Simulation · Aus der Werkreihe MINIMAL von CUBE4ARTS
Minimal Mine
Das Ruhrgebiet um 1957 aus Quadern: Unter jeder Zeche liegt eine Stadt aus Sohlen, Schächten und Strecken, in der Züge pendeln und Bergleute arbeiten; über Tage laufen Wäsche, Halden und Zechenbahn. Du führst alles mit sechs Reglern. 21 Zechen recherchiert, 90 im Revier. Kostenlos im Browser.
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- Ohne Installation
- Ohne Anmeldung
- Desktop · Touch
Minimal Mine
„Zeche in Betrieb“ öffnet Zollverein als Stadt unter Tage, zuerst im Schnitt: Eine Ecke des Bergs öffnet sich Sohle für Sohle. Mit ‹ › blätterst du durch die 21 recherchierten Zechen, und keine gleicht der anderen. Ihr Grubengebäude folgt der Recherche: Sohlen in ihrer Teufe, Schächte nach Zweck, flach oder steil gelagerte Flöze, große Sprünge, Zentralschachtanlagen, dazu Verbindungen zu Nachbarzechen; darüber liegt ihr Umfeld aus OpenStreetMap mit echten Höhen. Überall ist Betrieb: Körbe und Gefäße fahren, Lokzüge pendeln zum Füllort, Hobel und Bänder holen die Kohle aus den Streben, Bergleute kommen zum Schichtwechsel, Frischwetter ziehen hell ein, Abwetter warm ab. In „Übertage“ geht die Kohle weiter durch Sieberei und Wäsche auf die Halden, in die Zechenbahn, in Kokerei oder Zechenhafen. Unter Tage zeigst du alles oder nur Sohlen, Strebe, Kohle, Wetter oder Wasser; über Tage und im Schnitt werfen die Quader Schatten. Sechs Regler – Bergleute, Strebe, Züge, Schacht, Wetter, Pumpen – stellen den Betrieb, gerechnet mit den Daten der Zeche. Lässt du die Bedienung ruhen, übernimmt die Kamerafahrt. Lüfter, Seilscheiben, Züge, Streb, Band und Pumpe klingen dort, wo sie stehen.
„Revier erkunden“ führt auf die Karte des Ruhrgebiets um 1957, gebaut aus OpenStreetMap-Daten: 90 Zechen an ihren Schachtstandorten, jede auf dunklem Sockel mit ihrer Bergehalde. Die 21 recherchierten tragen goldene Kante und Lichtsäule und zeigen ihre belegten Gerüsttypen – Strebengerüst, Doppelbock, Förderturm oder Malakowturm. Ihr Steckbrief nennt Schächte, tiefste Sohle, Flöze, Förderung, Belegschaft, Kokerei und Verbindungen untertage, und „Einfahren“ öffnet ihre Stadt unter Tage. „Untertage“ dunkelt die Karte ab und zeigt darunter Schächte, Sohlen, Grubenfelder und belegte Verbindungen. Wer einen Abbau selbst erschließen will, wählt „Aufgabe: neuen Abbau erschließen“ und arbeitet in der „Modellzeche (fiktiv)“ neun Schritte ab. Minimal Mine ist die spielbare Vorschau einer interaktiven Museumsinstallation. Unter „Als Installation“ zeigt das Spiel, was daraus für Museum, Besucherzentrum oder Veranstaltung werden kann: ein gemeinsamer Spieltisch mit vier Plätzen, eine Projektionswand, eigene Inhalte. Gespielt wird direkt im Browser, auf Deutsch und Englisch: kein Download, keine App, keine Anmeldung.
Trailer
Spielt überall
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Desktop
Ziehen dreht, die rechte Maustaste verschiebt, das Rad zoomt; ein Klick stellt eine Stufe oder wählt Zeche oder Anlage. Alles geht per Tastatur: Tab und Enter wählen, 1–5 Ansicht, 6–0 oder E Ebene, Pfeile oder WASD drehen, + und − zoomen, C Kamerafahrt, im Revier Z nächste Zeche, M Ton, Esc Menü.
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Touch
Ein Finger dreht, zwei Finger zoomen und verschieben, Antippen stellt eine Stufe oder wählt eine Zeche. Auf dem Handy liegen die sechs Regler hochkant als 2 × 3 Kacheln unten, quer als Spalte links. Oben rechts öffnet ein Knopf die Ebenen; eine andere Zeche wählst du über „Zum Revier“ im Menü.
Die Aufgabe: 9 Schritte
„Aufgabe: neuen Abbau erschließen“ auf dem Titel führt in die Modellzeche, vom geschlossenen Berg bis zum stabilen Betrieb. Im geführten Modus zeigt die Aufgabenkarte immer genau einen nächsten Schritt, mit Vorschau der Wirkung; „Frei (alle Bereiche)“ wählst du in den Einstellungen.
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01 Schichten und Wege untersuchen
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02 Erschließungsstrecke auffahren
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03 Arbeitsbereich sichern
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04 Entwässern
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05 Bewettern
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06 Transport anbinden
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07 Probebetrieb: erste Förderung
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08 Engpass erkennen und beseitigen
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09 Stabiler Betrieb
So spielst du
- „Zeche in Betrieb“ auf dem Titel öffnet Zollverein. Oben links blätterst du mit ‹ › durch die 21 recherchierten Zechen; „Einfahren“ im Steckbrief des Reviers öffnet jede der 90 Zechen – nicht recherchierte nach Lage und Größe geschätzt und mit „teils geschätzt“ gekennzeichnet. Schnitt, Gesamt, Grube, Vor Ort und Übertage wechseln die Ansicht.
- Sechs Regler unten wirken sofort: Bergleute, Strebe und Züge in vier Stufen, der Schacht als Gestell, Etage, Gefäß oder 2 Gefäße, Wetter und Pumpen in drei Stufen. Jede Kachel zeigt ihren Wert groß – etwa „2.250 Mann“ oder „3 Züge“ – und darunter, was dahintersteht: Besetzung der Strebe, Umlauf der Züge, wo belegt mit der Lokart wie „Fahrdrahtloks“, Treiben im Schacht, Grubengas gegen die Grenze von 1 %, Zufluss. Die Schachtstufe, mit der die Zeche 1957 förderte, trägt die Marke „1957“.
- Die Karte oben rechts zeigt „Förderung · Modell“ in t/Tag; nach jedem Griff steht die Änderung kurz als grüne oder rote Marke daneben. Die Kurve zeigt die letzten 45 Sekunden mit deinen Griffen und als Linie „Zeche 1957“ die Förderung der Zeche um 1957. Darunter stehen die Kette vor Ort → Züge → Schacht → über Tage, die Sorten von Stückkohle bis Berge in t/Tag und die Leistung in t je Mann und Schicht.
- Der Engpass leuchtet: Seine Kachel trägt „Hier verbessern“, die nächste Stufe pulsiert, und eine Linie führt zum Ring im Bild. Oben steht die Lage in einem Satz – auf Zollverein zu Beginn: „Volle Wagen warten am Füllort – der Schacht schafft es nicht.“ Erst kommt die Versorgung – Wetter, Wasser, Bergleute –, dann der Weg der Kohle.
- Gerechnet wird mit den Daten jeder Zeche: Der Zugumlauf folgt der Länge der Förderwege, das Treiben der Teufe der Hauptfördersohle, der Zufluss der Teufe; geeicht ist alles an Förderung und Belegschaft der Zeche – Modellwerte. Mehr Strebe ohne mehr Wetter treiben das Grubengas über 1 %, dann stehen Strebe still, und die Förderung fällt. Belegt sind Teufen, Schächte mit Zweck und Gerüst, Hauptfördersohle, Verbindungen, Lagerung der Flöze, große Sprünge, Zentralschachtanlagen, Lokarten und, wo es eines gab, das Stellwerk unter Tage; Schilder am Ort nennen Besonderheiten, auf Zollverein „Zentralschacht 12: vier Anlagen fördern hierher“. Lage im Feld und Streckennetz sind nach den Regeln des Ruhrbergbaus angelegt.
- „Übertage“ zeigt, wohin die Kohle geht: vom Schacht in Sieberei und Wäsche, von dort als Stückkohle, Nusskohle und Feinkohle auf die Halden, die Berge auf die Bergehalde, verladen wird in die Zechenbahn – dazu Kokerei, Zechenkraftwerk und Zechenhafen, wo die Recherche sie nennt. Die Abfuhr ist auf die Förderung von 1957 ausgelegt: Förderst du mehr, wachsen die Halden, förderst du weniger, werden sie kleiner.
- Über den 21 recherchierten Zechen liegt ihr Umfeld nach heutigem Kartenstand: Nutzung, Gebäude, Straßen, Bahn und Gewässer aus OpenStreetMap, das Relief aus echten Höhen in Stufen. Häuser stehen in Richtung der Bebauung, Bäume in Wald und Parks, Straßen, Bahn und Flüsse laufen als Bänder; das Zechengelände bleibt eben. In der Zechenkarte steht dazu „Umfeld © OSM“, die Höhen stammen aus den Terrain Tiles von Mapzen/Tilezen.
- „Schnitt“ (Taste 5) zeigt den Berg als Blockbild; jede Zeche beginnt hier: Zuerst öffnet sich nahe dem Hauptschacht ein Kasten, Sohle für Sohle bis zur Hauptfördersohle. Drei Regler bewegen ihn – Süd ↔ Nord, Ost ↔ West und Tiefe, die knapp unter den Sohlen einrastet; die Karte nennt die Lage. An den Schnittwänden zeigen sich Deckgebirge und Karbon, Flöze und Sandstein als gefaltete Bänder – Sättel und Mulden werden zu Bögen – und die Profile der Strecken; im Kasten liegt das Grubengebäude frei. Die Kamera bleibt draußen und folgt; die Kamerafahrt legt in einer Richtung frei – von Süden nach Norden, im Streichen oder eine Sohle tiefer – und kehrt dann zurück.
- Unter Tage wählst du die Ebene: Alles, Sohlen, Strebe, Kohle, Wetter oder Wasser (Tasten 6 bis 0 oder E). Die gewählte steht voll im Bild, die übrigen Netze bleiben zur Orientierung dunkel stehen, ohne Lampen und Leben, und die Schilder folgen der Ebene. „Kohle“ zeigt Pfeile auf Band und Zugweg bis hinauf durch den Förderschacht, „Wetter“ lässt die Wetterwege als Linien strömen, „Wasser“ zeigt die Steigleitung, und die Pumpen leuchten. Bei „Alles“ hebt ein Griff am Regler dessen Ebene hervor, solange die Kamera die Wirkung zeigt. Am Rechner liegen die Ebenen als Leiste unter den Ansichten, auf dem Handy hinter dem Knopf oben rechts.
- Führt acht Sekunden niemand die Kamera, übernimmt die Kamerafahrt: Im Revier fliegt sie über die recherchierten Zechen und kreist um eine angetippte, in der Zeche folgt sie ruhig und mit Abstand einem Kohlenzug zum Füllort, fährt mit dem Förderkorb, am Streb entlang und folgt der Kohle auf dem Band, über Tage geht sie vom Fördergerüst über Wäsche und Verladung bis zu Kokerei oder Zechenhafen. Nach jedem Griff fährt sie dorthin, wo er wirkt; unter der Lage steht dann „Wirkung · …“. Ziehen hält sie an, Taste C schaltet sie aus und an. Je nach Blick liegen die Strecken vorn offen, dahinter laufen geschlossene Röhren; darin leuchten beladene Züge warm, leere kühl, dazu Körbe, Hobel und Kohle auf dem Band.
- Im Revier tippst du eine Zeche an. Die recherchierten tragen eine goldene Kante und eine Lichtsäule (Quellen u. a. Wikipedia, ruhrzechenaus.de, Industriedenkmal-Stiftung; vereinfacht): Schächte mit Gerüsttyp, tiefste Sohle, Flöze, Förderung, Belegschaft, Kokerei und Verbindungen untertage bis 1957. Der Steckbrief sagt, ob das Grubengebäude recherchiert oder nach Lage und Größe geschätzt ist; „Einfahren“ fährt hinein.
- „Untertage“ zeigt unter der abgedunkelten Karte Schächte (weiß), Sohlen und Strecken (orange), Grubenfelder (blau) und die Oberfläche des Karbons, die nach Norden abtaucht – schematisch nach Lage, Tiefen etwa fünffach überhöht. Belegte Verbindungen zwischen Zechen leuchten hell.
- „Aufgabe: neuen Abbau erschließen“ führt über die Einführung und „Einfahren“ in die Modellzeche; im Revier startet sie auch „Mission starten“ im Steckbrief der „Modellzeche (fiktiv)“. Dort bringst du einen Abbau im Flöz Sonnenschein selbst in Betrieb – noch nicht angebunden, unter Wasser, ohne Wetterweg. Weg A ist kurz und kreuzt wasserführenden Sandstein, Weg B länger durch eine Störung; die Pumpe wirkt erst mit Leitung zur Hauptwasserhaltung, die Luft braucht Wetterdurchhieb und Wettertür im alten Blindschacht. Dazu kommen Strebausbau, Gleis sowie Band und Ladestelle.
- Im Probebetrieb zeigt sich der Engpass am Füllort: Etagenkorb oder schnellere Fahrt bringen mehr Wagen nach oben. Die Auswertung zählt Zeit, Reserven und unnötige Eingriffe – danach wartet eine Variante: Nasse Lage oder Hohe Förderung.
Minimal Mine
Das Ruhrgebiet um 1957 aus Quadern: Unter jeder Zeche liegt eine Stadt aus Sohlen, Schächten und Strecken, in der Züge pendeln und Bergleute arbeiten; über Tage laufen Wäsche, Halden und Zechenbahn. Du führst alles mit sechs Reglern. 21 Zechen recherchiert, 90 im Revier. Kostenlos im Browser.
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