London
Erklären Sie Ihrer Stadt, warum die Straße aufgeht
Fernwärme kommt bei den Menschen zuerst als Baustelle an. Ein Modell Ihrer Stadt zeigt, was unter der Straße entsteht und was sich am eigenen Haus ändert.
Warum das gerade jetzt zählt
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Der Wärmeplan wirft Fragen auf
Städte über 100.000 Einwohner mussten ihren Wärmeplan bis zum 30. Juni 2026 vorlegen, alle übrigen folgen bis zum 30. Juni 2028. Danach fragt jeder Haushalt: Liegt mein Haus am Netz, und was heißt das für meine Heizung?
Wärmeplanungsgesetz
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Die Baustelle kommt vor dem Nutzen
Eine Trasse sperrt Straßen über Monate. Anwohner sehen zuerst Graben und Stau, die Wärme kommt erst später. In dieser Zeit entscheidet sich, wie die Stadt über das Projekt spricht.
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Infobrief und Bürgerabend gibt es schon
Die Häuser informieren längst, mit Briefen, Rundgängen und Infotagen. Was fehlt, ist etwas, an dem jemand die eigene Straße sieht und selbst nachschaut.
Was unter der Straße liegt
Minimal Water legt die Leitungen unter einer Innenstadt frei, Minimal City blendet die Stadt aus und zeigt, was darunter fährt. Ein Fernwärmenetz zeigen beide heute nicht; in Ihrer Fassung liegt es genau dort, Bauabschnitt für Bauabschnitt.
Das eigene Haus im Schnitt
Minimal Water zeigt Haus und Straße im Querschnitt, mit den Leitungen in typischer Tiefe. In Ihrer Fassung lässt sich so der Hausanschluss erklären: wo er ins Haus kommt und was sich im Keller ändert.
Was die Sperrung mit dem Verkehr macht
Minimal City rechnet Autos, Bus und Bahn in echten Stadtkernen. Ein Klick in die Stadt zeigt, wie viele Menschen warten, wie viele Autos stehen und wie laut es ist. Das sind die Fragen vom Bürgerabend.
Für Bürgerabend und Kundenzentrum
Der Anfang läuft im Browser und lässt sich in Ihre Webseite einbauen. Für den Bürgerabend entsteht daraus eine große Beamer-Projektion, fürs Kundenzentrum bauen wir sie genauso als Touch-Tisch.
Diese Städte stehen schon im Modell
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Minimal City
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Minimal Water
Ein Erlebnismodell zum Erklären, kein Prognosewerkzeug und keine Netzplanung.
Wer dahinter steht
Tobias Post ist digitaler Lichtkünstler in Bochum. Er leitet das BBK-Ausstellungsteam für die IGA 2027 in Dortmund und ist Regionalsprecher Ruhrgebiet West, BBK Westfalen e.V. (erweiterter Vorstand).
Sein Leben lang hat er als Softwareentwickler gearbeitet, in dutzenden Großprojekten und hunderten kleinen IT-Lösungen, in Startups, KMUs, Hochschulen und Konzernen. Als Inhaber von CUBE4DEV entwickelt er Web, Desktop, 3D und Echtzeitsysteme für Räume mit mehreren Projektoren und Sensorik.
Das kann er, weil er beides zusammenbringt: malerische Erfahrung und präzise technische Ausführung, mit selbst entwickelten Werkzeugen. Sein Laufzeitsystem betreibt Installationen auf vielen Bildflächen gleichzeitig und bindet Sensoren wie 3D-LiDAR-Scanner ein.