Simulation · Minimal Factory · Stahl und Eisen
Henrichshütte Hattingen · Hochofen und Hütte
Ein Hochofen als begehbares Modell: Wind, Winderhitzer, Möller und Abstich, dazu Stahlwerk, Walzwerk und Werksbahn, auf dem echten Gelände im Ruhrtal.
Trailer
Echt sind Lage, Gelände und Gebäude (amtliche Höhendaten NRW, OpenStreetMap). Die Anlage ist eine vereinfachte Deutung, Mengen, Abläufe und Zeiten sind Modell. Mit Ihren Daten zeigt das Modell Ihren Ort und Ihre Abläufe.
Die Henrichshütte im Ruhrtal bei Hattingen steht als Quadermodell im echten Gelände: Hochofen 3 mit vier Winderhitzern, Gebläsehalle, Schrägaufzug und Abstich, dazu Stahlwerk, Walzwerk, Schmiede und Werksbahnhof. Ein Meister fährt die vier Stationen des Ofens – Gebläse, Winderhitzer, Möller und Abstich –, das Roheisen läuft in Torpedowagen, und Loks fahren es ins Stahlwerk, rund um die Uhr in drei Schichten.
Fünf Regler steuern die ganze Hütte: Investition (ein bis drei Hochöfen), Belegschaft, Zulieferung mit Erz- und Kokszügen, Qualität und Markt. Menge, Halde und Ergebnis je Tag zeigen sofort, was daraus wird. Man sieht, warum eine Änderung oben am Ofen erst nach etwa einer Minute unten ankommt und warum sich eine Hütte erst mit Menge rechnet.
Echt sind Lage, Gelände und Gebäude aus amtlichen Höhendaten NRW und OpenStreetMap. Die Anlage in der Mitte ist eine eigene, vereinfachte Deutung: Mengen, Abläufe und Zeiten sind Modell. Die Seite ist für Museen und Ausstellungen, Schulen und Hochschulen, Industriekultur und Stadtgeschichte.
Vom Erz zum Blech
- 01
Erz, Koks und Kalk kommen mit der Bahn zum Möllerbunker
- 02
der Schrägaufzug bringt sie als Gichten nach oben
- 03
heißer Wind aus den Winderhitzern lässt den Koks brennen, das Erz schmilzt
- 04
beim Abstich läuft Roheisen in die Torpedowagen
- 05
im Stahlwerk wird daraus Stahl
- 06
Walzwerk und Schmiede machen Grobbleche und Schmiedestücke
01
Ein Ort, der arbeitet
Henrichshütte: Die Hütte im Ruhrtal bei Hattingen: Hochofen 3 macht aus Erz, Koks und Kalk Roheisen, Stahlwerk, Walzwerk und Schmiede machen daraus Bleche und Schmiedestücke.
02
Hochofen 3
Hochofen 3 – Oben kommen Koks, Erz und Kalk hinein, unten bläst heißer Wind. Die Schichten sinken; wo es heiß genug ist, schmilzt das Erz. Roheisen und Schlacke sammeln sich unten im Gestell. Was du oben änderst, kommt erst nach etwa einer Minute unten an.
Was dargestellt wird – warum – für wen
| Was gezeigt wird | Warum | Für wen |
|---|---|---|
| Hochofen 3 mit Gicht, Gestell und Stichloch | WarumZeigt, wo Erz zu Eisen wird. | Für wenMuseum, Unterricht |
| Vier Winderhitzer, einer bläst, die anderen heizen | WarumZeigt, warum der Wind heiß sein muss und wann gewechselt wird. | Für wenUnterricht, Technikgeschichte |
| Möllerbunker und Schrägaufzug | WarumZeigt, wie Erz, Koks und Kalk nach oben kommen. | Für wenMuseum, Unterricht |
| Abstich mit Kipprinne und Torpedowagen auf zwei Gleisen | WarumZeigt, wie das flüssige Eisen das Werk verlässt. | Für wenMuseum, Ausstellung |
| Stahlwerk, Walzwerk, Schmiede und Werksbahnhof | WarumZeigt den Weg vom Roheisen zum Blech. | Für wenUnterricht, Industriekultur |
| Werkstatt, Labor, Kantine, Tor und Werksfeuerwehr | WarumZeigt, dass eine Hütte auch ein Ort für Tausende Menschen war. | Für wenStadtgeschichte, Ausstellung |
| Fünf Regler mit Menge, Halde und Ergebnis je Tag | WarumZeigt Zusammenhänge im Betrieb, keine Prognose. | Für wenWirtschaftsunterricht |
03
Abstich
Abstich – das Stichloch ist offen, Roheisen läuft durch die Rinne in den Torpedowagen, die Schlacke in den Schlackenwagen.
04
Fünf Regler, ein Werk
Investition voll – drei Hochöfen nebeneinander: Stahl ist ein Mengengeschäft, die Hütte rechnet sich erst mit zwei Öfen.
Filme aus dem Modell
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Über Henrichshütte
Ein Flug über den ganzen Ort: flacher Anflug, Hochofen 3 mit seinen Winderhitzern, dann über das Werk bis zur Totale – alles in Bewegung, mit dem Klang des Werks.
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Wie ein Hochofen läuft
Der Meister fährt den Hochofen: Gebläse, Winderhitzer und Möller – am Ende öffnet sich das Stichloch und Roheisen läuft in den Torpedowagen.
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Ein Werktag im Zeitraffer
Die Werkuhr läuft von sechs bis sechs Uhr: Früh-, Spät- und Nachtschicht, Sirenen beim Schichtwechsel, Züge und Menschen am Tor – im Zeitraffer.
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Ein Werk wächst
Investition Stufe für Stufe: neue Hochöfen entstehen, die Belegschaft wächst mit, dann mehr Zulieferung und ein Boom am Markt.
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Engpass – das Werk reagiert
Erst fehlt Material und die Anlage läuft nur zum Teil, dann nimmt der Markt zu wenig ab und die Halde läuft voll – im Boom erholt sich das Werk.
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Die Software bedienen
Mit der ganzen Oberfläche: Hochofen mit Hilfetext, Winderhitzer, Abstich und Möller, dann das Werk mit fünf Reglern – Flaute und Boom.
Anlagen und Bereiche im Modell
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Hochofen
Oben kommen Koks, Erz und Kalk hinein, unten bläst heißer Wind. Die Schichten sinken; wo es heiß genug ist, schmilzt das Erz. Roheisen und Schlacke sammeln sich unten im Gestell. Was du oben änderst, kommt erst nach etwa einer Minute unten an.
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Gebläsehalle
In der Gebläsehalle wurde der Wind für den Ofen erzeugt (hier: das reale Gebäude aus dem Höhenmodell). Mehr Wind heißt mehr Eisen – aber auch schneller sinkende Säule und schneller auskühlende Winderhitzer.
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Winderhitzer
Winderhitzer speichern Wärme: Beim Heizen verbrennen sie Gichtgas aus dem Ofen, beim Blasen geben sie die Wärme an den Wind ab und kühlen dabei aus. Einer bläst, die anderen heizen – rechtzeitig wechseln.
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Möller · Schrägaufzug
Der Schrägaufzug bringt die Gichten aus dem Möllerbunker nach oben. Das Verhältnis Erz je Koks entscheidet über die Wärme: mehr Koks wärmt, mehr Erz bringt Eisen. Kalk bindet die Gangart zur Schlacke.
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Abstich · Gleise
Beim Abstich läuft Roheisen durch die Rinne in den Torpedowagen, die Schlacke in den Schlackenwagen. Die Kipprinne wechselt zwischen Gleis A und B – so kann ein voller Wagen abfahren, während der andere füllt.
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Stahlwerk
Im Stahlwerk wird das Roheisen mit Schrott zu Stahl – aus einer Tonne Roheisen etwa 1,2 Tonnen Stahl.
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Walzwerk
Walzwerk und Schmiede machen aus dem Stahl Grobbleche und Schmiedestücke für Schiffe, Brücken und Behälter.
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Schmiede
In der Schmiede entstehen schwere Schmiedestücke aus dem Stahl der Hütte.
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Werksbahnhof
Am Werksbahnhof kommen Erz, Koks und Kalk an; hier stapeln sich auch die Brammen, wenn mehr Stahl entsteht, als verkauft wird.
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Schlackenhalde
Die Schlacke geht auf die Halde; als Hüttensand wird sie zu Zement und Straßenbau.
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Hattingen
Hattingen gleich nebenan – Häuser, Straßen und Bäume aus amtlichen Höhendaten und OpenStreetMap.
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Werkstatt
Schlosser, Elektriker und Schweißer halten das Werk am Laufen. Fällt irgendwo etwas aus, gehen sie hin – mit mehr Instandhaltung sind mehr von ihnen da.
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Labor
Von jedem Abstich kommt eine Probe ins Labor: Kohlenstoff, Schwefel, Silizium. Erst dann weiß das Stahlwerk, was es bekommt.
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Kantine
Warmes Essen für Tausende. Beim Schichtwechsel und in den Pausen ist hier am meisten los.
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Tor · Verwaltung
Pförtner, Lohnbüro, Betriebsleitung. Durch das Tor kommen die Schichten; Meister und Ingenieure gehen von hier ins Werk.
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Werksfeuerwehr
Werksfeuerwehr und Sanitätsstelle: Kontrollgänge an Ofen und Gießhalle, bei Glut und Gas immer in Bereitschaft.
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Lehrwerkstatt
Auszubildende lernen Feilen, Schweißen und Drehen – die Schlosser von morgen. Zwischendurch helfen sie in der Werkstatt.
05
Wenn es eng wird
Brammenlager läuft voll – es entsteht mehr, als verkauft wird; ist kein Platz mehr, geht der Überschuss mit 40 % Abschlag weg.
06
Halbtotale
Halbtotale – Hochofen 3 mit seinen Winderhitzern: Glut am Stichloch, Rauch über der Gicht.
Abläufe im Modell
Vom Erz zum Blech
- 01Erz, Koks und Kalk kommen mit der Bahn zum Möllerbunker
- 02der Schrägaufzug bringt sie als Gichten nach oben
- 03heißer Wind aus den Winderhitzern lässt den Koks brennen, das Erz schmilzt
- 04beim Abstich läuft Roheisen in die Torpedowagen
- 05im Stahlwerk wird daraus Stahl
- 06Walzwerk und Schmiede machen Grobbleche und Schmiedestücke
Abstich (Station 4)
- 01genug Roheisen im Gestell
- 02Stichloch öffnen
- 03Roheisen läuft durch die Rinne in den Wagen auf Gleis A
- 04kurz vor voll die Kipprinne auf Gleis B umlegen
- 05der volle Wagen fährt ab, ein leerer kommt nach
- 06Stichloch stopfen
Winderhitzer wechseln (Station 2)
- 01einer bläst, die anderen heizen mit Gichtgas
- 02der blasende kühlt aus
- 03einen heißen auf Blasen stellen
- 04den kalten danach auf Heizen
Ausbau
- 01Investition: zweiter und dritter Hochofen westlich von Ofen 3
- 02mehr Leute für die Öfen
- 03mehr Erz- und Kokszüge
- 04erst mit Menge rechnet sich die Hütte
Engpass und Erholung
- 01Zulieferung knapp – das Lager leert sich
- 02Material fehlt – die Anlagen laufen nur zum Teil
- 03Markt in der Flaute – die Halde wächst bis zum Notverkauf
- 04Boom – die Halde leert sich, das Ergebnis steigt
Wofür sich das Modell einsetzen lässt
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Museum und Ausstellung
Der Hochofen erklärt sich an der Anlage: Gebläse, Winderhitzer, Möller und Abstich nacheinander, mit einem Satz je Schritt. Auf einer Leinwand läuft die Vorführung auch ohne Bedienung.
Für wenMuseen, Besucherzentren, Ausstellungen
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Schule und Hochschule
Wie wird aus Erz, Koks und Kalk Roheisen, und wie aus Roheisen Stahl? Die Stationen lassen sich einzeln ansteuern, Fachbegriffe wie Gicht, Möller und Schlacke stehen am Ort, wo sie hingehören.
Für wenSchulen, Hochschulen, Ausbildung
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Industriekultur und Stadtgeschichte
Hütte und Stadt liegen nebeneinander im echten Gelände. Man sieht, wie Werksbahn, Gleise und Schichtwechsel das Ruhrtal geprägt haben.
Für wenIndustriekultur, Stadtmarketing, Heimatvereine
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Betrieb verstehen
Investition, Belegschaft, Zulieferung, Qualität und Markt wirken sofort auf Menge, Halde und Ergebnis. So wird sichtbar, warum eine neue Anlage ohne Leute und Absatz Geld verliert.
Für wenWirtschaftsunterricht, Weiterbildung
07
Winderhitzer
Winderhitzer – einer bläst heißen Wind in den Ofen, die anderen heizen mit Gichtgas wieder auf; der Meister wechselt rechtzeitig.
08
Die ganze Software
Werk steuern – fünf Regler: Investition, Belegschaft, Zulieferung, Qualität und Markt; die Kette zeigt sofort, was daraus wird.
Was Sie verändern können
Regler
- Investition: Zahl der Hochöfen (1 bis 3): mehr Geld baut weitere auf, weniger legt sie still; ohne mehr Leute laufen sie nur zum Teil.
- Belegschaft: Genug Leute für alle Hochöfen – die Produktion steigt, der Erfolg auch. Zu viele Leute kosten Lohn ohne mehr Menge.
- Zulieferung: Mehr Material kommt an – die Anlage muss nicht mehr warten. Stufen knapp, normal und doppelt; Liefersicherheit kostet.
- Qualität: Mehr Qualität heißt weniger Ausschuss und weniger Ausfälle, kostet aber Prüfen und Instandhaltung (Stufen wenig, normal, viel).
- Markt: Flaute, normal oder Boom. In der Flaute entsteht mehr, als verkauft wird: die Halde wächst, der Erfolg sinkt. Im Boom nimmt der Markt mehr ab: die Halde leert sich, der Erfolg steigt.
Störungen
- Zu wenig Leute: Es fehlen Beschäftigte, ein Teil der Anlage steht.
- Material fehlt: Die Zulieferung reicht nicht; ist das Lager leer, laufen die Anlagen nur zum Teil (Meldung „Teilelager leer – die Zulieferung reicht nicht“).
- Zu viel gebaut: Es entsteht mehr, als der Markt nimmt: die Halde wächst; ist sie voll, geht der Überschuss mit 40 % Abschlag weg (Meldung „Halde voll – Notverkauf mit Abschlag“).
- Markt will mehr: Die Nachfrage ist größer, als das Werk schafft; ist die Halde leer, entgehen Aufträge (Meldung „Halde leer – Aufträge entgehen“).
- Sicherung (Handbetrieb, ohne Meister): Das Gestell lief voll und die Sicherung drosselte den Wind – öfter abstechen oder mehr Leute je Schicht.
- Ofen kalt (Handbetrieb, ohne Meister): Ofen kühlt aus. Ein Teil des Eisens taugte nicht – zu kalt oder zu viel Schlacke: Erz je Koks senken (mehr Koks), Winderhitzer rechtzeitig wechseln.
- Ausfall: Wenig Instandhaltung: mehr Leute in der Produktion, aber etwa alle 5 Stunden fällt etwas aus – Gebläse, Lok, Walzstraße.
Was das Modell bringt
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01
Das echte Gelände als Bühne
Hütte, Gleise und Stadt stehen auf dem Gelände aus amtlichen Höhendaten. Man zeigt den Ort, wie er liegt, und nicht als Schema.
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02
Ein Ofen, Schritt für Schritt
Die vier Stationen des Hochofens lassen sich einzeln zeigen, oder der Meister fährt sie selbst. Man begreift den Ablauf, bevor man ihn bedient.
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03
Störungen ohne Schaden
Material fehlt, die Halde läuft voll, ein Gebläse fällt aus. Man sieht, wo es zuerst eng wird, und stellt zurück.
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04
Für Leinwand und Browser
Läuft im Browser und auf großen Projektionen, mit einer Vorführung, die ohne Bedienung startet.
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Henrichshütte: Die Hütte im Ruhrtal bei Hattingen: Hochofen 3 macht aus Erz, Koks und Kalk Roheisen, Stahlwerk, Walzwerk und Schmiede machen daraus Bleche und Schmiedestücke. -
Henrichshütte von der anderen Seite – derselbe Ort in der Nachmittagssonne aus Südwesten, mit langen Schatten der Hallen und Gerüste. -
Halbtotale – Hochofen 3 mit seinen Winderhitzern: Glut am Stichloch, Rauch über der Gicht. -
Weit draußen bei Hattingen – Gelände, Häuser und Bäume stammen aus amtlichen Höhendaten, am Rand läuft die Welt weich ins Dunkel aus. -
Von oben – Henrichshütte als Modell aus Quadern: jede Zelle ein Quader, Gebäude und Gelände nach Höhendaten und OpenStreetMap. -
Henrichshütte schräg von oben – Möllerbunker, Hochofen, Stahlwerk, Walzwerk und Werksbahnhof auf einen Blick. -
Rundherum Hattingen: Straßen, Gleise und Wasser aus OpenStreetMap, Häuser und Bäume aus den Höhendaten – nur die Anlage in der Mitte ist eigens gebaut. -
Auf Augenhöhe – Hochofen 3 mit seinen Winderhitzern, so nah wie vom Zaun aus. -
Hochofen 3 – Oben kommen Koks, Erz und Kalk hinein, unten bläst heißer Wind. Die Schichten sinken; wo es heiß genug ist, schmilzt das Erz. Roheisen und Schlacke sammeln sich unten im Gestell. Was du oben änderst, kommt erst nach etwa einer Minute unten an. -
Gebläsehalle – In der Gebläsehalle wurde der Wind für den Ofen erzeugt (hier: das reale Gebäude aus dem Höhenmodell). Mehr Wind heißt mehr Eisen – aber auch schneller sinkende Säule und schneller auskühlende Winderhitzer. -
Winderhitzer – Winderhitzer speichern Wärme: Beim Heizen verbrennen sie Gichtgas aus dem Ofen, beim Blasen geben sie die Wärme an den Wind ab und kühlen dabei aus. Einer bläst, die anderen heizen – rechtzeitig wechseln. -
Möller · Schrägaufzug – Der Schrägaufzug bringt die Gichten aus dem Möllerbunker nach oben. Das Verhältnis Erz je Koks entscheidet über die Wärme: mehr Koks wärmt, mehr Erz bringt Eisen. Kalk bindet die Gangart zur Schlacke. -
Abstich · Gleise – Beim Abstich läuft Roheisen durch die Rinne in den Torpedowagen, die Schlacke in den Schlackenwagen. Die Kipprinne wechselt zwischen Gleis A und B – so kann ein voller Wagen abfahren, während der andere füllt. -
Stahlwerk – Im Stahlwerk wird das Roheisen mit Schrott zu Stahl – aus einer Tonne Roheisen etwa 1,2 Tonnen Stahl. -
Walzwerk – Walzwerk und Schmiede machen aus dem Stahl Grobbleche und Schmiedestücke für Schiffe, Brücken und Behälter. -
Werksbahnhof – Am Werksbahnhof kommen Erz, Koks und Kalk an; hier stapeln sich auch die Brammen, wenn mehr Stahl entsteht, als verkauft wird. -
Schlackenhalde – Die Schlacke geht auf die Halde; als Hüttensand wird sie zu Zement und Straßenbau. -
Werkstatt – Schlosser, Elektriker und Schweißer halten das Werk am Laufen. Fällt irgendwo etwas aus, gehen sie hin – mit mehr Instandhaltung sind mehr von ihnen da. -
Kantine – Warmes Essen für Tausende. Beim Schichtwechsel und in den Pausen ist hier am meisten los. -
Hochofen 3 nah – Glut am Stichloch, Rauch über der Gicht. -
Gicht – der Schrägaufzug bringt Koks, Erz und Kalk in Schichten nach oben; im Ofen sinken sie, bis das Erz schmilzt. -
Winderhitzer – einer bläst heißen Wind in den Ofen, die anderen heizen mit Gichtgas wieder auf; der Meister wechselt rechtzeitig. -
Abstich – das Stichloch ist offen, Roheisen läuft durch die Rinne in den Torpedowagen, die Schlacke in den Schlackenwagen. -
Volle Wagen fahren ab – die Kipprinne wechselt zwischen Gleis A und B, ein leerer Wagen kommt nach. -
Rauch und Glut – Glut am Stichloch, Rauch über der Gicht; der Meister fährt die Stationen 1–4 von Ofen 3. -
Werksbahn – Loks bringen Erz und Koks, fahren Roheisen ins Stahlwerk und Schlacke zur Halde. -
Weiter zum Stahl – im Stahlwerk wird aus dem Roheisen Stahl, danach entstehen Grobbleche und Schmiedestücke. -
Tor und Verwaltung – hier kommen Frühschicht, Spätschicht und Nachtschicht ins Werk; rund 10.000 Menschen arbeiteten in der Hütte. -
Investition klein – nur Hochofen 3 läuft; wie viele Öfen die Hütte hat, entscheidet der erste Regler. -
Investition voll – drei Hochöfen nebeneinander: Stahl ist ein Mengengeschäft, die Hütte rechnet sich erst mit zwei Öfen. -
Jede Anlage beschriftet – Stahlwerk, Walzwerk, Werksbahnhof und die Bereiche des Werks; oben der Werktag mit der Menge je Tag, rechts der Erfolg in einer Zahl. -
Stationen beschriftet – Hochofen, Gebläse, Winderhitzer, Möller und Abstich mit ihren Nummern 1–4. -
Erfolg in einer Zahl – 100 heißt: besser geht es bei diesem Markt nicht; darunter das Ergebnis je Tag, oben die Menge je Werktag. -
Wo ein Regler wirkt, leuchtet ein Ring – hier nach einem Wechsel am Markt: Werksbahnhof. -
Material fehlt – die Zulieferung ist knapp, das Lager leer: Erz- und Kokszüge reichen nicht für alle Öfen. -
Brammenlager läuft voll – es entsteht mehr, als verkauft wird; ist kein Platz mehr, geht der Überschuss mit 40 % Abschlag weg. -
Zu wenig Leute – die Belegschaft reicht nicht für alle Hochöfen, ein Teil der Anlage steht. -
Boom – der Markt nimmt mehr ab, als gerade entsteht: die Halde leert sich, auf der Abfahrt ist viel los. -
Die ganze Software – oben der Werktag mit Uhr und Menge, rechts der Erfolg in einer Zahl, unten die Kacheln für Werk und Anlagen. -
Werk steuern – fünf Regler: Investition, Belegschaft, Zulieferung, Qualität und Markt; die Kette zeigt sofort, was daraus wird. -
Ein Regler, sofort sichtbar – Markt auf Flaute: die Lage oben erklärt den Engpass, die Halde wächst, das Ergebnis je Tag sinkt. -
Station Hochofen mit Erklärung – Wärme, Heißwind, Gestell und Güte, darunter der Hilfetext zur Anlage. -
Station 2 Winderhitzer – einer bläst, die anderen heizen; der Meister fährt, man kann jederzeit selbst übernehmen. -
Station 3 Möller – Erz je Koks und Kalk je Erz entscheiden über Wärme und Schlacke. -
Station 4 Abstich – Stichloch, Kipprinne und die Wagen auf den Gleisen A, B und S. -
Engpass in Orange – die Zulieferung reicht nicht: Zeile oben und Lage im Werk sagen in einem Satz, was fehlt. -
Das Menü – Übersicht und Anlage, Schnitt, neu beginnen, Vorführung, Ton und andere Orte, darunter die Bedienung mit Maus, Finger und Tastatur. -
Sechzehn echte Orte – Hochöfen, Zechen, Autowerke, Häfen und eine Werft, jeder dort, wo er wirklich steht.
Ihr Ort als Modell
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cube4tec.de/spiele/minimal-factory/
Dazu anfragen
Minimal Factory: Henrichshütte Hattingen · Hochofen und Hütte
Grundlage und Grenzen
Echt sind Lage, Gelände und Gebäude in Hattingen (aus amtlichen Höhendaten NRW und OpenStreetMap). Die Anlage in der Mitte ist eine eigene, vereinfachte Deutung: Mengen, Abläufe, Zeiten und Preise sind Modell; die Wirtschaft läuft im Zeitraffer (10 Sekunden sind ein Werktag). Keine Betriebssimulation und keine Kooperation mit dem Ort.
Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:
- Website des Museums am Ort
- Geobasis NRW: Digitales Oberflächen- und Geländemodell DOM1/DGM1 (Datenlizenz Deutschland – Zero – 2.0)
- OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL 1.0): Straßen, Gleise, Wasser, Nutzung
Echt sind Lage, Gelände und Gebäude (amtliche Höhendaten NRW, OpenStreetMap). Die Anlage ist eine vereinfachte Deutung, Mengen, Abläufe und Zeiten sind Modell. Mit Ihren Daten zeigt das Modell Ihren Ort und Ihre Abläufe.