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Minimal Logistik: Duisburg · logport I (Rheinhausen) im Modell von schräg oben

Simulation · Minimal Logistik · Binnenhäfen und Industrie

Duisburg · logport I (Rheinhausen)

Ein trimodaler Binnenhafen am Rhein als begehbares Modell: Rheinschiffe mit Seecontainern aus Rotterdam, Containerbrücken und Lager, Züge nach Süden, Osteuropa und Asien, Lkw in die Region.

Echt sind Lage, Gelände und Gebäude (amtliche Höhendaten NRW, OpenStreetMap) und die Kennzahlen im Steckbrief. Mengen, Takte und Fahrzeugzahlen sind Modellannahmen, die Abläufe beschleunigt. Mit Ihren Daten zeigt das Modell auch Schiffe je Pegelstand, Züge je Relation und Wartezeit am Tor.

Der Binnenhafen Duisburg mit logport I in Rheinhausen als laufendes Modell: Rheinschiffe, Großmotorgüterschiffe von 110 m mit rund 200 TEU, bringen Seecontainer aus Rotterdam. Containerbrücken setzen sie ins Lager, dessen Füllstand dem Bestand des Knotens Duisburg entspricht – dieselbe Zahl wie auf der Deutschlandkarte.

Weiter geht es trimodal: per Zug Richtung Süden über den Rhein-Alpen-Korridor, nach Osteuropa und Asien, per Lkw in die Region oder per Kanalschiff nach Dortmund. Im Modell fahren 47 % der Menge auf dem Wasser, 37 % auf der Schiene und nur 16 % auf der Straße, fast neun Zehntel davon Containerwaren. Niedrigwasser oder eine Rheinsperrung wirken hier zuerst: Die Schiffe fahren halb beladen oder gar nicht, Bahn und Lkw übernehmen, was sie können.

Echt sind Lage, Gelände und Gebäude aus amtlichen Höhendaten NRW und OpenStreetMap sowie die Kennzahlen im Steckbrief aus öffentlichen Angaben, etwa zwei Containerterminals auf logport I. Mengen je Tag, Takte und Fahrzeugzahlen sind Modellannahmen in der Größenordnung, die Abläufe laufen beschleunigt. Die Seite ist für Hafen- und Terminalbetrieb, Logistikunternehmen, Kommunen und Wirtschaftsförderung, Kammern, Schulen und Ausstellungen.

Ein Schiff im Hafen (Mitfahren, Taste F)

  1. 01

    wartet auf Reede

  2. 02

    läuft ein

  3. 03

    am Kai: wird gelöscht und beladen

  4. 04

    läuft aus

Was dargestellt wird – warum – für wen

Was gezeigt wird Warum Für wen
Containerbrücken am Hafenbecken: Rheinschiffe mit rund 200 TEU WarumZeigt den Umschlag vom Schiff ins Lager. Für wenTerminalbetrieb, Unterricht
Containerlager, Füllstand = Bestand des Knotens Duisburg WarumVerbindet Ort und Deutschlandkarte. Für wenPlanung, Wirtschaftsförderung
Zuggleise Richtung Süden, Osteuropa und Asien WarumZeigt die Reichweite per Bahn. Für wenBahnlogistik, Kammern
Lkw-Tor mit Rückstau WarumZeigt, wann es für die Region eng wird. Für wenSpediteure, Kommunen
Niedrigwasser, Hochwasser und Rheinsperrung WarumZeigen, wie verwundbar der Wasserweg ist. Für wenHafenbetrieb, Verbände
Lieferkette „Container Rotterdam → Dortmund“ WarumZeigt den Weg vom Seehafen ins Ruhrgebiet. Für wenÖffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen

Anlagen und Bereiche im Modell

  • Containerbrücken am Hafenbecken

    Rheinschiffe (Großmotorgüterschiff 110 m, rund 200 TEU) werden gelöscht und beladen. logport I: zwei Containerterminals, trimodal Schiff, Bahn, Lkw.

  • Containerlager

    Füllstand = Bestand des Knotens Duisburg im Modell (gleiche Zahl wie auf der Karte).

  • Zuggleise

    Containerzüge in Richtung Süden (Rhein-Alpen-Korridor), Osteuropa und Asien.

  • Lkw-Tor

    Lkw holen Container für die Region; wird es eng, stauen sie sich vor dem Tor.

Abläufe im Modell

Ein Schiff im Hafen (Mitfahren, Taste F)

  1. 01wartet auf Reede
  2. 02läuft ein
  3. 03am Kai: wird gelöscht und beladen
  4. 04läuft aus

Ein Zug im Terminal (Mitfahren, Taste F)

  1. 01fährt ein
  2. 02wird beladen
  3. 03fährt ab

Ein Lkw am Tor (Mitfahren, Taste F)

  1. 01fährt zum Tor
  2. 02Abfertigung am Tor
  3. 03fährt zur Ladestelle
  4. 04wird beladen
  5. 05fährt ab

Lieferkette „Container Rotterdam → Dortmund“ (führt durch diesen Ort)

  1. 01Rotterdam: Container vom Seeschiff auf das Rheinschiff
  2. 02Auf dem Rhein nach Duisburg – rund 200 km stromauf
  3. 03Duisburg: Umschlag vom Rheinschiff aufs Kanalschiff, auf Bahn und Lkw
  4. 04Über Rhein-Herne- und Dortmund-Ems-Kanal nach Dortmund (Schiffe bis 110 m, zwei Lagen)
  5. 05Dortmund, Containerterminal am Kanal: vom Schiff auf den Lkw – rund 4 km bis zur Westfalenhütte
  6. 06Angekommen: Westfalenhütte. Dorthin geht Ware aus Duisburg (belegt); diese Containerkette ist ein Beispiel (Modell)

Szenario „Dürresommer“ ausprobieren

  1. 01im Deck antippen
  2. 02Fahrzeuge, Lager und Ampelringe im Ort reagieren sofort
  3. 03Ablauf 4× zeigt die Entwicklung
  4. 04„Zurück zu heute“

Wofür ein Binnenhafen das Modell nutzen kann

  • Betrieb und Planung

    Was passiert, wenn der Rhein fällt? Bei Niedrigwasser fahren die Schiffe halb beladen, es braucht mehr Fahrten, Fracht wandert auf die Bahn. Das Modell zeigt, wie sich Lager, Gleise und Tor dabei füllen.

    Für wenHafen- und Terminalbetrieb, Planung

  • Einarbeitung und Ausbildung

    Mitfahren mit Taste F: ein Rheinschiff vom Warten bis an den Kai, ein Containerzug beim Beladen, ein Lkw vom Tor zur Ladestelle. Eine Zeile sagt, was gerade geschieht.

    Für wenneue Mitarbeitende, Auszubildende in Hafen und Logistik

  • Kommune und Wirtschaftsförderung

    Die Lieferkette „Container Rotterdam → Dortmund“ führt rund 200 km rheinaufwärts nach Duisburg und weiter über die Kanäle. Sie zeigt, wie das Ruhrgebiet am Seehafen hängt.

    Für wenKommunen, Wirtschaftsförderung, Kammern

  • Schule, Hochschule, Museum

    Was heißt trimodal? Schiff, Bahn und Lkw stehen am selben Hafenbecken, und ein Container wechselt vor aller Augen den Verkehrsträger, auch in der Vorführung ohne Bedienung.

    Für wenSchulen, Hochschulen, Museen und Ausstellungen

  • Öffentlichkeitsarbeit

    Das Szenario „Dürresommer“ bringt Niedrigwasser am Rhein: Die Schiffe fahren halb beladen, Fracht wandert auf die Bahn. Im vierfachen Tempo sieht man die Entwicklung, mit einem Tipp geht es zurück zu heute.

    Für wenÖffentlichkeitsarbeit, Verbände, Binnenschifffahrt

Was Sie verändern können

Regler

  • Konjunktur: Wie viel insgesamt produziert und gehandelt wird. Wirkt auf alle Ströme von Duisburg logport I.
  • Konsumnachfrage: Containerwaren und Lebensmittel für den Handel. Gewicht hier rund 62 % der Menge.
  • Industrieproduktion: Rohstoffe, Stahl, Teile, Chemie. Gewicht hier rund 38 % der Menge.
  • Transportkosten / Maut: Teure Straße verlagert auf Bahn und Schiff. Hier laufen 16 % der Menge über die Straße.
  • Jahreszeit: Frühling: mehr Baustoffe und Saatgut, Rohstoffe +8 %, Lebensmittel +5 %. Herbst: Ernte (Lebensmittel +18 %), Weihnachtsvorlauf (Container +8 %), erste Heizöllieferungen. Winter: Heizöl und Weihnachtsgeschäft, weniger Straßenkapazität.

Störungen

  • Störung: Autobahn: Ein Fahrstreifen bleibt, die Umleitung belastet die Nachbarstrecken.
  • Störung: Bahnstreik: Güterzüge stehen, Lkw und Schiffe übernehmen einen Teil, Lager laufen voll.
  • Störung: Rhein zu (trifft diesen Ort besonders): Kein Schiff zwischen Rotterdam und Basel, Bahn und Straße am Limit.
  • Extremwetter: Hochwasser: Rhein gesperrt, Schiffe liegen still, Bahn und Lkw übernehmen, wo sie können.
  • Extremwetter: Niedrigwasser (trifft diesen Ort besonders): Schiffe fahren halb beladen, mehr Fahrten, Verlagerung auf die Bahn.
  • Extremwetter: Schnee und Glätte: Engstellen überlastet, Kanäle teils vereist.

Was das Modell einem Binnenhafen bringt

  • 01

    Drei Verkehrsträger an einem Becken

    Schiff, Bahn und Lkw laufen gleichzeitig. Man sieht, wie ein Seecontainer aus Rotterdam seinen Weg ins Hinterland nimmt.

  • 02

    Der Pegel als Hebel

    Hochwasser, Niedrigwasser und Rheinsperrung lassen sich auslösen. Bahn und Lkw übernehmen, was sie können, und das Modell zeigt, wo das endet.

  • 03

    Ort und Karte in einem Modell

    Der Füllstand des Lagers ist die Zahl des Knotens Duisburg auf der Deutschlandkarte, im Steckbrief mit Live-Werten.

  • 04

    Mit dem Ruhrgebiet verbunden

    Die Lieferkette nach Dortmund zeigt den Umschlag vom Rheinschiff aufs Kanalschiff, auf Bahn und Lkw.

  • 05

    Für Besuch und Leinwand

    Läuft im Browser und auf großen Projektionen, mit einer Vorführung, die ohne Bedienung startet.

Ihr Binnenhafen als Modell

Sie möchten Ihr Hafenbecken, Ihre Relationen oder Ihre Abhängigkeit vom Pegel so sehen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir klären, welche Daten zu Schiffen, Zügen und Lager das Modell braucht. Das Passwort für den Start gibt es auf Anfrage.

Passwort bei Interesse anfragen →

Dazu anfragen

Minimal Logistik: Duisburg · logport I (Rheinhausen)

Die Angaben gehen nur an diesen Auftritt und dienen allein der Beantwortung.

Grundlage und Grenzen

Echt sind Lage, Gelände und Gebäude von Duisburg logport I (aus amtlichen Höhendaten NRW und OpenStreetMap) sowie die Kennzahlen im Steckbrief aus öffentlichen Angaben. Mengen je Tag, Takte und Fahrzeugzahlen sind Modellannahmen in der Größenordnung, die Abläufe laufen beschleunigt.

Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:

  • OpenStreetMap-Mitwirkende: Kartendaten (ODbL 1.0)
  • OpenFreeMap / OpenMapTiles: Vektorkacheln
  • Geobasis NRW: Oberflächen- und Geländemodell DOM1/DGM1 (dl-de/zero-2.0)
  • ELWIS: Binnenwasserstraßen – Technische Daten
  • Zentralkommission für die Rheinschifffahrt: Marktbeobachtung
  • Presse: Niedrigwasser – Hafen Duisburg zählt mehr Schiffe (2026)
  • Statistisches Bundesamt: Güterbeförderung nach Verkehrsträgern
  • Umweltbundesamt: Emissionsdaten Güterverkehr 2024 (g CO₂e je Tonnenkilometer)

Weitere Orte im Modell

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Echt sind Lage, Gelände und Gebäude (amtliche Höhendaten NRW, OpenStreetMap) und die Kennzahlen im Steckbrief. Mengen, Takte und Fahrzeugzahlen sind Modellannahmen, die Abläufe beschleunigt. Mit Ihren Daten zeigt das Modell auch Schiffe je Pegelstand, Züge je Relation und Wartezeit am Tor.