Simulation · Ein Spiel von CUBE4DEV · UNTERNEHMERAVANTGARDE
Minimal Energy
Woher Deutschlands Strom kommt – 50 Jahre Energiesystem als Quaderwelt.
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Ansicht CO₂, 1990: Jeder Würfel ist 1.000 t CO₂ in dieser Stunde – an den Regionen Menge und Gramm je Kilowattstunde.
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Dieselbe Stunde 2025: Wind und Sonne lassen die Stapel schrumpfen.
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Näher heran: Säulen und Werte je Kraftwerk im Rheinland, links die Karte von Frimmersdorf mit CO₂ jetzt.
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Rheinisches Revier 1990: Der Stapel über Frimmersdorf zeigt den Ausstoß jetzt, der Rahmen den bei voller Last.
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Hamm-Uentrop: Das Land läuft zu den Rändern ins Dunkle, links die Infokarte mit dem Weg zu den Schaubildern des Ortes.
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Schaubild je Ort: die Leistung in Hamm-Uentrop von 1975 bis 2025 – Kohle, Kernkraft, Gas und Batterie.
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Jede Anlage von Bau bis Abriss: in Betrieb farbig, stillgelegt grau.
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Schaubild ‚Wer zuerst liefert‘ vor der unscharfen Landschaft im selben Blickwinkel.
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Suche im Menü: Orte und Kraftwerke mit Leistung und Betriebsjahren.
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Rundgang, Schritt 3: Dunkelflaute am Winterabend. Unten leuchtet die Kachel Wind, mit der man selbst eingreifen kann.
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Düsseldorf am Abend: Kraftwerk Lausward mit der Leistung jetzt, Fernwärmespeicher und das Netz durch die Stadt.
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Schaubild Energiefluss: woher die Energie kommt und wohin sie geht – vor dunkler, unscharfer Landschaft.
Hintergrund
Die Standorte, Betriebszeiten und Leistungen sind recherchiert: AG Energiebilanzen, Umweltbundesamt, Bundesnetzagentur, BASE und die Betreiber. Netz und Gelände stammen aus OpenStreetMap und offenen Höhendaten. Jeder Standort nennt seine Quelle und ob die Angabe belegt, abgeleitet oder geschätzt ist.
Die Szenarienrechnung ist bewusst einfach. Zehn Netzregionen, Einsatz nach Kostenreihenfolge, Grundlast und Kraft-Wärme-Kopplung, Speicher mit Füllstand. Strom, Wärme und Brennstoffe bleiben getrennt. Was nicht gedeckt werden kann, bleibt als Lücke stehen.
Acht Orte machen es konkret: das Rheinische Revier, Düsseldorf mit Fernwärme, Herdecke mit drei Generationen Speicher, Datteln 4 mit Kohleschiffen, Lingen mit der Kernkraft bis zum Rückbau, die Paderborner Hochfläche und die Nordsee vor Borkum mit jedem einzelnen Windrad aus dem Marktstammdatenregister – und Wesseling, wo die Raffinerie zum Wasserstoff umbaut.
Dazu drei Orte, an denen Energie ankommt oder sich verwandelt: Wilhelmshaven mit Rohöl, Kohle und dem ersten deutschen LNG-Terminal, die Küste bei Norden, an der Offshore-Strom und norwegisches Gas an Land kommen, und Bochum, wo Wasser aus einer Zeche ein neues Quartier heizt.
Die Windräder stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (dl-de/by-2-0). Es führt erst seit 2019; früher abgebaute Anlagen fehlen, frühe Jahre zeigen daher zu wenige, das Spiel vermerkt es. In Wesseling sind einzelne Lagen schematisch und gekennzeichnet.
Dreizehn Orte
Die Deutschlandkarte von 1975 bis 2025 mit 365 Standorten und zwölf begehbare Orte, erreichbar über die Ortsleiste.
Kohle und Kernkraft
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Rheinisches Revier
Das Rheinische Revier als begehbares Modell: vom Tagebau Garzweiler über Bänder, Kessel und Kühltürme bis ins 380-kV-Netz – und auf der rekultivierten Fläche wachsen Wind, Sonne und Batterien.
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Datteln 4
Das jüngste deutsche Steinkohlekraftwerk als begehbares Modell: Kohle per Schiff über den Dortmund-Ems-Kanal, Strom für Netz und Bahn, Fernwärme bis Recklinghausen.
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Lingen
Die ganze Kernenergie-Ära an einem Ort als begehbares Modell: das Kernkraftwerk Lingen von 1968, das Kernkraftwerk Emsland bis April 2023, Zwischenlager und Rückbau – daneben Gas, Batterie und Wasserstoff.
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Hamm-Uentrop
Fünf Jahrzehnte Energie an Lippe und Kanal als begehbares Modell: der Thorium-Reaktor THTR-300, das Steinkohlekraftwerk Westfalen, ein Gaskraftwerk, eine große Batterie – und bald Gleichstrom aus Wilhelmshaven.
Wärme und Speicher
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Düsseldorf Lausward
Ein Gas-und-Dampf-Kraftwerk am Rhein als begehbares Modell: Strom ins Netz, Wärme über einen 58 m hohen Speicher und die Fernwärme in den Medienhafen und die Innenstadt.
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Herdecke
Drei Generationen Speicher am Hengsteysee als begehbares Modell: das Koepchenwerk von 1930, das Pumpspeicherkraftwerk von 1989 und Batterien seit 2017 – der Pegel im Becken folgt Sonne, Wind und Nachfrage.
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Bochum · MARK 51°7
Ein früheres Autowerk über der Zeche Dannenbaum als begehbares Modell: Das neue Quartier MARK 51°7 soll Wärme und Kälte aus dem Wasser der alten Zeche holen, aus 820 und 340 m Tiefe.
Wind und Meer
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Paderborner Hochfläche
Eine der dichtesten Windlandschaften Nordrhein-Westfalens als begehbares Modell: jedes Windrad mit seinem Jahr, vom 500-kW-Rad von 1995 bis zur 6,2-MW-Anlage mit 169 m Nabe.
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Nordsee vor Borkum
Der Anfang der deutschen Windkraft auf See als begehbares Modell: zwölf Testanlagen von 2009, ein Cluster mit 284 Anlagen und rund 1.660 MW, Umspann- und Konverterplattformen und der Weg an Land.
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Küste bei Norden
Wo Energie aus der Nordsee an Land kommt, als begehbares Modell: sechs Gleichstromkabel unter dem Deich, Erdgas aus Norwegen seit 1995 und mehr als 200 Windräder hinter dem Deich.
Gas, Öl und Wasserstoff
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Wesseling
Deutschlands größter Raffineriestandort als begehbares Modell: Rohöl aus Rotterdam und Wilhelmshaven, Kolonne, Tanklager und Rheinschiffe – und seit 2021 Wasserstoff aus Strom.
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Wilhelmshaven
Der einzige deutsche Tiefwasserhafen als begehbares Modell: Rohöl für die Leitung bis ins Rheinland, Kohle für zwei Kraftwerke und seit Dezember 2022 Flüssigerdgas aus dem ersten deutschen LNG-Terminal.
Minimal Energy…
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MINIMAL ENERGY zeigt, woher Deutschlands Energie kommt, wie sie verteilt wird und wie sich das System seit 1975 verändert hat. Auf einer Deutschlandkarte aus Quadern entstehen Kraftwerke, Tagebaue, Windparks und Solarfelder, laufen, werden stillgelegt und zurückgebaut. Strom fließt sichtbar durch die Netzkorridore und über die Grenzen.
Ein Jahresregler führt von 1975 bis 2025. Vor 1990 arbeiten BRD, DDR und West-Berlin als getrennte Systeme. Danach wachsen die Netze zusammen, die Kernkraft geht, Wind und Sonne kommen.
Sechs Regler verändern Nachfrage, Tageszeit, Sonne, Wind und Jahreszeit. Jede Änderung wird sofort zum gekennzeichneten Was-wäre-wenn: Speicher laden und entladen, Importe verschieben sich, Engpässe und Versorgungslücken werden sichtbar.
Jeder Regler wirkt sichtbar: Tageszeit und Jahreszeit bewegen die Sonne, bringen Schnee, Laub und Heizrauch, nachts leuchten Fenster und Werke. Die Ansichten zeigen Strom, Wärme, Brennstoffe, Speicher und CO₂ direkt an den Anlagen, mit Werten, die sofort nachziehen.
In jedem Ort führen Schritte durch die Kette – von der Anlieferung bis zum Netz oder zur Wärme. Ein Klick zeigt die Anlage mit ihren Werten jetzt, die Legende erklärt jede Farbe.
Selbst eingreifen: Jedes Kraftwerk lässt sich abschalten, und die Simulation zeigt sofort, wer einspringt. Zehn Ereignisse – von der Dunkelflaute bis zum Ende der Kernkraft – führen mit einem Klick in typische Lagen.
Ein geführter Rundgang führt in neun Schritten durch fünfzig Jahre Energie – und in den Orten sieht man den Strom bis in jedes Haus fließen, während Autos und Züge durch die Straßen fahren.
So spielst du
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- Der Jahresregler führt von 1975 bis 2025.
- Sechs Regler: Nachfrage der Haushalte und der Industrie, Tageszeit, Sonne, Wind, Jahreszeit.
- Ansichten: Strom, Wärme, Brennstoffe, Speicher, CO₂.
- Vergleich: zwei Jahre oder ein Szenario gegen den Ausgangszustand. Die Vorführung zeigt alles von selbst.
Minimal Energy
Woher Deutschlands Strom kommt – 50 Jahre Energiesystem als Quaderwelt.
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