Simulation · Minimal Energy · Wind und Meer
Küste bei Norden
Wo Energie aus der Nordsee an Land kommt, als begehbares Modell: sechs Gleichstromkabel unter dem Deich, Erdgas aus Norwegen seit 1995 und mehr als 200 Windräder hinter dem Deich.
Echt sind Gelände und Gebäude (LGLN Niedersachsen, OpenStreetMap), Kabel und Leitungen nach OpenStreetMap und jedes Windrad und jede Biogasanlage aus dem Marktstammdatenregister. Vor 2019 abgebaute Anlagen fehlen dort, das Watt ist nach Geländehöhe ergänzt; was jetzt geliefert wird, rechnet das Modell. Mit Ihren Daten zeigt es mehr, etwa echte Kabeltrassen, die Einspeisung je Anschluss oder geplante Anlandungen.
Wo kommt der Strom der Offshore-Windparks an Land? Zwischen Norden und Dornum: Bei Hilgenriedersiel laufen sechs Gleichstromkabel mit zusammen über 4.500 MW unter dem Deich hindurch, dazu das 110-kV-Kabel von alpha ventus, das seit 2009 im Umspannwerk Hagermarsch einspeist. Die Konverter stehen weiter im Binnenland, etwa in Dörpen, Emden und Garrel.
In Dornum kommt seit 1995 Erdgas aus Norwegen an, über zwei Leitungen von 620 und 658 km Länge; die zweite liefert seit 1999 rund 71 Mio. m³ am Tag. Das letzte Stück liegt in einem Tunnel unter dem Wattenmeer, von Dornum geht es 48 km weiter nach Emden.
Hinter dem Deich stehen mehr als 200 Windräder, jede Anlage einzeln aus dem Marktstammdatenregister; die ältesten noch laufenden stammen von 1991 und haben 150 kW. Ostfriesland setzte früh auf Wind, der Windpark Holtriem ist einer der großen Bürger- und Kommunalwindparks. Biogas-Höfe ergänzen den Wind mit Strom und Wärme. Für Netzplanung und Anlagenbetreiber, Kommunen an der Küste, Kammern und Verbände, Schulen, Hochschulen und Ausstellungen.
Die Kette des Ortes
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Anlandung: Hier kommen die Seekabel der Offshore-Windparks an Land.
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Unter dem Deich: Gleichstromkabel laufen unter dem Deich hindurch zu den Konvertern im Binnenland.
- 03
Der erste Anschluss: alpha ventus speist seit 2009 mit 110 kV in Hagermarsch ein.
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Gas aus Norwegen: In Dornum kommt Erdgas aus Norwegen an, seit 1995.
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Wind an Land: Hinter dem Deich stehen über 200 Windräder; Ostfriesland setzte früh auf Wind.
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Biogas: Biogas-Höfe ergänzen den Wind mit Strom und Wärme.
Was dargestellt wird – warum – für wen
| Was gezeigt wird | Warum | Für wen |
|---|---|---|
| Anlandung Hilgenriedersiel mit sechs Gleichstromkabeln | Warumzeigt, wo über 4.500 MW Offshore-Leistung an Land kommen | Für wenNetzplanung, Öffentlichkeit |
| Empfangsstation Dornum und Tunnel unter dem Wattenmeer | Warumzeigt den Weg des Erdgases aus Norwegen | Für wenUnterricht, Ausstellungen |
| Jedes Windrad und jede Biogasanlage aus dem Register | Warumzeigt den Bestand an Land mit Baujahr | Für wenKommunen, Planung |
| Schaubild „Import und Export“ | Warumzeigt den Strom über die Grenzen zu den Nachbarn | Für wenNetzplanung, Verbände |
| Schaubild „Zubau und Abbau“ | Warumzeigt, wie viel Leistung je Jahr dazukommt und wegfällt | Für wenRegionalplanung, Wirtschaftsförderung |
| Schaubild „Energiefluss jetzt“ | Warumzeigt, wie Brennstoffe, Strom, Wärme und Verluste in dieser Stunde fließen | Für wenHochschulen, Energiewirtschaft |
| Ereignis „Sturmnacht“ | Warumzeigt Überschuss, Abregelung und Strom, der nach Süden fließt | Für wenNetzbetrieb, Öffentlichkeit |
Anlagen und Bereiche im Modell
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Anlandung Hilgenriedersiel
Hier kommt der Offshore-Strom an Land: Unter dem Deich hindurch laufen sechs Gleichstromkabel (BorWin1, 2 und 5, DolWin1, 2 und 6) mit zusammen über 4.500 MW und das 110-kV-Kabel von alpha ventus. Die Konverter stehen weiter im Binnenland, etwa in Dörpen, Emden und Garrel.
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Umspannwerk Hagermarsch
110 kV: Netzanschluss von alpha ventus, des ersten deutschen Offshore-Windparks, seit 2009 (Lage OpenStreetMap).
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Europipe-Empfangsstation Dornum
Norwegisches Erdgas kommt hier an: Europipe I seit 1995 (620 km von der Plattform Draupner E), Europipe II seit 1999 (658 km von Kårstø, rund 71 Mio. m³ am Tag). Das letzte Stück liegt in einem Tunnel unter dem Wattenmeer, von Dornum geht es 48 km weiter nach Emden.
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Windräder an der Küste
Jede Anlage einzeln nach dem Marktstammdatenregister. In Ostfriesland begann die Windkraft früh: Die ältesten laufenden Anlagen hier stammen von 1991 und haben 150 kW.
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Windpark Holtriem
Einer der großen Bürger- und Kommunalwindparks Ostfrieslands, ab 1998 gebaut und mehrfach erweitert. Die Angaben zur Gesamtleistung widersprechen sich je nach Abgrenzung (OpenStreetMap: 288 MW).
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Älteste Anlagen: 1991
Wind World W2700 mit 150 kW, in Betrieb seit Juni 1991, nach dem Register die ältesten noch laufenden Anlagen im Ausschnitt.
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Biogas auf den Höfen
Biogasanlagen nach dem Register: Fermenter, Gasdach und Blockheizkraftwerk, fast rund um die Uhr.
Abläufe im Modell
Die Kette des Ortes
- 01Anlandung: Hier kommen die Seekabel der Offshore-Windparks an Land.
- 02Unter dem Deich: Gleichstromkabel laufen unter dem Deich hindurch zu den Konvertern im Binnenland.
- 03Der erste Anschluss: alpha ventus speist seit 2009 mit 110 kV in Hagermarsch ein.
- 04Gas aus Norwegen: In Dornum kommt Erdgas aus Norwegen an, seit 1995.
- 05Wind an Land: Hinter dem Deich stehen über 200 Windräder; Ostfriesland setzte früh auf Wind.
- 06Biogas: Biogas-Höfe ergänzen den Wind mit Strom und Wärme.
Ein Tag
- 01„Tag abspielen“
- 02die Sonne wandert, Wind und Nachfrage ändern sich je Stunde
- 03die Stapel über den Anlagen wachsen und schrumpfen
- 04Speicher laden und entladen
Fünfzig Jahre
- 01▶ am Jahr (Zeitreise)
- 021990
- 032000
- 042012
- 052025
- 06Anlagen entstehen, laufen, werden stillgelegt und zurückgebaut; die Geschichte des Ortes springt zu jedem Jahr
Wofür eine Küstenregion das Modell nutzen kann
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Netz und Anbindung
Anlandung, Umspannwerk, Erdgas-Empfangsstation und Windräder auf einem Bild: Das Modell zeigt, wo Seekabel, Erdkabel und Gasleitung die Küste kreuzen.
Für wenNetzbetreiber, Trassenplanung, Anlagenbetreiber
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Kommune und Küste
Was läuft unter dem Deich, was steht dahinter? Die Zeitreise zeigt 1990, 2000, 2012 und 2025 aus derselben Kamera, die Geschichte des Ortes springt zu jedem Jahr.
Für wenKommunen, Wirtschaftsförderung, Kammern
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Schule und Hochschule
Wo kommen die Seekabel an Land, wie kommt Gas aus Norwegen nach Deutschland? Die sechs Schritte von der Anlandung bis zum Biogas fliegen zum jeweiligen Teil, und es leuchtet auf.
Für wenLehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Studierende
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Museum und Ausstellung
Ostfriesland setzte früh auf Wind: Die ältesten noch laufenden Anlagen von 1991 stehen im selben Ausschnitt wie die Anlandung der großen Windparks auf See – zwei Epochen der Windkraft in einem Bild.
Für wenMuseen, Ausstellungen, Besucherzentren
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Öffentlichkeitsarbeit
Die Sturmnacht zeigt, was hier ankommt: Der Wind liefert mehr, als gebraucht wird, Strom fließt nach Süden und ins Ausland, gelbe Ringe zeigen Abregelung.
Für wenÖffentlichkeitsarbeit, Bürgerdialog, Verbände
Was Sie verändern können
Regler
- Jahr 1975–2025: Anlagen entstehen und verschwinden, Mix und Netz ändern sich; ▶ lässt die Jahre laufen.
- Jahreszeit: Schnee, Laub, Wiesen, Heizrauch; im Winter mehr Wärme- und Strombedarf, im Sommer mehr Sonne.
- Tageszeit: Sonnenstand, Dämmerung, Nacht mit Fenstern und Laternen; die Nachfrage folgt dem Tagesprofil.
- Wind: Rotoren drehen schneller, Seegang, Rauchfahnen liegen flach; Windstrom steigt, bei Sturm Abregelung.
- Sonne: Wolken und weiche Schatten; Photovoltaik liefert mehr oder weniger.
- Nachfrage (Haushalte, Industrie): mehr Fenster hell, Werkslicht, Heizrauch; teurere Kraftwerke springen ein.
- Ansichten: Strom, Wärme, Brennstoffe, Speicher, CO₂ – jede mit eigenen Säulen, Stapeln und Werten.
Ereignisse
- Sturmnacht: Wintersturm um 3 Uhr nachts bei wenig Nachfrage. Der Wind liefert mehr, als gebraucht wird. Achte auf: blaue Würfel über dem Rahmen, Strom fließt nach Süden und ins Ausland, gelbe Ringe zeigen Abregelung, Speicher laden.
- Winterabend ohne Wind und Sonne (Kacheln): Jahreszeit Winter, Abend, Flaute, bedeckt: Die Nachfrage ist am höchsten, die Stapel über Wind und Sonne schrumpfen, fossile Kraftwerke, Speicher und Ausland tragen die Last.
- Sturmnacht (Kacheln): Nacht, Sturm, wenig Nachfrage: Wind liefert mehr, als gebraucht wird, Speicher laden, Überschuss wird abgeregelt oder exportiert.
Was das Modell einer Küstenregion bringt
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01
Was unter dem Deich liegt
Kabel und Leitungen nach OpenStreetMap machen sichtbar, was man vor Ort nicht sieht: Seekabel, Erdkabel und die Gasleitung im Tunnel unter dem Wattenmeer.
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02
Meer und Land verbunden
Der Ort „Nordsee vor Borkum“ zeigt die Parks und Plattformen, von denen Kabel hierher führen – beide Orte stehen im selben Modell.
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03
Jedes Windrad an seinem Platz
Über 200 Anlagen hinter dem Deich stehen einzeln mit ihrem Jahr. Über ihnen zeigt ein Würfelstapel den Strom jetzt, ein Würfel 20 MW.
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04
Wetter, das wirkt
Wind lässt die Rotoren schneller drehen, den Seegang steigen und Rauchfahnen flach liegen; Jahreszeit, Tageszeit und Nachfrage stellen die Lage sofort um.
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05
Im Browser und auf der Leinwand
Ein Browser genügt, große Projektionen gehen auch. Elf weitere Orte und die Deutschlandkarte stehen im selben Modell, gestaltet von einem Künstler und Entwickler.
Ihr Netzanschluss als Modell
Sie möchten Ihre Trasse, Ihren Netzanschluss oder Ihre Windparks an Land so zeigen, mit echten Verläufen und Leistungen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an, dann besprechen wir, welche Daten das Modell braucht. Das Passwort zur Simulation erhalten Sie auf Anfrage.
cube4tec.de/spiele/minimal-energy/
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Minimal Energy: Küste bei Norden
Grundlage und Grenzen
Echt sind Gelände und Gebäude (LGLN Niedersachsen, OpenStreetMap), Kabel und Leitungen nach OpenStreetMap und jedes Windrad und jede Biogasanlage aus dem Marktstammdatenregister. Vor 2019 abgebaute Anlagen fehlen dort; das Watt ist nach Geländehöhe ergänzt.
Öffentliche Quellen, auf denen das Modell beruht:
- LGLN Niedersachsen (CC BY 4.0)
- OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL)
- Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (dl-de/by-2-0)
Weitere Orte im Modell
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Nordsee vor Borkum
Der Anfang der deutschen Windkraft auf See als begehbares Modell: zwölf Testanlagen von 2009, ein Cluster mit 284 Anlagen und rund 1.660 MW, Umspann- und Konverterplattformen und der Weg an Land.
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Paderborner Hochfläche
Eine der dichtesten Windlandschaften Nordrhein-Westfalens als begehbares Modell: jedes Windrad mit seinem Jahr, vom 500-kW-Rad von 1995 bis zur 6,2-MW-Anlage mit 169 m Nabe.
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Wilhelmshaven
Der einzige deutsche Tiefwasserhafen als begehbares Modell: Rohöl für die Leitung bis ins Rheinland, Kohle für zwei Kraftwerke und seit Dezember 2022 Flüssigerdgas aus dem ersten deutschen LNG-Terminal.
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Lingen
Die ganze Kernenergie-Ära an einem Ort als begehbares Modell: das Kernkraftwerk Lingen von 1968, das Kernkraftwerk Emsland bis April 2023, Zwischenlager und Rückbau – daneben Gas, Batterie und Wasserstoff.
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Deutschland 1975–2025
Fünfzig Jahre Energieversorgung auf einer Karte: 365 Standorte, zehn Netzregionen und der Strom jeder Stunde – von zwei getrennten Netzen 1975 bis zu Wind und Sonne 2025.
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Rheinisches Revier
Das Rheinische Revier als begehbares Modell: vom Tagebau Garzweiler über Bänder, Kessel und Kühltürme bis ins 380-kV-Netz – und auf der rekultivierten Fläche wachsen Wind, Sonne und Batterien.
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Düsseldorf Lausward
Ein Gas-und-Dampf-Kraftwerk am Rhein als begehbares Modell: Strom ins Netz, Wärme über einen 58 m hohen Speicher und die Fernwärme in den Medienhafen und die Innenstadt.
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Herdecke
Drei Generationen Speicher am Hengsteysee als begehbares Modell: das Koepchenwerk von 1930, das Pumpspeicherkraftwerk von 1989 und Batterien seit 2017 – der Pegel im Becken folgt Sonne, Wind und Nachfrage.
Echt sind Gelände und Gebäude (LGLN Niedersachsen, OpenStreetMap), Kabel und Leitungen nach OpenStreetMap und jedes Windrad und jede Biogasanlage aus dem Marktstammdatenregister. Vor 2019 abgebaute Anlagen fehlen dort, das Watt ist nach Geländehöhe ergänzt; was jetzt geliefert wird, rechnet das Mod…