Simulation · Minimal Factory · Ruhrgebiet
Autowerk Bochum · vom Blech zum Autozug
Ein Autowerk als begehbares Modell: Presswerk, Rohbau, Lackiererei, Montage und Prüffeld, dazu eine Werksführung in 16 Halten bis zur „Hochzeit“ und zum Autozug.
Trailer
Echt sind Lage, Gelände und Umgebung (amtliche Höhendaten NRW, OpenStreetMap). Die Hallen sind abgerissen, ihre Lage ist gedeutet; Mengen, Abläufe und Zeiten sind Modell. Mit Ihren Daten zeigt das Modell Ihren Ort und Ihre Abläufe.
Auf dem früheren Werksgelände in Bochum-Laer steht das Autowerk als Quadermodell wieder: Presswerk, Rohbau, Lackiererei, Montage, Prüffeld und die Rampe, an der fertige Autos auf den Zug fahren. Tausende Menschen arbeiten in Schichten, Roboter schweißen und lackieren, Lkw bringen Teile. Eine Werksführung fliegt in 16 Halten flach durch die Hallen, vom Presswerk über die „Hochzeit“ bis zum Autozug.
Fünf Regler steuern das Werk: Investition (ein bis vier Linien auf der Nordfläche), Belegschaft, Zulieferung, Qualität und Markt. Wird mehr gebaut als verkauft, füllt sich die Halde im Nordosten bis zum Notverkauf mit 40 % Abschlag; fehlen Teile, steht die Montage. Man sieht, wo es zuerst eng wird, und was eine zusätzliche Linie ohne Leute und Teile bringt.
Echt sind Lage, Gelände und Umgebung aus amtlichen Höhendaten NRW und OpenStreetMap. Die Hallen sind abgerissen, ihre Lage auf dem Gelände ist gedeutet; Mengen, Abläufe und Zeiten sind Modell, ein Werktag dauert zehn Sekunden. Die Seite ist für Museen und Ausstellungen, Schulen und Hochschulen, Industriekultur und Stadtgeschichte.
Werksführung (16 Halte)
- 01
Presswerk · Pressenstraße
- 02
Rohbau · Unterbau
- 03
Rohbau · Seitenwände und Framing
- 04
Rohbau · Ausschweißen, Türen, Messen
- 05
Lackiererei · Tauchbäder
- 06
Lackiererei · Kabinen
- 07
Montage · Türen ab
- 08
Montage · Cockpit
- 09
Montage · Hängebahn
- 10
Montage · Hochzeit
- 11
Montage · Räder
- 12
Montage · Sitze und Scheiben
- 13
Montage · Befüllen
- 14
Montage · erster Start
- 15
Prüffeld
- 16
Versand · Autozug
01
Ein Ort, der arbeitet
Autowerk Bochum: Auf dem früheren Werksgelände in Bochum-Laer steht das Autowerk wieder: Presswerk, Rohbau, Lackiererei, Montage, Prüffeld und die Rampe zum Autozug.
02
Presswerk
Presswerk – Coils aus Stahl werden zu Blechen geschnitten; fünf Pressen formen daraus Boden, Seitenwände, Dach, Türen und Hauben – Blechsätze für den Rohbau.
Was dargestellt wird – warum – für wen
| Was gezeigt wird | Warum | Für wen |
|---|---|---|
| Presswerk mit fünf Pressen für Boden, Seitenwände, Dach, Türen und Hauben | WarumZeigt, wie aus Stahlcoils die Blechsätze für den Rohbau werden. | Für wenMuseum, Unterricht |
| Rohbau mit Schweißrobotern | WarumZeigt, wie die Karosse aus Boden, Seitenteilen, Dach und Türen wächst, mit rund 5.000 Schweißpunkten je Auto. | Für wenUnterricht, Technikgeschichte |
| Lackiererei mit Tauchbad, Füller, Farbe, Klarlack und Trockner | WarumZeigt, wie ein Auto vor Rost geschützt und lackiert wird. | Für wenMuseum, Unterricht |
| Montage mit Hängebahn, Hochzeit und Prüffeld mit Rollenprüfstand | WarumZeigt, wann der Antrieb von unten in die Karosse kommt und wie jedes Auto geprüft wird. | Für wenMuseum, Ausstellung |
| Fertigplatz, Rampe und Autozug mit acht Autos je Doppelstockwagen | WarumZeigt, wie die fertigen Autos das Werk verlassen. | Für wenUnterricht, Industriekultur |
| Teilelager, Tor, Parkplätze und Kantine | WarumZeigt, dass ein Autowerk auch ein Ort für Tausende Menschen war. | Für wenStadtgeschichte, Ausstellung |
| Fünf Regler mit Menge, Halde und Ergebnis je Tag | WarumZeigt Zusammenhänge im Betrieb, nicht Betriebswerte. | Für wenWirtschaftsunterricht |
03
Rohbau · Ausschweißen, Türen, Messen
Rohbau · Ausschweißen, Türen, Messen – Tausende Schweißpunkte machen die Karosse fest. Dann kommen Türen und Hauben dran, und im Messrahmen prüfen Laser, ob alles auf den Millimeter sitzt.
04
Fünf Regler, ein Werk
Investition voll – vier Linien: weitere Linienhallen auf der Nordfläche mit Rohbau, Lack, Montage und Prüfung.
Filme aus dem Modell
-
Über Autowerk Bochum
Ein Flug über den ganzen Ort: flacher Anflug, die Fertigungsstraße, dann über das Werk bis zur Totale – alles in Bewegung, mit dem Klang des Werks.
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Durch die Hallen
Die Werksführung fliegt flach durch die Hallen: vom Presswerk über Rohbau und Lackiererei bis zur Hochzeit, zum Prüffeld und auf den Autozug.
-
Ein Werktag im Zeitraffer
Im Zeitraffer vergehen Werktage in Sekunden: Schichten am Tor, Verkehr auf Zufahrt und Abfahrt, die Halde (Halde der fertigen Fahrzeuge) lebt mit.
-
Ein Werk wächst
Investition Stufe für Stufe: neue Linien entstehen, die Belegschaft wächst mit, dann mehr Zulieferung und ein Boom am Markt.
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Engpass – das Werk reagiert
Erst fehlt Material und die Anlage läuft nur zum Teil, dann nimmt der Markt zu wenig ab und die Halde läuft voll – im Boom erholt sich das Werk.
-
Die Software bedienen
Mit der ganzen Oberfläche: das Werk mit fünf Reglern, Flaute und Boom, eine Halle und die Werksführung durch die Hallen.
Anlagen und Bereiche im Modell
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Presswerk
Coils aus Stahl werden zu Blechen geschnitten; fünf Pressen formen daraus Boden, Seitenwände, Dach, Türen und Hauben – Blechsätze für den Rohbau.
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Rohbau
Hier wächst die Karosse: Boden, Seitenteile, Dach, Türen. Rund 5.000 Schweißpunkte je Auto – 1962 von Schweißern mit Zangen, später von Roboterarmen.
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Lackiererei
Tauchbad gegen Rost, Füller, Farbe, Klarlack, Trockner. Ab 1984 lackierte Bochum als erstes Werk der Welt mit Wasserlack. Lackroboter in den Kabinen.
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Montage
Die längste Halle: Leute am Band bauen Kabelbaum, Cockpit, Sitze und Scheiben ein. Bei der „Hochzeit“ kommt der Antrieb von unten in die Karosse, dann die Räder.
-
Prüffeld
Jedes Auto fährt auf den Rollenprüfstand: Motor, Bremsen, Licht. Was nicht stimmt, geht in die Nacharbeit.
-
Fertigplatz · Zug
Fertige Autos warten auf dem Platz und fahren dann über die Rampe auf den Autozug – acht je Doppelstockwagen. Ist der Zug voll, fährt er ab.
-
Teilelager
Lkw bringen Teile für die Montage, Stapler oder fahrerlose Fahrzeuge fahren sie ans Band. Fehlen Teile, steht die Montage.
-
Tor · Kantine
Durch das Tor kommen die Schichten; auf den Parkplätzen stehen die Autos der Belegschaft. Die Kantine versorgt Tausende.
05
Wenn es eng wird
Halde der fertigen Fahrzeuge läuft voll – es entsteht mehr, als verkauft wird; ist kein Platz mehr, geht der Überschuss mit 40 % Abschlag weg.
06
Halbtotale
Halbtotale – die Fertigungsstraße: Roboter schweißen, Karossen ziehen durch die Hallen.
Abläufe im Modell
Werksführung (16 Halte)
- 01Presswerk · Pressenstraße
- 02Rohbau · Unterbau
- 03Rohbau · Seitenwände und Framing
- 04Rohbau · Ausschweißen, Türen, Messen
- 05Lackiererei · Tauchbäder
- 06Lackiererei · Kabinen
- 07Montage · Türen ab
- 08Montage · Cockpit
- 09Montage · Hängebahn
- 10Montage · Hochzeit
- 11Montage · Räder
- 12Montage · Sitze und Scheiben
- 13Montage · Befüllen
- 14Montage · erster Start
- 15Prüffeld
- 16Versand · Autozug
Vom Blech zum Auto
- 01Presswerk
- 02Rohbau
- 03Lackiererei
- 04Montage
- 05Prüffeld
- 06Fertigplatz · Zug
Ausbau
- 01Investition: weitere Linienhallen auf der Nordfläche
- 02Rohbau, Lack, Montage und Prüfung je Linie
- 03Belegschaft passend stellen
- 04die Halde im Nordosten zeigt, was nicht verkauft wird
Engpass und Erholung
- 01Zulieferung knapp – das Lager leert sich
- 02Material fehlt – die Anlagen laufen nur zum Teil
- 03Markt in der Flaute – die Halde wächst bis zum Notverkauf
- 04Boom – die Halde leert sich, das Ergebnis steigt
Wofür sich das Modell einsetzen lässt
-
Museum und Ausstellung
Die Werksführung zeigt in 16 Halten den ganzen Weg: Pressenstraße, Unterbau, Tauchbäder, Kabinen, Cockpit, Hochzeit, Räder und am Ende den Autozug. Zu jedem Halt gehört ein Satz.
Für wenMuseen, Besucherzentren, Ausstellungen
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Schule und Hochschule
Wie wird aus einem Coil ein Auto? Presswerk, Rohbau, Lack, Montage und Prüffeld folgen in der Reihenfolge, in der das Auto sie durchläuft. Begriffe wie Karosse, Tauchlack und Rollenprüfstand stehen am Ort, wo sie hingehören.
Für wenSchulen, Hochschulen, Ausbildung
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Industriekultur und Stadtgeschichte
Das Werk steht wieder auf dem Gelände in Bochum-Laer, Hallen und Umgebung in der Lage, in der sie lagen. Man sieht, wie Schichten, Werkstor, Parkplätze und Autozug den Stadtteil geprägt haben.
Für wenIndustriekultur, Stadtmarketing, Heimatvereine
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Betrieb verstehen
Investition, Belegschaft, Zulieferung, Qualität und Markt wirken sofort auf Menge, Halde und Ergebnis. Es wird sichtbar, warum eine vierte Linie ohne Teile und Absatz Geld kostet und was der volle Fertigplatz mit dem Autozug zu tun hat.
Für wenWirtschaftsunterricht, Weiterbildung
07
Rohbau · Seitenwände und Framing
Rohbau · Seitenwände und Framing – Von Nord und Süd schweben die Seitenwände heran. Im Portal werden Boden, Seitenwände und Dach in Form gespannt und geheftet – ab hier ist es eine Karosse.
08
Die ganze Software
Werk steuern – fünf Regler: Investition, Belegschaft, Zulieferung, Qualität und Markt; die Kette zeigt sofort, was daraus wird.
Was Sie verändern können
Regler
- Investition: Zahl der Linien (1 bis 4): mehr Geld baut weitere auf, weniger legt sie still; ohne mehr Leute laufen sie nur zum Teil.
- Belegschaft: Genug Leute für alle Linien – die Produktion steigt, der Erfolg auch. Zu viele Leute kosten Lohn ohne mehr Menge.
- Zulieferung: Mehr Material kommt an – die Anlage muss nicht mehr warten. Stufen knapp, normal und doppelt; Liefersicherheit kostet.
- Qualität: Mehr Qualität heißt weniger Ausschuss und weniger Ausfälle, kostet aber Prüfen und Instandhaltung (Stufen wenig, normal, viel).
- Markt: Flaute, normal oder Boom. In der Flaute entsteht mehr, als verkauft wird: die Halde wächst, der Erfolg sinkt. Im Boom nimmt der Markt mehr ab: die Halde leert sich, der Erfolg steigt.
Störungen
- Zu wenig Leute: Es fehlen Beschäftigte, ein Teil der Anlage steht.
- Material fehlt: Die Zulieferung reicht nicht; ist das Lager leer, laufen die Anlagen nur zum Teil (Meldung „Teilelager leer – die Zulieferung reicht nicht“).
- Zu viel gebaut: Es entsteht mehr, als der Markt nimmt: die Halde wächst; ist sie voll, geht der Überschuss mit 40 % Abschlag weg (Meldung „Halde voll – Notverkauf mit Abschlag“).
- Markt will mehr: Die Nachfrage ist größer, als das Werk schafft; ist die Halde leer, entgehen Aufträge (Meldung „Halde leer – Aufträge entgehen“).
- Engpass: Montage: Teile fehlen – mehr Lkw mit Teilen.
- Engpass: Fertigplatz voll: Der Autozug ist unterwegs.
Was das Modell bringt
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01
Das echte Gelände als Bühne
Werk, Gleise und Umgebung stehen auf dem Gelände aus amtlichen Höhendaten. Man zeigt den Ort, wie er liegt, und nicht als Schema.
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02
Eine Werksführung durch die Halle
In 16 Halten fliegt die Führung flach durch die Hallen. Man begreift die Reihenfolge, bevor man das Werk selbst steuert.
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03
Engpässe ohne Schaden
Teile fehlen, der Fertigplatz ist voll, der Autozug ist unterwegs. Man sieht, wo es zuerst eng wird, und stellt zurück.
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04
Für Leinwand und Browser
Läuft im Browser und auf großen Projektionen. Ein Werktag im Zeitraffer dauert zehn Sekunden.
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Autowerk Bochum: Auf dem früheren Werksgelände in Bochum-Laer steht das Autowerk wieder: Presswerk, Rohbau, Lackiererei, Montage, Prüffeld und die Rampe zum Autozug. -
Autowerk Bochum von der anderen Seite – derselbe Ort in der Nachmittagssonne aus Südwesten, mit langen Schatten der Hallen und Gerüste. -
Halbtotale – die Fertigungsstraße: Roboter schweißen, Karossen ziehen durch die Hallen. -
Weit draußen bei Bochum-Laer – Gelände, Häuser und Bäume stammen aus amtlichen Höhendaten, am Rand läuft die Welt weich ins Dunkel aus. -
Von oben – Autowerk Bochum als Modell aus Quadern: jede Zelle ein Quader, Gebäude und Gelände nach Höhendaten und OpenStreetMap. -
Autowerk Bochum schräg von oben – Presswerk, Rohbau, Lackiererei, Montage, Prüffeld, Fertigplatz · Zug auf einen Blick. -
Rundherum Bochum-Laer: Straßen, Gleise und Wasser aus OpenStreetMap, Häuser und Bäume aus den Höhendaten – nur die Anlage in der Mitte ist eigens gebaut. -
Auf Augenhöhe – die Fertigungsstraße, so nah wie vom Zaun aus. -
Presswerk – Coils aus Stahl werden zu Blechen geschnitten; fünf Pressen formen daraus Boden, Seitenwände, Dach, Türen und Hauben – Blechsätze für den Rohbau. -
Rohbau – Hier wächst die Karosse: Boden, Seitenteile, Dach, Türen. Rund 5.000 Schweißpunkte je Auto – 1962 von Schweißern mit Zangen, später von Roboterarmen. -
Lackiererei – Tauchbad gegen Rost, Füller, Farbe, Klarlack, Trockner. Ab 1984 lackierte Bochum als erstes Werk der Welt mit Wasserlack. Lackroboter in den Kabinen. -
Montage – Die längste Halle: Leute am Band bauen Kabelbaum, Cockpit, Sitze und Scheiben ein. Bei der „Hochzeit“ kommt der Antrieb von unten in die Karosse, dann die Räder. -
Prüffeld – Jedes Auto fährt auf den Rollenprüfstand: Motor, Bremsen, Licht. Was nicht stimmt, geht in die Nacharbeit. -
Fertigplatz · Zug – Fertige Autos warten auf dem Platz und fahren dann über die Rampe auf den Autozug – acht je Doppelstockwagen. Ist der Zug voll, fährt er ab. -
Teilelager – Lkw bringen Teile für die Montage, Stapler oder fahrerlose Fahrzeuge fahren sie ans Band. Fehlen Teile, steht die Montage. -
Tor · Kantine – Durch das Tor kommen die Schichten; auf den Parkplätzen stehen die Autos der Belegschaft. Die Kantine versorgt Tausende. -
Rohbau nah – Roboter schweißen, Karossen ziehen durch die Hallen. -
Montage nah – Leute am Band, die Karossen ziehen im Takt weiter. -
Presswerk · Pressenstraße – Vom Coil zur Platine, dann durch fünf Pressen hintereinander: Jede gibt dem Blech ein Stück mehr Form – Boden, Seitenwand, Dach, Tür. Der Hallenkran wechselt die schweren Werkzeuge. -
Rohbau · Seitenwände und Framing – Von Nord und Süd schweben die Seitenwände heran. Im Portal werden Boden, Seitenwände und Dach in Form gespannt und geheftet – ab hier ist es eine Karosse. -
Rohbau · Ausschweißen, Türen, Messen – Tausende Schweißpunkte machen die Karosse fest. Dann kommen Türen und Hauben dran, und im Messrahmen prüfen Laser, ob alles auf den Millimeter sitzt. -
Lackiererei · Tauchbäder – Am Pendelförderer taucht die Karosse in drei Becken: entfetten, phosphatieren, dann der Tauchlack (KTL), der sie innen und außen gegen Rost schützt. Danach geht es in den Ofen. -
Montage · Cockpit – Ein Hebegerät schwenkt das fertige Cockpit – Armaturenbrett mit Lenkung, Instrumenten und Lüftung – durch die Türöffnung ins Auto. Zwei Leute schrauben es fest. -
Montage · Hochzeit – Der wichtigste Moment: Motor, Getriebe und Achsen kommen auf einem Hubtisch von unten, die Karosse senkt sich darauf. In der Fabrik heißt das „Hochzeit“. -
Prüffeld – Spur und Scheinwerfer einstellen, auf dem Rollenprüfstand Gas geben und bremsen, in der Regenkabine auf Dichtheit prüfen, im Lichttunnel den Lack ansehen. Was nicht stimmt, geht in die Nacharbeit. -
Versand · Autozug – Fertige Autos warten auf dem Platz, dann fahren sie über die Rampe auf den Doppelstock-Autozug. Ist er voll, fährt er ab. -
Investition klein – nur Linie 1 läuft, die übrigen Plätze liegen als Fundament mit Markierung da. -
Investition voll – vier Linien: weitere Linienhallen auf der Nordfläche mit Rohbau, Lack, Montage und Prüfung. -
Jede Anlage beschriftet – die Hallen von der Anlieferung bis zum Versand; oben der Werktag mit der Menge je Tag, rechts der Erfolg in einer Zahl. -
Die Fertigungsstraße beschriftet – Name und Nummer stehen direkt im Bild. -
Erfolg in einer Zahl – 100 heißt: besser geht es bei diesem Markt nicht; darunter das Ergebnis je Tag, oben die Menge je Werktag. -
Wo ein Regler wirkt, leuchtet ein Ring – hier nach einem Wechsel am Markt: Fertigplatz · Zug. -
Material fehlt – die Zulieferung ist knapp, das Lager leer: die Montage wird gebremst, Karossen stauen sich. -
Halde der fertigen Fahrzeuge läuft voll – es entsteht mehr, als verkauft wird; ist kein Platz mehr, geht der Überschuss mit 40 % Abschlag weg. -
Zu wenig Leute – die Belegschaft reicht nicht für alle Linien, ein Teil der Anlage steht. -
Die ganze Software – oben der Werktag mit Uhr und Menge, rechts der Erfolg in einer Zahl, unten die Kacheln für Werk und Anlagen. -
Werk steuern – fünf Regler: Investition, Belegschaft, Zulieferung, Qualität und Markt; die Kette zeigt sofort, was daraus wird. -
Ein Regler, sofort sichtbar – Markt auf Flaute: die Lage oben erklärt den Engpass, die Halde wächst, das Ergebnis je Tag sinkt. -
Karte einer Halle – Rohbau: was dort ist, wie viele Leute dort arbeiten und die Leistung der Halle. -
Karte der Montage – die längste Halle, Leute am Band und die Leistung im Takt. -
Werksführung – Halt 10 von 16: Montage · Hochzeit; die Kamera fährt flach durch die Hallen, je Halt ein Satz. -
Karte Fertigplatz · Zug – fertige Fahrzeuge warten, bis der Autozug voll ist. -
Engpass in Orange – die Zulieferung reicht nicht: Zeile oben und Lage im Werk sagen in einem Satz, was fehlt. -
Das Menü – Übersicht und Anlage, Schnitt, neu beginnen, Vorführung, Ton und andere Orte, darunter die Bedienung mit Maus, Finger und Tastatur. -
Sechzehn echte Orte – Hochöfen, Zechen, Autowerke, Häfen und eine Werft, jeder dort, wo er wirklich steht.
Ihr Ort als Modell
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cube4tec.de/spiele/minimal-factory/
Dazu anfragen
Minimal Factory: Autowerk Bochum · vom Blech zum Autozug
Grundlage und Grenzen
Echt sind Lage, Gelände und Gebäude in Bochum-Laer (aus amtlichen Höhendaten NRW und OpenStreetMap). Die Anlage in der Mitte ist eine eigene, vereinfachte Deutung: Mengen, Abläufe, Zeiten und Preise sind Modell; die Wirtschaft läuft im Zeitraffer (10 Sekunden sind ein Werktag). Keine Betriebssimulation und keine Kooperation mit dem Ort.
Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:
- Wikipedia (de), Artikel zum Ort
- Geobasis NRW: Digitales Oberflächen- und Geländemodell DOM1/DGM1 (Datenlizenz Deutschland – Zero – 2.0)
- OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL 1.0): Straßen, Gleise, Wasser, Nutzung
Weitere Orte im Modell
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Kokerei Hansa · aus Kohle wird Koks
Eine Kokerei als begehbares Modell: Füllwagen, Drückmaschine, Löschwagen und Löschturm, dazu Kohlenturm, Kompressorenhalle und Kokshalde, im echten Gelände in Dortmund-Huckarde.
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Zeche Zollern · Kohle fördern
Eine Musterzeche als Modell: Fördergerüste, Seilscheiben, Fördermaschine und Körbe im Schacht, dazu Maschinenhalle und Lohnhalle im echten Gelände in Dortmund-Bövinghausen.
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Henrichshütte Hattingen · Hochofen und Hütte
Ein Hochofen als begehbares Modell: Wind, Winderhitzer, Möller und Abstich, dazu Stahlwerk, Walzwerk und Werksbahn, auf dem echten Gelände im Ruhrtal.
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Zukunftsfabrik Düsseldorf · Roboterzellen und fahrerlose Transporte
Eine moderne Fabrik als Modell: Roboterzellen, fahrerlose Transportfahrzeuge, Drohnen und Roboterhund, dazu Menschen am Montageband und eine Werksführung in zehn Halten.
Echt sind Lage, Gelände und Umgebung (amtliche Höhendaten NRW, OpenStreetMap). Die Hallen sind abgerissen, ihre Lage ist gedeutet; Mengen, Abläufe und Zeiten sind Modell. Mit Ihren Daten zeigt das Modell Ihren Ort und Ihre Abläufe.