Simulation · Minimal Logistik · Überblick
Deutschland · Güterströme und Knoten
Ganz Deutschland als Quaderkarte: 27 Knoten, 55 Güterströme als Lichtbänder, elf Engstellen mit Ampel. Regler, Jahreszeiten, Störungen und zehn Szenarien verändern alle Ströme sofort, im Vergleich mit heute.
Echt sind die Lage der 27 Knoten, die Wege von Straße, Bahn und Wasser (OpenStreetMap), die Vergleichswerte der Statistik (Destatis 2024) und die CO₂-Faktoren (Umweltbundesamt). Die Mengen der 55 großen Fernströme sind Modellannahmen. Mit Ihren Daten zeigt die Karte Ihre Ströme und Engstellen.
Güterverkehr in Deutschland als laufende Simulation: Die Karte zeigt 27 Knoten – Seehäfen, Binnenhäfen, Güterbahnhöfe, Verteilzentren, Industrie und Grenzübergänge – und 55 Güterströme zwischen ihnen. Jeder Strom ist ein Lichtband, so breit wie seine Tonnen je Tag und gefärbt nach Straße, Schiene, Wasser oder Pipeline. Lichtsäulen zeigen den Umschlag der Knoten, Ampeln die elf Engstellen vom Kölner Ring bis zum Schkeuditzer Kreuz. Im Modellnetz der 55 großen Fernströme fließen rund 617 kt am Tag, nach Tonnen 52 % über die Straße, 21 % über die Schiene, 20 % auf dem Wasser und 8 % durch Pipelines.
Vier Regler – Konjunktur, Konsumnachfrage, Industrieproduktion, Transportkosten und Maut –, vier Jahreszeiten mit Extremwetter und vier Störungen verändern alle Ströme sofort. Ist der Rhein zu, fährt kein Schiff zwischen Rotterdam und Basel, Bahn und Straße laufen am Limit. Bei Niedrigwasser fahren die Schiffe halb beladen. Zehn Szenarien zeigen Kennzahl, Ampel und Chronik im Unterschied zu heute. Sechs Lieferketten führen von der Karte in die Detailorte: Container nach Dortmund, Erz zum Hochofen, Neuwagen über Bremerhaven, Luftfracht über Leipzig/Halle, Container von Zug zu Zug in Lehrte und Chemie nach Rotterdam.
Echt sind die Lage der Knoten, der Verlauf von Autobahnen, Bahnen und Wasserstraßen, die Vergleichswerte der amtlichen Statistik (Destatis 2024) und die CO₂-Faktoren des Umweltbundesamts. Die Mengen der großen Fernströme sind Modellannahmen in der Größenordnung; Schaubild 3 „Wer trägt die Last“ stellt sie der Statistik gegenüber. Dort trägt die Straße 84 % der Tonnen und 70,7 % der Tonnenkilometer, denn im Modell fehlen die vielen kurzen Lkw-Fahrten. Szenarien zeigen Wirkungen, keine Prognosen. Die Seite ist für Logistik- und Verkehrsplanung, Verlader, Wirtschaftsförderung, Kammern und Verbände, Schulen, Hochschulen und Ausstellungen.
Lieferkette „Container Rotterdam → Dortmund“
- 01
Rotterdam: Container vom Seeschiff auf das Rheinschiff
- 02
Auf dem Rhein nach Duisburg – rund 200 km stromauf
- 03
Duisburg: Umschlag vom Rheinschiff aufs Kanalschiff, auf Bahn und Lkw
- 04
Über Rhein-Herne- und Dortmund-Ems-Kanal nach Dortmund (Schiffe bis 110 m, zwei Lagen)
- 05
Dortmund, Containerterminal am Kanal: vom Schiff auf den Lkw – rund 4 km bis zur Westfalenhütte
- 06
Angekommen: Westfalenhütte. Dorthin geht Ware aus Duisburg (belegt); diese Containerkette ist ein Beispiel (Modell)
Was dargestellt wird – warum – für wen
| Was gezeigt wird | Warum | Für wen |
|---|---|---|
| 55 Güterströme als Lichtbänder, gefärbt nach Straße, Schiene, Wasser und Pipeline | WarumZeigt, wie und wie viel Ware fährt. | Für wenVerkehrsplanung, Unterricht |
| Ampeln an elf Engstellen, vom Kölner Ring bis zum Schkeuditzer Kreuz | WarumZeigt, wo das Netz eng wird. | Für wenVerkehrsplanung, Kommunen |
| Schaubild „Wer trägt die Last“: Modellnetz heute und im Szenario neben der amtlichen Statistik, nach Tonnen und Tonnenkilometern | WarumZeigt, was das Fernstromnetz abbildet und was die vielen kurzen Lkw-Fahrten ausmachen. | Für wenVerkehrsplanung, Hochschulen, Verbände |
| Schaubild „Leistung und Klimabilanz“ mit den CO₂-Faktoren des Umweltbundesamts 2024 | WarumZeigt die Klimawirkung der Verkehrsträger. | Für wenVerbände, Schulen |
| Regler Jahreszeit: im Herbst Ernte (Lebensmittel +18 %) und Weihnachtsvorlauf (Container +8 %) | WarumZeigt, wie das Jahr die Ströme verschiebt. | Für wenPlanung, Handel |
| Zehn Szenarien mit Kennzahl, Ampel und Chronik im Vergleich mit heute | WarumMacht Wirkungen vergleichbar, ohne Prognose. | Für wenPlanung, Strategie |
| Sechs Lieferketten von der Karte in die Detailorte | WarumVerbindet das Netz mit dem einzelnen Ort. | Für wenÖffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen |
Anlagen und Bereiche im Modell
-
Seehafen
Rotterdam, Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven.
-
Binnenhafen
Duisburg, Dortmund, Magdeburg.
-
Industrie
Duisburg-Schwelgern (Hütte), Mannheim/Ludwigshafen, Salzgitter, Wolfsburg, Ingolstadt, Weser-Ems.
-
Stadt
Köln, Hannover, Kassel, Dresden.
-
Güterbahnhof · Umschlag
Frankfurt, Stuttgart, München, Nürnberg.
-
Verteilzentren
Berlin, Leipzig/Halle, Venlo.
-
Grenzübergang · Korridor
Basel, Kufstein (Brenner), Frankfurt (Oder).
-
Engstellen (Ampel)
Kölner Ring, Kamener Kreuz, Kreuz Kaiserberg, Frankfurter Kreuz, Elbtunnel A7, Kreuz München-Nord, A8 bei Stuttgart, A100 Berlin, A3 bei Würzburg, Schkeuditzer Kreuz, A2 bei Hannover.
-
Verkehrsträger
Straße, Schiene, Wasserstraße, Pipeline – die Farben der Lichtbänder.
-
Gütergruppen
Containerwaren, Rohstoffe, Lebensmittel, Industrieprodukte, Energieträger.
Abläufe im Modell
Lieferkette „Container Rotterdam → Dortmund“
- 01Rotterdam: Container vom Seeschiff auf das Rheinschiff
- 02Auf dem Rhein nach Duisburg – rund 200 km stromauf
- 03Duisburg: Umschlag vom Rheinschiff aufs Kanalschiff, auf Bahn und Lkw
- 04Über Rhein-Herne- und Dortmund-Ems-Kanal nach Dortmund (Schiffe bis 110 m, zwei Lagen)
- 05Dortmund, Containerterminal am Kanal: vom Schiff auf den Lkw – rund 4 km bis zur Westfalenhütte
- 06Angekommen: Westfalenhütte. Dorthin geht Ware aus Duisburg (belegt); diese Containerkette ist ein Beispiel (Modell)
Lieferkette „Erz → Hütte → Stahl“
- 01Rotterdam: Eisenerz aus Brasilien und Kanada, Kohle – umgeladen auf Schubverbände
- 02Schubverband rheinaufwärts: bis zu sechs Leichter, rund 15.000 t
- 03Werkshafen Schwelgern: Greifer löschen die Leichter auf die Erz- und Kohlenlager
- 04Förderbänder speisen die Hochöfen – Industrieabnehmer des Erzes
- 05Stahl aus Duisburg per Bahn nach Dortmund
- 06Westfalenhütte: Weiterverarbeitung (Beschichtung) – Ware aus Duisburg kommt hierher (belegt), der Weg per Bahn ist ein Beispiel
Lieferkette „Neuwagen → Bremerhaven“
- 01Ein Neuwagen aus einem Werk bei Stuttgart soll nach Übersee
- 02Kornwestheim: im Rangierbahnhof werden Autozüge zusammengestellt – zwei Ebenen, bis zu zehn Neuwagen je Waggon
- 03Per Bahn nach Norden: rund 700 km bis zur Wesermündung
- 04Bremerhaven: Autozüge fahren in den Hafen – im Export kommen rund 80 % der Neuwagen mit der Bahn (Angabe des Terminals)
- 05Stellfläche: der Wagen wartet auf sein Schiff. Der Füllstand folgt dem Bestand des Knotens (Modell)
- 06Über die Heckrampe an Bord des Autotransporters – Ziel Übersee. Die Kette ist ein Beispiel (Modell)
Lieferkette „Luftfracht Leipzig/Halle“
- 01Ein dringendes Ersatzteil aus Nürnberg soll morgen früh bei einem Kunden in Europa sein
- 02Per Lkw über die A9 nach Norden zum Luftfrachtdrehkreuz Leipzig/Halle
- 03Am Schkeuditzer Kreuz: bei Stau wird es knapp – die Frachtmaschinen starten nach Plan
- 04In den Umschlaghallen wird die Sendung nach Zielen sortiert und in einen Luftfrachtcontainer gepackt
- 05Auf dem Vorfeld: Frachtzüge bringen die Container zur Maschine, sie wird über die Tür beladen
- 06Start in die Nacht – am Morgen ist das Teil beim Kunden. Die Kette ist ein Beispiel (Modell)
Lieferkette „Container Hamburg → München“
- 01Hamburg: Container aus Übersee kommen auf einen Zug Richtung Süden
- 02Im Terminalbahnhof wird der Zug beladen – vierzig bis fünfzig Container
- 03Per Bahn nach Lehrte bei Hannover, rund 180 km
- 04MegaHub Lehrte: Portalkräne heben Container von Zug zu Zug – ohne Rangieren
- 05Unter den Kränen fahren fahrerlose Transporter die Box zu ihrem neuen Zug
- 06Mit einem anderen Zug weiter nach München. Die Kette ist ein Beispiel (Modell)
Lieferkette „Chemie → Rotterdam“
- 01Ludwigshafen: ein Chemieprodukt für einen Kunden in Übersee
- 02In den Anlagen entsteht aus Rohstoffen ein Vorprodukt; Rohrbrücken verbinden die Betriebe
- 03Auf der Werksbahn fährt es im Kesselwagen zum Hafen
- 04Am Tankerliegeplatz wird umgepumpt: Verladearme füllen das Tankschiff
- 05Rheinabwärts nach Rotterdam, dort auf das Seeschiff. Die Kette ist ein Beispiel (Modell)
Szenario wählen
- 01Szenario im Deck antippen
- 02alle 55 Ströme rechnen neu
- 03Kennzahl, Ampel und Chronik zeigen den Unterschied zu heute
- 04„Zurück zu heute“
Schaubild öffnen
- 01Taste B oder Menü
- 02eines von zehn 3D-Diagrammen baut sich auf
- 03Kernaussage, Befunde und Zahlen rechnen live mit dem eingestellten Szenario
Wofür sich die Deutschlandkarte nutzen lässt
-
Planung und Strategie
Das Schaubild „Was jeder Hebel bewirkt“ zeigt, was Konjunktur, Konsum, Industrie und Maut jeweils bewirken. Teure Straße verlagert Fracht auf Bahn und Schiff, die Karte zeigt sofort, wie sich Ströme und Ampeln verändern.
Für wenLogistik- und Verkehrsplanung, Verlader
-
Einarbeitung und Ausbildung
Sechs Lieferketten führen Schritt für Schritt von der Karte in die Orte: vom Seeschiff in Rotterdam bis zur Hütte in Dortmund, vom Werk bei Stuttgart bis über die Heckrampe in Bremerhaven.
Für wenAuszubildende in Logistik und Spedition, neue Teams
-
Kommune und Wirtschaftsförderung
„Wer beliefert wen“, „Wie weit die Ware fährt“ und „Wo es eng wird“ zeigen jeden Knoten im Netz: woher seine Ware kommt, wie weit sie fährt und wo sie gebremst wird.
Für wenWirtschaftsförderung, Kammern, Verbände
-
Schule, Hochschule, Museum
Zehn 3D-Schaubilder rechnen live aus demselben Modell, von „Güter nach Verkehrsträger“ bis „Leistung und Klimabilanz“. Jedes hat einen eigenen Link und lässt sich im Unterricht direkt öffnen.
Für wenSchulen, Hochschulen, Museen und Ausstellungen
-
Öffentlichkeitsarbeit
Rhein zu, Bahnstreik, Hafenstreik, Autobahnsperrung: Jede Störung lässt sich auslösen. Man sieht, wohin die Fracht ausweicht und wo Lager volllaufen, und kehrt mit einem Tipp zurück zu heute.
Für wenÖffentlichkeitsarbeit, Verbände, Verlader
Was Sie verändern können
Regler
- Konjunktur: Wie viel insgesamt produziert und gehandelt wird. Wirkt auf alle Ströme.
- Konsumnachfrage: Containerwaren und Lebensmittel für den Handel. Gewicht hier rund 47 % der Menge.
- Industrieproduktion: Rohstoffe, Stahl, Teile, Chemie. Gewicht hier rund 53 % der Menge.
- Transportkosten / Maut: Teure Straße verlagert auf Bahn und Schiff.
- Jahreszeit: Frühling: mehr Baustoffe und Saatgut, Rohstoffe +8 %, Lebensmittel +5 %. Herbst: Ernte (Lebensmittel +18 %), Weihnachtsvorlauf (Container +8 %), erste Heizöllieferungen. Winter: Heizöl und Weihnachtsgeschäft, weniger Straßenkapazität.
Störungen
- Störung: Autobahn: Ein Fahrstreifen bleibt, die Umleitung belastet die Nachbarstrecken.
- Störung: Bahnstreik: Güterzüge stehen, Lkw und Schiffe übernehmen einen Teil, Lager laufen voll.
- Störung: Rhein zu: Kein Schiff zwischen Rotterdam und Basel, Bahn und Straße am Limit.
- Störung: Hafenstreik: Kaum Umschlag, Schiffe warten auf Reede, Container stauen sich.
- Extremwetter: Hochwasser: Rhein gesperrt, Schiffe liegen still, Bahn und Lkw übernehmen, wo sie können.
- Extremwetter: Niedrigwasser: Schiffe fahren halb beladen, mehr Fahrten, Verlagerung auf die Bahn.
- Extremwetter: Sturm, Nebel: Kräne in den Seehäfen stehen, Schiffe warten, Autobahnen langsamer.
- Extremwetter: Schnee und Glätte: Engstellen überlastet, Kanäle teils vereist.
Was die Deutschlandkarte bringt
-
01
Ein Netz statt vieler Tabellen
Häfen, Bahnknoten, Industrie und Verteilzentren auf einer Karte, die Mengen als Lichtbänder: Man sieht auf einen Blick, wer wen beliefert und wo es eng wird.
-
02
Wirkung statt Prognose
Jedes Szenario rechnet alle 55 Ströme neu und zeigt den Unterschied zu heute. So lassen sich Folgen besprechen, ohne eine Zukunft zu behaupten.
-
03
Störungen ohne Schaden
Rheinsperrung, Bahnstreik, Hafenstreik und Autobahnsperrung, dazu Hochwasser, Niedrigwasser, Sturm und Glätte: Man sieht, wohin die Fracht ausweicht.
-
04
Zehn Schaubilder, offen zur Statistik
Kernaussage, Befunde und Zahlen rechnen live mit dem Szenario, jedes Schaubild nennt seine Quelle. „Wer trägt die Last“ stellt das Modellnetz neben die amtliche Statistik, „Wie weit die Ware fährt“ zeigt ihre mittleren Transportweiten.
-
05
Von der Karte in den Ort
Dreizehn Detailorte rechnen mit denselben Zahlen wie die Karte. Was im Netz geschieht, kommt am Kai, am Gleis und am Tor an.
-
06
Für Foyer und Leinwand
Läuft im Browser und auf großen Projektionen. Ohne Eingabe startet nach 75 Sekunden die Vorführung.
Ihre Region als Modell
Sie möchten die Ströme Ihrer Region, Ihres Netzes oder Ihrer Lieferkette so sehen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir klären, welche Mengen, Knoten und Verkehrsträger das Modell braucht. Das Passwort für den Start schicken wir Ihnen auf Anfrage.
cube4tec.de/spiele/minimal-logistik/
Dazu anfragen
Minimal Logistik: Deutschland · Güterströme und Knoten
Grundlage und Grenzen
Echt sind die Lage der 27 Knoten, der Verlauf von Autobahnen, Bahnen und Wasserstraßen (OpenStreetMap), die Vergleichswerte der amtlichen Statistik (Destatis 2024) und die CO₂-Faktoren (Umweltbundesamt 2024). Die Mengen der 55 großen Ströme sind Modellannahmen in der Größenordnung; Szenarien zeigen Wirkungen, keine Prognosen.
Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:
- OpenStreetMap-Mitwirkende: Kartendaten (ODbL 1.0)
- OpenFreeMap / OpenMapTiles: Vektorkacheln
- Terrain Tiles, AWS Open Data (Terrarium)
- Statistisches Bundesamt: Güterbeförderung nach Verkehrsträgern
- Statistisches Bundesamt: Beförderungsmengen nach Güterabteilungen 2024
- Statistisches Bundesamt: Binnenschifffahrt 2025
- Umweltbundesamt: Emissionsdaten Güterverkehr 2024 (g CO₂e je Tonnenkilometer)
- ELWIS: Binnenwasserstraßen – Technische Daten
Weitere Orte im Modell
-
Hamburg · Container Terminal Altenwerder
Ein automatisiertes Containerterminal als begehbares Modell: bis zu 14 Containerbrücken, fahrerlose Transportfahrzeuge, das Blocklager, ein Bahnhof für Züge bis 740 m und das Lkw-Tor.
-
Duisburg · logport I (Rheinhausen)
Ein trimodaler Binnenhafen am Rhein als begehbares Modell: Rheinschiffe mit Seecontainern aus Rotterdam, Containerbrücken und Lager, Züge nach Süden, Osteuropa und Asien, Lkw in die Region.
-
Ludwigshafen · Chemie am Rhein
Ein großer Chemiestandort am Oberrhein als begehbares Modell: Tankschiffe an Verladearmen, Kesselwagen auf der Werksbahn, Rohrbrücken, das Tanklager Friesenheimer Insel und der Containerkai.
-
Lehrte · MegaHub
Eine Umschlaganlage von Zug zu Zug als begehbares Modell: sechs Gleise zu je 720 m, drei Portalkräne, fahrerlose Transporter, und Güterzüge werden ohne Rangieren neu gebündelt.
-
Frankfurter Kreuz (A3/A5)
Eines der meistbefahrenen Autobahnkreuze Europas als begehbares Modell: A3 und A5 kreuzen sich, die Verflechtung wird zur Engstelle, und der Rückstau wächst mit Güterverkehr, Ferien oder Schnee.
-
Leipzig/Halle · Luftfrachtdrehkreuz
Ein Nachtdrehkreuz der Luftfracht als begehbares Modell: rund 60 Frachtflugzeuge je Nacht auf der 3.600 m langen Südbahn, das Vorfeld, die Umschlaghallen und die A14 am Schkeuditzer Kreuz.
-
Bremerhaven · Autoterminal und Stromkaje
Bremerhaven als begehbares Modell: fast fünf Kilometer Stromkaje für die größten Containerschiffe, Portalhubwagen, Autozüge und Stellflächen für rund 95.000 Fahrzeuge an der Wesermündung.
-
Wilhelmshaven · JadeWeserPort und LNG-Terminal
Deutschlands einziger Tiefwasserhafen als begehbares Modell: die Containerkaje an der Jade mit Portalhubwagen und Bahn, dazu das schwimmende LNG-Terminal, ein Tanklager und die Rohöl-Pipeline zu den Raffinerien.
Echt sind die Lage der 27 Knoten, die Wege von Straße, Bahn und Wasser (OpenStreetMap), die Vergleichswerte der Statistik (Destatis 2024) und die CO₂-Faktoren (Umweltbundesamt). Die Mengen der 55 großen Fernströme sind Modellannahmen. Mit Ihren Daten zeigt die Karte Ihre Ströme und Engstellen.