Zeigen, was im Boden liegt, bevor der Bagger kommt
Eine Leitung sieht man nicht, die Baustelle schon. Ein Erklärmodell für Dialogmarkt und Schule macht sichtbar, warum sie nötig ist und was durch sie fließt.
Warum eine Leitung Erklärung braucht
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9.040 Kilometer Kernnetz
Die Bundesnetzagentur hat im Oktober 2024 das Wasserstoff-Kernnetz genehmigt, rund 60 Prozent davon umgestellte Erdgasleitungen. Entlang jeder Trasse wollen Menschen wissen, was da kommt.
Bundesnetzagentur, Oktober 2024
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Die Orte gibt es schon
Dialogmarkt, Infomobil, Bürgerbüro: Netzbetreiber laden zu jedem Abschnitt eigens ein, mit benannten Projektsprechern. Ein Modell lässt sich von Abschnitt zu Abschnitt mitnehmen.
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Die Karte zeigt die Route, nicht das Bauwerk
Schautafeln sagen, wo die Leitung läuft. Wie sie im Boden liegt, was unter dem Bach geschieht und was danach wieder wächst, lässt sich so schwer zeigen.
Den Boden aufschneiden
Minimal Mine zeigt die Erde im Schnitt: oben die Landschaft, darunter Schichten und Strecken in echter Tiefe. Trasse und Wasserstoff zeigen die Beispiele heute nicht; in Ihrer Fassung liegt die Leitung genau so im Boden.
Die ganze Strecke auf echtem Gelände
Das Revier in Minimal Mine liegt auf echtem Relief, mit Flüssen, Wäldern und Siedlungen. So lässt sich auch ein ganzer Korridor überblicken und Abschnitt für Abschnitt ansehen.
Wofür die Leitung gebaut wird
Minimal Factory stellt Hütten, Kokerei und Gasometer auf echtes Gelände, und Züge, Schiffe und Leitungen fahren nach der Menge. So wird sichtbar, wer am Ende der Leitung sitzt und was dort gebraucht wird.
Für Dialogmarkt und Schulklasse
Eine Einführung führt Schritt für Schritt hinein, auch ohne Vorwissen. Das Modell läuft im Browser, am Infostand auf dem großen Bildschirm; für den Dialogmarkt bauen wir es genauso als Touch-Tisch.
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Minimal Mine
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Minimal Factory
Ein Erklärmodell zum Verstehen, nie Trassenplanung und kein Prognosewerkzeug.
Wer dahinter steht
Tobias Post ist digitaler Lichtkünstler in Bochum. Er leitet das BBK-Ausstellungsteam für die IGA 2027 in Dortmund und ist Regionalsprecher Ruhrgebiet West, BBK Westfalen e.V. (erweiterter Vorstand).
Sein Leben lang hat er als Softwareentwickler gearbeitet, in dutzenden Großprojekten und hunderten kleinen IT-Lösungen, in Startups, KMUs, Hochschulen und Konzernen. Als Inhaber von CUBE4DEV entwickelt er Web, Desktop, 3D und Echtzeitsysteme für Räume mit mehreren Projektoren und Sensorik.
Das kann er, weil er beides zusammenbringt: malerische Erfahrung und präzise technische Ausführung, mit selbst entwickelten Werkzeugen. Sein Laufzeitsystem betreibt Installationen auf vielen Bildflächen gleichzeitig und bindet Sensoren wie 3D-LiDAR-Scanner ein.