Simulation · Minimal Organization · Logistik und Verkehr
Lebensmittelhandel
Ein Lebensmittelhändler als begehbares Modell: Frischware von der Disposition über die Nacht im Verteilzentrum bis ins Regal vor Ladenöffnung.
Alle Daten sind erfunden, die FELDKORB GRUPPE gibt es nicht. Das Modell lässt sich an die echten Daten Ihres Handels anpassen und zeigt dann, was heute verstreut liegt: Bestellmengen je Markt und Warengruppe oder Abschriften je Artikel und Tag.
Frischelogistik im Lebensmittelhandel, Schritt für Schritt im Modell: Bei der erfundenen FELDKORB GRUPPE entstehen jede Nacht im Verteilzentrum die Lieferungen für die Märkte, frisch, gekühlt und pünktlich vor Ladenöffnung. Der Hauptvorgang folgt Frischware von der automatischen Disposition über Wareneingang, Stichprobe und Nachtkommissionierung zum Kühl-Lkw um 2 Uhr und bis ins Regal. Was nicht verkauft wird, geht an die Tafel oder in die Abschrift.
Im Quartier stehen Zentrale, Verteilzentrum, Leergut und Entsorgung, der Fuhrpark der Kühl-Lkw und zwei eigene Filialen. Fällt die Kälteanlage aus, darf vier Stunden nichts kommissioniert werden. Eine KI-Prognose für Frische bestellt genauer und senkt die Abschriften. Daneben entsteht eine Eigenmarke, und ein Produkt wird zurückgerufen: vom Befund bis aus dem Regal.
Die Anteile verkauft, reduziert, gespendet und abgeschrieben sowie die Wirkung der Prognose sind Modellannahmen. Belegt sind die Verantwortung für sichere Lebensmittel, Rückruf und Kennzeichnung. Die Seite ist für Geschäftsführung, Logistik, Einkauf, Qualitätssicherung, Märkte und Nachhaltigkeit.
Frischware kommt ins Regal
- 01
Automatische Disposition: Am Vormittag bestellt die Disposition für jeden Markt automatisch – aus der Abverkaufsprognose.
- 02
Anlieferung durch die Lieferanten: Erzeuger liefern über Nacht ins Verteilzentrum.
- 03
Wareneingang: Lkw entladen, Temperatur messen, Lieferschein abgleichen.
- 04
QS-Stichprobe: Die QS prüft Aussehen, Reife, Temperatur.
- 05
Lieferung zurückgewiesen.
- 06
Kommissionierung Frische (nachts): Nachts stellt das Lager die Rollcontainer für jeden Markt zusammen – im Kühlbereich.
- 07
Kühl-Lkw-Abfahrt (2 Uhr): Um 2 Uhr fahren die Kühl-Lkw los.
- 08
Fahrt zum Markt: Der Kühl-Lkw fährt seine Märkte an.
- 09
Anlieferung beim Kaufmann: Anlieferung bei einem selbstständigen Kaufmann.
- 10
Beim Kaufmann angekommen.
- 11
Warenannahme im Markt: Warenannahme in der Filiale.
- 12
Ins Regal räumen: Ware ins Regal, Preisschilder stimmen elektronisch.
- 13
Abverkauf: Verkauf – und vor dem Ablaufdatum eine Entscheidung: reduzieren, spenden oder abschreiben.
- 14
Weitergabe an die Tafel: Die Tafel holt Lebensmittel ab.
- 15
Abschrift und Entsorgung: Nicht mehr verkäuflich: Abschrift.
- 16
Verkauft.
- 17
Reduziert verkauft.
- 18
Gespendet.
- 19
Entsorgt.
Wofür ein Lebensmittelhändler das Modell nutzen kann
-
Interne Kommunikation
Das Schaubild „Wo Wert entsteht“ zeigt, wohin die Frischware geht: verkauft, reduziert, gespendet, abgeschrieben. Ein Bild für Betriebsversammlung und Nachhaltigkeitsbericht.
Für wenGeschäftsführung, Nachhaltigkeit, Kommunikation
-
Onboarding
Neue Kolleginnen und Kollegen in Märkten und Verteilzentrum sehen die Nacht, die vor ihrem Regal liegt: Wareneingang, Stichprobe, Kommissionierung im Kühlbereich, Abfahrt um 2 Uhr.
Für wenneue Mitarbeitende in Märkten und Logistik
-
Ausbildung
Die Störung „Kälteanlage fällt aus“ zeigt Auszubildenden, was in der Kühlkette auf dem Spiel steht: Vier Stunden darf nichts kommissioniert werden, und die Abfahrt um 2 Uhr gerät unter Druck.
Für wenAuszubildende in Lager und Handel, Schichtleitung
-
Vermittlung an Kunden
Kundinnen, selbstständigen Kaufleuten und Behörden lässt sich zeigen, wie ein Rückruf läuft: Befund, Kassensperre, Bestand sperren, Regale räumen, Meldung an die Behörde.
Für wenQualitätssicherung, Kommunikation, selbstständige Kaufleute
-
Strategischer Überblick
KI-Prognose, mehr Kommissionierer in der Nachtschicht oder mehr Kühl-Lkw? „Was welcher Regler bewirkt“ ordnet die Hebel gegen Abschrift und Verspätung.
Für wenGeschäftsführung, Einkauf, Logistikleitung
Was dargestellt wird – warum – für wen
| Was gezeigt wird | Warum | Für wen |
|---|---|---|
| Schaubild „Jahr, Woche, Tag“: Nacht im Verteilzentrum, Abfahrt um 2 Uhr | WarumErklärt den Rhythmus der Frische. | Für wenLogistikleitung, Märkte |
| Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: KI-Prognose, Nachtschicht, Kühl-Lkw | WarumOrdnet Hebel gegen Abschrift und Verspätung. | Für wenGeschäftsführung, Einkauf |
| Schaubild „Wo Wert entsteht“: verkauft, reduziert, gespendet, abgeschrieben | WarumZeigt, wohin die Frischware geht. | Für wenNachhaltigkeit, Kommunikation |
| Schaubild „Wie ein Vorgang fließt“: ein Rückruf | WarumZeigt den Weg aus dem Regal. | Für wenQualitätssicherung, Behörde |
| Schaubild „Der Weg über das Gelände“: vom Verteilzentrum zu den Filialen | WarumZeigt Touren und Rückwege mit Leergut. | Für wenFuhrpark, Märkte |
| Störung „Kälteanlage fällt aus“ | WarumZeigt die Folgen für die Kühlkette. | Für wenTechnik, Qualität |
| Ansicht Ressourcen in der Nachtkommissionierung | WarumZeigt, ob die Abfahrt um 2 Uhr hält. | Für wenSchichtleitung |
Abteilungen im Modell
-
Vorstand
Führt Einkauf, Logistik und Märkte der Gruppe.
-
Einkauf
Verhandelt mit Herstellern und Erzeugern; dünne Margen, große Mengen.
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Eigenmarken
Entwickelt eigene Produkte und lässt sie von Herstellern produzieren.
-
Sortiment
Entscheidet, was ins Regal kommt.
-
Disposition und Prognose
Bestellt automatisch aus der Abverkaufsprognose – jeden Vormittag für jede Filiale.
-
Qualitätssicherung
Prüft Ware, Kühlkette und Kennzeichnung; entscheidet über Rückrufe.
-
Lieferkettensorgfalt
Analysiert menschenrechtliche und Umwelt-Risiken bei Lieferanten (LkSG).
-
IT und Warenwirtschaft
Warenwirtschaft, Kassen, Prognose – ein Rückruf sperrt in Minuten alle Kassen.
-
Wareneingang
Nimmt nachts die Lkw der Lieferanten an, misst Temperaturen.
-
Lager und Kommissionierung
Stellt nachts für jede Filiale die Rollcontainer zusammen – Frische zuletzt.
-
Fuhrpark
Kühl-Lkw mit drei Kammern fahren vor Ladenöffnung in die Märkte.
-
Filialen der Gruppe
Nehmen Ware an, räumen ein, beraten – und entscheiden vor dem Ablaufdatum.
-
Leergut und Entsorgung
Pfand, Kisten, Wertstoffe und Abschriften.
Alle Vorgänge im Modell
Frischware kommt ins Regal
- 01Automatische Disposition: Am Vormittag bestellt die Disposition für jeden Markt automatisch – aus der Abverkaufsprognose.
- 02Anlieferung durch die Lieferanten: Erzeuger liefern über Nacht ins Verteilzentrum.
- 03Wareneingang: Lkw entladen, Temperatur messen, Lieferschein abgleichen.
- 04QS-Stichprobe: Die QS prüft Aussehen, Reife, Temperatur.
- 05Lieferung zurückgewiesen.
- 06Kommissionierung Frische (nachts): Nachts stellt das Lager die Rollcontainer für jeden Markt zusammen – im Kühlbereich.
- 07Kühl-Lkw-Abfahrt (2 Uhr): Um 2 Uhr fahren die Kühl-Lkw los.
- 08Fahrt zum Markt: Der Kühl-Lkw fährt seine Märkte an.
- 09Anlieferung beim Kaufmann: Anlieferung bei einem selbstständigen Kaufmann.
- 10Beim Kaufmann angekommen.
- 11Warenannahme im Markt: Warenannahme in der Filiale.
- 12Ins Regal räumen: Ware ins Regal, Preisschilder stimmen elektronisch.
- 13Abverkauf: Verkauf – und vor dem Ablaufdatum eine Entscheidung: reduzieren, spenden oder abschreiben.
- 14Weitergabe an die Tafel: Die Tafel holt Lebensmittel ab.
- 15Abschrift und Entsorgung: Nicht mehr verkäuflich: Abschrift.
- 16Verkauft.
- 17Reduziert verkauft.
- 18Gespendet.
- 19Entsorgt.
Eine Eigenmarke entsteht
- 01Sortimentslücke prüfen: Das Sortiment sieht eine Lücke – etwa ein günstiger Haferdrink.
- 02Ausschreibung und Prüfung der Lieferkette laufen parallel.
- 03Ausschreibung beim Produzenten: Produzenten geben Angebote und Muster ab.
- 04Risikoanalyse Lieferkette: Menschenrechtliche und Umwelt-Risiken der Lieferanten werden bewertet.
- 05Angebote und Risikobewertung liegen vor.
- 06Verkostung und Audit: Verkostung und Audit beim Produzenten.
- 07Produzent bessert nach: Der Produzent ändert Rezeptur oder Verpackung.
- 08Kennzeichnung prüfen (LMIV): Allergene, Nährwerte, Herkunft: die Kennzeichnung wird geprüft.
- 09Listung und Einspeisung: Artikel wird gelistet und in Warenwirtschaft und Lager eingespeist.
- 10Erstanlieferung: Die erste Lieferung geht in die Märkte.
- 11Im Regal.
Ein Produkt wird zurückgerufen
- 01Befund eines Herstellers: Ein Hersteller meldet einen Befund – etwa Keime in einer Charge.
- 02Bewertung durch die QS: Die QS bewertet das Risiko.
- 03Entwarnung.
- 04Kassensperre: Die Warenwirtschaft sperrt den Artikel an allen Kassen – in Minuten.
- 05Lager sperrt, Märkte räumen, Behörde wird informiert – gleichzeitig.
- 06Bestand im Lager sperren: Bestand im Verteilzentrum gesperrt.
- 07Märkte räumen die Regale: Die Märkte räumen die Regale.
- 08Meldung an die Behörde: Die Lebensmittelüberwachung wird informiert und warnt öffentlich.
- 09Alles gesperrt und geräumt.
- 10Rückführung und Vernichtung: Ware zurück und vernichten, Gutschrift beim Hersteller.
- 11Rückruf abgeschlossen.
Was Sie verändern können
Regler
- Bestellmenge: Vor Feiertagen bestellen die Märkte deutlich mehr.
- Kommissionierer Nachtschicht: Wie viele Rollcontainer nachts gleichzeitig entstehen.
- Kühl-Lkw: Wie viel um 2 Uhr in die Märkte fahren kann.
- KI-Prognose für Frische: Genauere Bestellungen: weniger Abschriften (Modellannahme).
- QS-Stichprobe: Mehr Stichproben finden mehr Mängel, kosten aber Zeit in der Nacht.
Störungen
- Kälteanlage fällt aus: Vier Stunden ohne Kühlung im Frischebereich: nichts darf kommissioniert werden.
- Lieferstopp: Zwei Tage kommen Lieferungen verspätet – etwa wegen eines Preisstreits oder Unwetters bei den Erzeugern.
- Schneechaos: Ein Tag mit Schnee: Kühl-Lkw brauchen mehr als doppelt so lange.
Was das Modell einem Lebensmittelhändler bringt
-
01
Die Nacht vor dem Regal
Was zwischen der Bestellung am Vormittag und dem Regal geschieht, läuft im Modell als Weg über das Gelände, mit Rollcontainern und Kühl-Lkw.
-
02
Weniger wegwerfen, sichtbar
Der Regler „KI-Prognose für Frische“ zeigt, wie genauere Bestellungen die Abschrift senken: heute als Annahme, mit Ihren Abschriften als gemessener Wert.
-
03
Ostern und Weihnachten vorab
In der Simulation entstehen Warteschlangen. Mit der Bestellmenge vor Feiertagen sieht man, ob die Nachtkommissionierung die Abfahrt um 2 Uhr hält.
-
04
Eigene Filialen und Kaufleute
Das Modell beliefert Filialen der Gruppe und Märkte selbstständiger Kaufleute. Beide sehen denselben Weg der Ware.
-
05
Von einem Künstler gestaltet
Begehbar im Browser und auf großen Projektionen, gestaltet von einem Künstler und Entwickler statt aus einem Baukasten.
Grundlage und Grenzen
Fiktive Handelsgruppe · Modell auf Grundlage recherchierter Branchenstrukturen · keine Vorhersage für reale Unternehmen
1 Vorgang = 10 Rollcontainer Frische · 1 Figur ≈ 20 Beschäftigte
Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte einer realen Handelsgruppe.
Anteile verkauft, reduziert, gespendet und abgeschrieben sowie die Wirkung der KI-Prognose: Modellannahmen.
Belegt: Verantwortung des Unternehmers für sichere Lebensmittel und Rückruf, Kennzeichnungspflichten, Lieferkettensorgfalt.
Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:
- VO (EG) 178/2002 (Lebensmittelsicherheit, Rückverfolgbarkeit)
- Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (BAFA)
- Lebensmittelinformationsverordnung VO (EU) 1169/2011
- lebensmittelwarnung.de
Ihr Handel als Modell
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Minimal Organization: Lebensmittelhandel
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Alle Daten sind erfunden, die FELDKORB GRUPPE gibt es nicht. Das Modell lässt sich an die echten Daten Ihres Handels anpassen und zeigt dann, was heute verstreut liegt: Bestellmengen je Markt und Warengruppe oder Abschriften je Artikel und Tag.