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Minimal Organization: NORDHAFT GRUPPE, Container-Reederei mit Terminal – das Gelände im Modell von schräg oben

Simulation · Minimal Organization · Logistik und Verkehr

Reederei

Eine Container-Reederei mit eigenem Terminal als begehbares Modell: Gate, Yard, Stauplan und Containerbrücken im Takt eines festen Fahrplans.

Alle Daten sind erfunden, die NORDHAFT GRUPPE gibt es nicht. Das Modell lässt sich an die echten Daten Ihres Hafens anpassen und mit dem füllen, was heute kaum jemand zusammen sieht: Schiffsankünfte und Liegezeiten oder die Belegung des Yards je Block und Stunde.

Der Ablauf im Containerterminal beim Export, als laufendes Modell: Bei der erfundenen NORDHAFT GRUPPE fahren die Schiffe nach festem Fahrplan, und das eigene Terminal muss jeden Container zur richtigen Zeit an die richtige Stelle bringen. Ein Spediteur bucht zehn Container nach Asien. Sie laufen nacheinander über Gate, Yard, Stauplan und Containerbrücken an Bord. Ist das Schiff voll, rollt der Rest auf das nächste.

Im Quartier stehen neun Gebäude: Reederei-Zentrale, zwei Liegeplätze, die Containerlager West und Ost, Gate, Bahnterminal, Terminal-Leitstand und Leercontainerdepot. Kommen verspätete Schiffe gebündelt, füllen sich die Liegeplätze und die Lager sichtbar. Mehr Containerbrücken je Schiff verkürzen die Liegezeit und kosten mehr, mehr Ganzzüge ins Hinterland entlasten das Gate. Daneben läuft ein Schiff ein, und ein Importcontainer geht ins Hinterland.

Drei Abfahrten je Woche mit festen Stellplätzen sind vereinfacht. Belegt sind das Terminal als eigene Gesellschaft, öffentlich-rechtliche Lotsen und die Freigabe durch den Zoll. Die Seite ist für Reederei- und Terminalleitung, Planung, Vertrieb, Hinterlandlogistik und Hafenbehörde.

Ein Exportcontainer geht aufs Schiff

  1. 01

    Buchung und Rate: Ein Spediteur bucht zehn Container nach Asien.

  2. 02

    Leercontainer freigeben: Das Equipment gibt leere Container im Depot frei.

  3. 03

    Beladung beim Versender und Ausfuhranmeldung laufen parallel.

  4. 04

    Versender belädt, Lkw bringt: Der Versender belädt, Lkw bringen die Container.

  5. 05

    Ausfuhranmeldung beim Zoll: Der Zoll überlässt die Ware zur Ausfuhr.

  6. 06

    Container da, Zoll erledigt.

  7. 07

    Gate: Einfahrt: Am Gate liest eine Kamera die Containernummer.

  8. 08

    Stapeln im Yard: Ein Portalkran stapelt die Container nach Schiff und Zielhafen.

  9. 09

    Stauplan: Die Stauplanung legt fest, wo jeder Container an Bord steht.

  10. 10

    Verladung aufs Schiff: Containerbrücken laden das Schiff. Ist es voll, rollt der Rest auf das nächste.

  11. 11

    Konnossement: Das Konnossement geht an den Versender.

  12. 12

    An Bord.

Wofür eine Reederei oder ein Terminal das Modell nutzen kann

  • Interne Kommunikation

    Die Ansicht Zusammenarbeit zeigt Reederei und Terminal als zwei Gesellschaften in einem Ablauf: Buchung, Equipment und Stauplanung auf der einen Seite, Gate, Yard und Kaibetrieb auf der anderen.

    Für wenVorstand, Geschäftsführung Terminal, interne Kommunikation

  • Onboarding

    Das Schaubild „Der Weg über das Gelände“ führt Neue mit einem Exportcontainer vom Gate über das Yard bis unter die Containerbrücke und zum Bahnterminal.

    Für wenneue Mitarbeitende in Terminal und Dokumentation

  • Ausbildung

    Die Störung „Terminalsystem fällt aus“ lässt vier Stunden lang Gate, Yard und Liegeplatzplanung stehen. Wer übt, sieht, wie sich Lkw, Container und Schiffe stauen und wieder abfließen.

    Für wenAuszubildende im Hafen, Schichtleitung Terminal

  • Vermittlung an Kunden

    Versendern und Spediteuren lässt sich der Fahrplan als Takt zeigen: drei Abfahrten je Woche. Wer eine Abfahrt verpasst, wartet Tage.

    Für wenVertrieb und Buchung, Kundenservice, Spediteure

  • Strategischer Überblick

    Drei, vier oder sechs Containerbrücken je Schiff, mehr Bahn im Hinterland, größere Schiffe: „Was welcher Regler bewirkt“ ordnet Investitionen und Verträge.

    Für wenGeschäftsführung, Planung, Liegeplatzplanung

Was dargestellt wird – warum – für wen

Was gezeigt wird Warum Für wen
Schaubild „Wo es auf dem Gelände eng wird“: Liegeplätze, Yard, Gate WarumZeigt den Druck im Terminal. Für wenTerminalleitung, Hafenbehörde
Schaubild „Der Weg über das Gelände“: Gate, Yard, Kai, Bahnterminal WarumZeigt den Weg eines Containers. Für wenOnboarding, Spediteure
Schaubild „Was welcher Regler bewirkt“: Containerbrücken, Bahnanteil, Stellplätze WarumOrdnet Investitionen und Verträge. Für wenGeschäftsführung, Planung
Schaubild „Jahr, Woche, Tag“: drei Abfahrten je Woche WarumErklärt den Fahrplan als Takt. Für wenVertrieb, Kunden
Schaubild „Wo es eng wird“ bei gebündelt ankommenden Schiffen WarumZeigt die Folgen von Verspätungen. Für wenLiegeplatzplanung
Ansicht Zusammenarbeit zwischen Reederei und Terminal WarumZeigt zwei Gesellschaften in einem Ablauf. Für wenManagement, Aufsicht
Vorgang „Ein Importcontainer geht ins Hinterland“ WarumZeigt Lkw gegen Bahn. Für wenHinterlandlogistik, Kommunen

Abteilungen im Modell

  • Vorstand der Gruppe

    Führt Reederei und Terminalgesellschaft.

  • Liniennetzplanung

    Legt Dienste und Rotationen fest – jede Woche dieselbe Abfahrt.

  • Flottenmanagement

    Eigene und gecharterte Schiffe, Bunker, Besatzung.

  • Vertrieb und Buchung

    Verkauft Stellplätze und Raten.

  • Dokumentation und Kundenservice

    Konnossemente, Ankunftsmeldungen, Freistellung.

  • Equipment (Leercontainer)

    Bringt leere Boxen dorthin, wo geladen wird.

  • Stauplanung

    Plant, wo jeder Container an Bord steht: Stabilität, Gefahrgut, Häfenfolge.

  • Gefahrgut und Sicherheit

    Prüft Gefahrgutanmeldungen und Sicherheitsvorgaben.

  • Finanzen

    Frachten, Hafengeld, Charter.

  • Geschäftsführung Terminal (eigene Gesellschaft)

    Die Terminalgesellschaft bedient auch fremde Reedereien – gleich behandelt.

  • Liegeplatz- und Schiffsplanung

    Vergibt Liegeplätze und Zeitfenster.

  • Kaibetrieb (Containerbrücken)

    Löscht und lädt die Schiffe rund um die Uhr.

  • Yard und Horizontaltransport

    Stapelt die Container und fährt sie zwischen Kai, Lager und Gate.

  • Gate

    Fertigt Lkw ab: Vorankündigung, Kontrolle, Übergabe.

  • Bahnterminal

    Belädt Ganzzüge ins Hinterland.

  • Technik und Terminalsystem

    Kranwerkstatt und das Terminalsystem, das jeden Container kennt.

Alle Vorgänge im Modell

Ein Exportcontainer geht aufs Schiff

  1. 01Buchung und Rate: Ein Spediteur bucht zehn Container nach Asien.
  2. 02Leercontainer freigeben: Das Equipment gibt leere Container im Depot frei.
  3. 03Beladung beim Versender und Ausfuhranmeldung laufen parallel.
  4. 04Versender belädt, Lkw bringt: Der Versender belädt, Lkw bringen die Container.
  5. 05Ausfuhranmeldung beim Zoll: Der Zoll überlässt die Ware zur Ausfuhr.
  6. 06Container da, Zoll erledigt.
  7. 07Gate: Einfahrt: Am Gate liest eine Kamera die Containernummer.
  8. 08Stapeln im Yard: Ein Portalkran stapelt die Container nach Schiff und Zielhafen.
  9. 09Stauplan: Die Stauplanung legt fest, wo jeder Container an Bord steht.
  10. 10Verladung aufs Schiff: Containerbrücken laden das Schiff. Ist es voll, rollt der Rest auf das nächste.
  11. 11Konnossement: Das Konnossement geht an den Versender.
  12. 12An Bord.

Ein Schiff läuft ein (auch fremder Reedereien)

  1. 01Voranmeldung beim Hafen: Der Agent meldet Ankunft, Besatzung und Gefahrgut über das Single Window.
  2. 02Liegeplatz zuweisen: Das Terminal vergibt Liegeplatz und Zeitfenster.
  3. 03Lotse an Bord, Revierfahrt: Ein Lotse kommt an Bord und führt das Schiff durchs Revier.
  4. 04Schlepper und Festmachen: Schlepper drücken das Schiff an die Kaje, Festmacher legen die Leinen.
  5. 05Löschen und Laden am Liegeplatz: Containerbrücken löschen und laden rund um die Uhr.
  6. 06Auslaufen mit Lotse: Mit Lotse und Schleppern geht es hinaus.
  7. 07Hafengeld abrechnen: Die Hafenbehörde stellt Hafengeld in Rechnung.
  8. 08Ausgelaufen.

Ein Importcontainer geht ins Hinterland

  1. 01Entladen und stapeln: Zehn Container kommen vom Schiff in den Yard.
  2. 02Ankunftsmeldung: Der Kundenservice meldet die Ankunft an den Empfänger.
  3. 03Zollabfertigung und Freistellung laufen parallel.
  4. 04Zollabfertigung: Der Zoll prüft die Anmeldung und entscheidet: überlassen oder Beschau.
  5. 05Freistellung (Fracht bezahlt): Die Reederei stellt frei, wenn die Fracht bezahlt ist.
  6. 06Frei.
  7. 07Weiter per Lkw, Bahn oder zur Beschau: Lkw oder Ganzzug – oder hat der Zoll eine Beschau angeordnet?
  8. 08Beschau in der Prüfanlage: Der Container fährt durch die Prüfanlage.
  9. 09Slot beim Lkw-Unternehmen: Der Lkw-Unternehmer bucht ein Zeitfenster.
  10. 10Gate: Ausfahrt: Am Gate wird geprüft und übergeben.
  11. 11Ganzzug ins Hinterland: Portalkräne laden den Container auf einen Ganzzug.
  12. 12Leercontainer zurück ins Depot: Der Empfänger bringt den leeren Container ins Depot.
  13. 13Zugestellt.

Was Sie verändern können

Regler

  • Ladungsaufkommen: Vor den Feiertagen in Europa wollen alle zugleich verladen.
  • Stellplätze je Abfahrt: Wie viele Container dieser Hafen je Abfahrt laden darf.
  • Containerbrücken je Schiff: Mehr Brücken, kürzere Liegezeit – und mehr Kosten.
  • Bahnanteil im Hinterland: Mehr Ganzzüge entlasten das Gate.

Störungen

  • Sturm sperrt das Revier: Einen Tag lang dauern Lotsenfahrt und Festmachen dreimal so lange; Schiffe ballen sich.
  • Terminalsystem fällt aus: Vier Stunden lang stehen Gate, Yard und Liegeplatzplanung.
  • Streik am Terminal: Einen Tag lang arbeitet nur ein Drittel der Kräne und Portalkräne.
  • Verspätete Schiffe kommen gebündelt: Zwei Tage lang kommen dreimal so viele Schiffe.

Was das Modell einer Reederei bringt

  • 01

    Der Hafen als Bühne

    Liegeplätze, Containerlager und Gate stehen als begehbares 3D-Quartier da. Man sieht den Druck dort, wo er entsteht.

  • 02

    Verspätungen im Voraus

    Die Simulation bildet Warteschlangen ab. Dreimal so viele Schiffe für zwei Tage zeigen in „Wo es auf dem Gelände eng wird“, wo der Kai zuerst voll ist.

  • 03

    Lkw gegen Bahn

    Der Vorgang „Ein Importcontainer geht ins Hinterland“ zeigt Lkw, Bahn und Beschau. Der Regler „Bahnanteil im Hinterland“ zeigt, wie Ganzzüge das Gate entlasten.

  • 04

    Sturm, Streik, Systemausfall

    Vier Störungen lassen sich auslösen, vom gesperrten Revier bis zum Streik, bei dem nur ein Drittel der Kräne arbeitet.

  • 05

    Mit Ihren Daten lebendig

    Echte Schiffsankünfte, Yard-Belegung und Wartezeiten am Gate machen aus dem Beispiel Ihr eigenes Terminal.

Grundlage und Grenzen

Fiktive Reederei · Modell auf Grundlage recherchierter Branchenstrukturen · keine Vorhersage für reale Unternehmen

1 Vorgang = 10 Container oder 1 Schiff · 1 Figur ≈ 25 Beschäftigte

Alle Mengen, Dauern, Quoten und Kapazitäten sind Modellannahmen, keine Werte einer realen Reederei oder eines realen Terminals.

Drei Abfahrten je Woche mit festen Stellplätzen sind vereinfacht; reale Dienste haben Allokationen je Kunde und Allianz.

Belegt: Terminal als eigene Gesellschaft, Lotsen öffentlich-rechtlich, Zoll entscheidet über Freigabe und Beschau, Meldungen über das Single Window.

Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:

  • Aufgaben einer Hafenbehörde (Beispiel)
  • Gesetz über das Seelotswesen
  • EU Maritime Single Window, VO (EU) 2019/1239
  • IMO Just-in-Time Arrival Guide
  • UNCTAD Review of Maritime Transport

Ihr Hafen als Modell

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