionen, kaum selbst. Sie kauft Laderaum, schlägt im Cross-Dock um und hält die Kette mit Daten und Zoll zusammen. Der Hauptvorgang zeigt eine Stückgutsendung von der Abholung über den Umschlag auf Relationen bis zum Hauptlauf um 20 Uhr. Wer ihn verpasst, wartet bis zum nächsten Abend.

Im Quartier stehen Kontorhaus, Umschlaglager, Kontraktlogistik-Lager sowie Lkw- und Containerhof. Daneben reist ein Container aus Asien, und eine Luftfrachtsendung geht nach Übersee. Die Umleitung ums Kap verlängert die Seereise einen Monat lang um ein Drittel. Mit dem Status als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter prüft der Zoll seltener.

Beschauquote und Laufzeiten auf See sind Modellannahmen. Belegt ist, dass Spediteure überwiegend mit fremden Carriern arbeiten und der Zoll über die Überlassung entscheidet. Die Seite ist für Geschäftsführung, Disposition, Umschlag, Zoll, Vertrieb und Kundenservice.

Eine Stückgutsendung reist durchs Netz

  1. 01

    Disposition Landverkehr: Ein Kunde gibt zwei Paletten für den Versand frei; die Disposition plant die Abholung.

  2. 02

    Abholung beim Verlader: Ein Lkw-Unternehmer holt die Ware ab.

  3. 03

    Eingang Umschlaglager: Am Abend entlädt das Umschlaglager die Abholer.

  4. 04

    Umschlag auf Relationen: Die Paletten kommen auf die Flächen ihrer Zielregion.

  5. 05

    Hauptlauf (20 Uhr): Um 20 Uhr fahren die Hauptläufe ab.

  6. 06

    Netzpartner im Zielgebiet: Eine Partnerspedition im Zielgebiet übernimmt.

  7. 07

    Zustellung beim Empfänger: Zustellung beim Empfänger.

  8. 08

    Zugestellt.

Wofür eine Spedition das Modell nutzen kann

  • Interne Kommunikation

    Das Schaubild „Wer mit wem arbeitet“ zeigt Netzpartner, Zoll, Reedereien und Fluggesellschaften rund um das Kontorhaus. So sieht jede Abteilung, wie viel die Spedition gemeinsam mit anderen leistet.

    Für wenGeschäftsführung, interne Kommunikation

  • Onboarding

    Neue Kolleginnen und Kollegen in Vertrieb und Disposition sehen, wie wenig die Spedition selbst fährt und wer eine Sendung zwischen Abholung und Zustellung übernimmt.

    Für wenVertrieb, Disposition, neue Mitarbeitende

  • Ausbildung

    Auszubildende spielen den Fahrermangel durch: Drei Tage lang dauern Abholungen und Nachläufe fast doppelt so lange. In der Ansicht Ressourcen sehen sie, ob der Hauptlauf um 20 Uhr noch voll wird.

    Für wenAuszubildende in Spedition und Umschlag, Schichtleitung

  • Vermittlung an Kunden

    Verladern lässt sich zeigen, wo eine Sendung Tage verliert: Seereise, Zoll, Umschlag. Die Umleitung ums Kap macht sichtbar, wie eine Meerenge die Lieferkette verlängert.

    Für wenKundenservice, Seefracht, Vertrieb, Verlader

  • Strategischer Überblick

    AEO-Status, größere Zollabteilung oder Zusatzschicht im Umschlag? „Was welcher Regler bewirkt“ ordnet die Hebel für eine schnellere Abfertigung.

    Für wenGeschäftsführung, Zollabteilung, Standortleitung

Was dargestellt wird – warum – für wen

Was gezeigt wird Warum Für wen
Schaubild „Jahr, Woche, Tag“: Abholung, Umschlag, Hauptlauf um 20 Uhr WarumErklärt den Tag des Stückguts. Für wenDisposition, Kunden
Schaubild „Wer mit wem arbeitet“: Reedereien, Fluggesellschaften, Zoll, Netzpartner WarumZeigt, wie wenig die Spedition selbst fährt. Für wenVertrieb, Einarbeitung neuer Teams
Schaubild „Wo die Zeit bleibt“: Seereise, Zoll, Umschlag WarumZeigt, wo eine Sendung Tage verliert. Für wenKundenservice, Seefracht
Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: AEO-Status, Zollabteilung, Umschlagpersonal WarumOrdnet Hebel für schnellere Abfertigung. Für wenGeschäftsführung, Zollabteilung
Schaubild „Der Weg über das Gelände“: Cross-Dock, Kontraktlager, Lkw-Hof WarumZeigt die Wege auf dem Standort. Für wenStandortleitung
Ansicht Ressourcen im Umschlaglager am Abend WarumZeigt, ob der Hauptlauf voll wird. Für wenSchichtleitung
Störung „Umleitung ums Kap“ WarumZeigt, wie eine Meerenge die Lieferkette verlängert. Für wenKunden, Vertrieb

Abteilungen im Modell

  • Geschäftsführung

    Führt die Verkehrsträger und Länderstationen.

  • Finanzen

    Ordnet jede Rechnung einer Sendung zu: Marge = Verkauf minus Einkauf.

  • Qualität und Compliance

    Prüft Zollverfahren, Luftsicherheit und Sanktionslisten.

  • Vertrieb

    Gewinnt Kunden und beantwortet Ausschreibungen.

  • Einkauf und Raten

    Kauft Laderaum bei Reedereien, Airlines und Lkw-Unternehmern ein.

  • Seefracht

    Bucht Container, überwacht Schiffe, organisiert Vor- und Nachlauf.

  • Luftfracht

    Bündelt Sendungen zu Sammelladungen und übergibt sie der Airline.

  • Landverkehr

    Disponiert Abholung, Hauptlauf und Zustellung im Stückgutnetz.

  • Zollabteilung

    Meldet Ein- und Ausfuhren beim Zoll an – im Namen des Kunden.

  • Umschlag

    Entlädt abends die Abholer und belädt die Lkw in die anderen Regionen.

  • Kontraktlogistik

    Lagert und kommissioniert für Kunden auf deren Rechnung.

Alle Vorgänge im Modell

Eine Stückgutsendung reist durchs Netz

  1. 01Disposition Landverkehr: Ein Kunde gibt zwei Paletten für den Versand frei; die Disposition plant die Abholung.
  2. 02Abholung beim Verlader: Ein Lkw-Unternehmer holt die Ware ab.
  3. 03Eingang Umschlaglager: Am Abend entlädt das Umschlaglager die Abholer.
  4. 04Umschlag auf Relationen: Die Paletten kommen auf die Flächen ihrer Zielregion.
  5. 05Hauptlauf (20 Uhr): Um 20 Uhr fahren die Hauptläufe ab.
  6. 06Netzpartner im Zielgebiet: Eine Partnerspedition im Zielgebiet übernimmt.
  7. 07Zustellung beim Empfänger: Zustellung beim Empfänger.
  8. 08Zugestellt.

Ein Container kommt aus Asien

  1. 01Buchung Seefracht: Die Seefracht bucht für einen Importeur einen Container.
  2. 02Stellplatz bei der Reederei: Die Reederei bestätigt den Stellplatz auf einem Schiff.
  3. 03Seetransport: Wochenlang auf See – Asien bis Nordeuropa.
  4. 04Ankunft: Zollanmeldung und Reederei-Freigabe laufen gleichzeitig.
  5. 05Zollanmeldung: Die Zollabteilung meldet die Sendung elektronisch an (ATLAS).
  6. 06Entscheidung des Zolls: Der Zoll prüft nach Risiko: freigeben oder beschauen.
  7. 07Beschau durch den Zoll: Beschau: der Zoll öffnet den Container.
  8. 08Reederei-Freigabe und Terminal-Slot: Fracht bezahlt, Reederei gibt frei, Terminal-Slot gebucht.
  9. 09Zoll und Freigabe liegen vor.
  10. 10Nachlauf per Lkw: Ein Lkw bringt den Container ins Lager.
  11. 11Einlagerung Kontraktlogistik: Die Kontraktlogistik lagert die Ware für den Kunden ein.
  12. 12Eingelagert.

Eine Luftfrachtsendung geht nach Übersee

  1. 01Buchung Luftfracht: Die Luftfracht bucht eine eilige Ersatzteilsendung.
  2. 02Abholung beim Verlader: Abholung beim Kunden.
  3. 03Luftfracht-Umschlag: Annahme im Luftfracht-Umschlag.
  4. 04Luftsicherheitskontrolle: Röntgen: nur sichere Fracht darf ins Flugzeug.
  5. 05Nachkontrolle: zweites Röntgenbild: Unklares Bild: zweite Kontrolle.
  6. 06Ausfuhranmeldung und Sammelladung gleichzeitig.
  7. 07Zollanmeldung: Die Zollabteilung meldet die Sendung elektronisch an (ATLAS).
  8. 08Entscheidung des Zolls: Der Zoll prüft nach Risiko: freigeben oder beschauen.
  9. 09Beschau durch den Zoll: Beschau: der Zoll öffnet den Container.
  10. 10Sammelladung bilden: Viele Sendungen werden zu einer Sammelladung gebündelt.
  11. 11Ausfuhr und Sammelladung fertig.
  12. 12Übergabe an die Airline (21 Uhr): Um 21 Uhr übergibt die Spedition an die Frachtabfertigung der Airline.
  13. 13Flug: Flug im Laderaum einer Fluggesellschaft.
  14. 14Dekonsolidierung im Zielland: Die eigene Station in Übersee löst die Sammelladung auf.
  15. 15Angekommen.

Was Sie verändern können

Regler

  • Sendungsmenge: Mehr Aufträge in allen Verkehrsträgern.
  • Personal im Umschlag: Wie viele Kolonnen abends umschlagen.
  • Zollabteilung: Wie viele Anmeldungen gleichzeitig bearbeitet werden.
  • Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter: Mit AEO-Status prüft der Zoll seltener.
  • Lkw im Hauptlauf: Wie viele Sendungen um 20 Uhr abfahren können.

Störungen

  • Zoll-IT fällt aus: Acht Stunden ohne elektronische Anmeldung: der Zoll arbeitet langsam, Container stehen im Hafen.
  • Umleitung ums Kap: Schiffe meiden eine Meerenge: einen Monat lang dauert die Seereise ein Drittel länger.
  • Fahrermangel: Drei Tage fehlen Lkw-Fahrer: Abholungen und Nachläufe dauern fast doppelt so lange.

Was das Modell einer Spedition bringt

  • 01

    Ein Netz statt einer Flotte

    Das Modell zeigt, was eine Spedition ausmacht: Laderaum fremder Carrier, eigene Daten, eigener Zoll. Kunden und neue Teams sehen es beim Gang durch das Quartier.

  • 02

    Der Tag des Stückguts

    Abholen am Tag, umschlagen am Abend, abfahren um 20 Uhr: „Jahr, Woche, Tag“ zeigt den Rhythmus, die Simulation den Stau davor.

  • 03

    Drei Verkehrsträger in einem Modell

    Stückgut über Nacht, Container über Wochen, Luftfracht in Tagen: Alle drei Vorgänge laufen gleichzeitig im selben Quartier.

  • 04

    Zoll als Hebel

    Die Regler für Zollabteilung und AEO-Status zeigen, wie die Überlassung schneller wird; die Störung „Zoll-IT fällt aus“, was ohne elektronische Anmeldung passiert.

  • 05

    Für Kundentermin und Leinwand

    Begehbar im Browser und auf großen Projektionen, mit einem geführten Rundgang beim ersten Start.

Grundlage und Grenzen

Fiktive Spedition · Modell auf Grundlage recherchierter Branchenstrukturen · keine Vorhersage für reale Unternehmen

1 Vorgang = 10 Stückgutsendungen, 1 Container oder 1 Luftfrachtsendung · 1 Figur ≈ 15 Beschäftigte

Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte einer realen Spedition.

Beschauquote und Laufzeiten auf See: Modellannahmen.

Belegt: Spediteure arbeiten überwiegend mit fremden Carriern; der Zoll entscheidet über Überlassung; Luftsicherheit durch zugelassene Beauftragte.

Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:

  • Zoll: ATLAS
  • Unionszollkodex VO (EU) 952/2013
  • Luftfahrt-Bundesamt: Reglementierte Beauftragte
  • DSLV: ADSp

Ihre Spedition als Modell

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Dazu anfragen

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Die Angaben gehen nur an diesen Auftritt und dienen allein der Beantwortung.

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