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Minimal Logistik: Ludwigshafen · Chemie am Rhein im Modell von schräg oben

Simulation · Minimal Logistik · Binnenhäfen und Industrie

Ludwigshafen · Chemie am Rhein

Ein großer Chemiestandort am Oberrhein als begehbares Modell: Tankschiffe an Verladearmen, Kesselwagen auf der Werksbahn, Rohrbrücken, das Tanklager Friesenheimer Insel und der Containerkai.

Echt sind Lage, Gelände und Gebäude (freie Höhendaten, OpenStreetMap) und die Kennzahlen im Steckbrief, teils ältere Angaben des Standorts. Mengen, Takte und Fahrzeugzahlen sind Modellannahmen. Mit Ihren Daten zeigt das Modell auch Ladungen je Liegeplatz, Waggons je Gleis und Füllstände je Tank.

Chemielogistik am Rhein als laufendes Modell: Ludwigshafen ist ein großer Chemiestandort am Oberrhein. Tankschiffe laden an Verladearmen, über die Rheinhäfen gehen täglich rund 22 Schiffsladungen. Auf der Werksbahn fahren Kesselwagen und Tankcontainer, täglich werden rund 450 Waggons be- oder entladen, dazu kommen rund 1.750 Lkw; Rohrbrücken verbinden die Anlagen.

Gegenüber in Mannheim liegt das Tanklager auf der Friesenheimer Insel, am Containerkai gehen Container und Tankcontainer per Rheinschiff nach Rotterdam und Antwerpen. Im Modell laufen 65 % der Menge über das Wasser und 35 % über die Straße, 55 % sind Industrieprodukte. Bei Niedrigwasser fahren die Tanker nur halb beladen, bei Rheinsperrung stehen sie. Die Lieferkette „Chemie → Rotterdam“ folgt einem Produkt aus der Anlage über Werksbahn und Verladearm bis aufs Seeschiff. Der Rauch der Kamine folgt dem Umschlag des Knotens.

Echt sind Lage, Gelände und Gebäude aus freien Höhendaten und OpenStreetMap sowie die Kennzahlen im Steckbrief aus öffentlichen Angaben, bei Waggons und Lkw ältere Zahlen des Standorts. Mengen je Tag, Takte und Fahrzeugzahlen sind Modellannahmen in der Größenordnung, die Abläufe laufen beschleunigt. Die Seite ist für Werks- und Hafenlogistik, Planung, Kommunen und Wirtschaftsförderung, Kammern und Verbände, Schulen und Ausstellungen.

Ein Schiff im Hafen (Mitfahren, Taste F)

  1. 01

    wartet auf Reede

  2. 02

    läuft ein

  3. 03

    am Kai: wird gelöscht und beladen

  4. 04

    läuft aus

Was dargestellt wird – warum – für wen

Was gezeigt wird Warum Für wen
Tankerliegeplätze mit Verladearmen, rund 22 Schiffsladungen am Tag WarumZeigt, wie viel über den Rhein geht. Für wenHafenbetrieb, Unterricht
Werksbahn mit Kesselwagen, rund 450 Waggons am Tag WarumZeigt die Schiene im Werk. Für wenWerkslogistik, Einarbeitung
Tanklager Friesenheimer Insel, Füllstand = Bestand des Knotens WarumMacht Vorräte sichtbar. Für wenPlanung, Kommunen
Containerkai: Container und Tankcontainer nach Rotterdam und Antwerpen WarumZeigt den Weg zu den Seehäfen. Für wenLogistikunternehmen, Kammern
Anlagen und Fackeln, der Rauch folgt dem Umschlag WarumZeigt die Last des Standorts auf einen Blick. Für wenÖffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen
Niedrigwasser und Rheinsperrung WarumZeigen die Abhängigkeit vom Strom. Für wenWerkslogistik, Verbände
Lieferkette „Chemie → Rotterdam“ WarumFolgt einem Produkt bis aufs Seeschiff. Für wenSchulen, Wirtschaftsförderung

Anlagen und Bereiche im Modell

  • Tankerliegeplätze

    Tankschiffe laden Chemieprodukte und bringen Rohstoffe; über die Rheinhäfen gehen täglich rund 22 Schiffsladungen (Angabe des Standorts). Bei Niedrigwasser fahren sie nur halb beladen.

  • Containerkai

    Container und Tankcontainer per Rheinschiff nach Rotterdam und Antwerpen.

  • Tanklager Friesenheimer Insel

    Tanklager für Öl und Ölprodukte am Mannheimer Ufer. Füllstand wie der Bestand des Knotens (Modell).

  • Werksbahn mit Kesselwagen

    Täglich werden rund 450 Bahnwaggons be- oder entladen, dazu rund 1.750 Lkw (Angaben des Standorts, ältere Zahlen).

  • Anlagen und Fackeln

    Hier werden Rohstoffe zu Vorprodukten für viele Industrien; der Rauch der Kamine folgt dem Umschlag des Knotens (Modell).

Abläufe im Modell

Ein Schiff im Hafen (Mitfahren, Taste F)

  1. 01wartet auf Reede
  2. 02läuft ein
  3. 03am Kai: wird gelöscht und beladen
  4. 04läuft aus

Ein Zug im Terminal (Mitfahren, Taste F)

  1. 01fährt ein
  2. 02wird beladen
  3. 03fährt ab

Ein Lkw am Tor (Mitfahren, Taste F)

  1. 01fährt zum Tor
  2. 02Abfertigung am Tor
  3. 03fährt zur Ladestelle
  4. 04wird beladen
  5. 05fährt ab

Lieferkette „Chemie → Rotterdam“ (führt durch diesen Ort)

  1. 01Ludwigshafen: ein Chemieprodukt für einen Kunden in Übersee
  2. 02In den Anlagen entsteht aus Rohstoffen ein Vorprodukt; Rohrbrücken verbinden die Betriebe
  3. 03Auf der Werksbahn fährt es im Kesselwagen zum Hafen
  4. 04Am Tankerliegeplatz wird umgepumpt: Verladearme füllen das Tankschiff
  5. 05Rheinabwärts nach Rotterdam, dort auf das Seeschiff. Die Kette ist ein Beispiel (Modell)

Szenario „Dürresommer“ ausprobieren

  1. 01im Deck antippen
  2. 02Fahrzeuge, Lager und Ampelringe im Ort reagieren sofort
  3. 03Ablauf 4× zeigt die Entwicklung
  4. 04„Zurück zu heute“

Wofür ein Chemiestandort das Modell nutzen kann

  • Betrieb und Planung

    Das Wasser trägt im Modell 65 % der Menge. Niedrigwasser, Hochwasser und Rheinsperrung zeigen, wann Bahn und Straße übernehmen müssen und wo sie an ihre Grenze kommen.

    Für wenWerkslogistik, Hafenbetrieb, Planung

  • Einarbeitung und Ausbildung

    Mitfahren mit Taste F: ein Tankschiff an den Liegeplatz, ein Zug auf der Werksbahn, ein Lkw vom Tor zur Ladestelle. Eine Zeile sagt, was gerade geschieht.

    Für wenneue Mitarbeitende, Auszubildende in Logistik und Produktion

  • Kommune und Wirtschaftsförderung

    Tanklager in Mannheim, Anlagen in Ludwigshafen, Container nach Rotterdam und Antwerpen: Das Modell zeigt den Standort als Knoten zu beiden Seiten des Rheins.

    Für wenStädte, Wirtschaftsförderung, Kammern

  • Schule, Hochschule, Museum

    Wie kommt ein Chemieprodukt vom Werk nach Rotterdam? Anlage, Rohrbrücke, Kesselwagen, Verladearm und Tankschiff stehen in einer Folge, auch als Vorführung ohne Bedienung.

    Für wenSchulen, Hochschulen, Museen und Ausstellungen

  • Öffentlichkeitsarbeit

    Das Szenario „Dürresommer“ bringt Niedrigwasser am Rhein: Die Tanker fahren halb beladen, es braucht mehr Fahrten. Im vierfachen Tempo sieht man die Entwicklung, mit einem Tipp geht es zurück zu heute.

    Für wenÖffentlichkeitsarbeit, Verbände

Was Sie verändern können

Regler

  • Konjunktur: Wie viel insgesamt produziert und gehandelt wird. Wirkt auf alle Ströme von Ludwigshafen.
  • Konsumnachfrage: Containerwaren und Lebensmittel für den Handel. Gewicht hier rund 39 % der Menge.
  • Industrieproduktion: Rohstoffe, Stahl, Teile, Chemie. Gewicht hier rund 61 % der Menge.
  • Transportkosten / Maut: Teure Straße verlagert auf Bahn und Schiff. Hier laufen 35 % der Menge über die Straße.
  • Jahreszeit: Frühling: mehr Baustoffe und Saatgut, Rohstoffe +8 %, Lebensmittel +5 %. Herbst: Ernte (Lebensmittel +18 %), Weihnachtsvorlauf (Container +8 %), erste Heizöllieferungen. Winter: Heizöl und Weihnachtsgeschäft, weniger Straßenkapazität.

Störungen

  • Störung: Autobahn: Ein Fahrstreifen bleibt, die Umleitung belastet die Nachbarstrecken.
  • Störung: Rhein zu (trifft diesen Ort besonders): Kein Schiff zwischen Rotterdam und Basel, Bahn und Straße am Limit.
  • Extremwetter: Hochwasser: Rhein gesperrt, Schiffe liegen still, Bahn und Lkw übernehmen, wo sie können.
  • Extremwetter: Niedrigwasser (trifft diesen Ort besonders): Schiffe fahren halb beladen, mehr Fahrten, Verlagerung auf die Bahn.
  • Extremwetter: Schnee und Glätte: Engstellen überlastet, Kanäle teils vereist.

Was das Modell einem Chemiestandort bringt

  • 01

    Ein Standort, drei Wege

    Tankschiff, Werksbahn und Lkw laufen gleichzeitig, Rohrbrücken verbinden die Anlagen. Man sieht, wie Chemie den Standort verlässt.

  • 02

    Der Pegel als Risiko

    Bei Niedrigwasser fahren die Tanker halb beladen, bei Rheinsperrung stehen sie. Das Modell zeigt es am Liegeplatz, nicht in einer Tabelle.

  • 03

    Last sichtbar gemacht

    Der Rauch der Kamine folgt dem Umschlag, das Tanklager dem Bestand: dieselben Zahlen wie auf der Deutschlandkarte.

  • 04

    Industrie als Regler

    Der Regler Industrieproduktion wirkt hier auf 61 % der Menge. Man sieht, wie der Standort auf schwächere Industrie reagiert.

  • 05

    Für Besuch und Leinwand

    Läuft im Browser und auf großen Projektionen; der Steckbrief zeigt alle Teile mit Live-Werten.

Ihr Standort als Modell

Sie möchten Ihre Liegeplätze, Ihre Werksbahn oder Ihre Tanklager so sehen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir klären, welche Daten zu Schiffen, Waggons und Beständen das Modell braucht. Das Passwort für den Start gibt es auf Anfrage.

Passwort bei Interesse anfragen →

Dazu anfragen

Minimal Logistik: Ludwigshafen · Chemie am Rhein

Die Angaben gehen nur an diesen Auftritt und dienen allein der Beantwortung.

Grundlage und Grenzen

Echt sind Lage, Gelände und Gebäude von Ludwigshafen (aus freien Höhendaten und OpenStreetMap) sowie die Kennzahlen im Steckbrief aus öffentlichen Angaben. Mengen je Tag, Takte und Fahrzeugzahlen sind Modellannahmen in der Größenordnung, die Abläufe laufen beschleunigt.

Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:

  • OpenStreetMap-Mitwirkende: Kartendaten (ODbL 1.0)
  • OpenFreeMap / OpenMapTiles: Vektorkacheln
  • Terrain Tiles, AWS Open Data (Terrarium)
  • Fachzeitschrift Chemie: Produktionsstandorte zuverlässig verknüpfen (2010)
  • Fachzeitschrift: Häfen Mannheim und Ludwigshafen 2024
  • ELWIS: Technische Daten der Wasserstraßen (Mainz, Würzburg, Hannover, Magdeburg)
  • Statistisches Bundesamt: Güterbeförderung nach Verkehrsträgern
  • Umweltbundesamt: Emissionsdaten Güterverkehr 2024 (g CO₂e je Tonnenkilometer)

Weitere Orte im Modell

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Echt sind Lage, Gelände und Gebäude (freie Höhendaten, OpenStreetMap) und die Kennzahlen im Steckbrief, teils ältere Angaben des Standorts. Mengen, Takte und Fahrzeugzahlen sind Modellannahmen. Mit Ihren Daten zeigt das Modell auch Ladungen je Liegeplatz, Waggons je Gleis und Füllstände je Tank.