Zeigen, was man im Werk nicht zeigen kann
Besucher dürfen selten an die Anlage, und im neuen Kundencenter steht der Raum schon. Ein Modell zum Selbstbedienen zeigt Werke und Zechen von innen.
Warum zeigen statt beschreiben
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Der Raum ist da
Wer gerade ein Kundencenter, Technikum oder Experience Center eröffnet hat, hat eine Fläche, die etwas zeigen muss. Eine Anlage passt nicht hinein, ein Modell schon.
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In die Halle kommt kaum jemand
Sicherheit, laufender Betrieb, Betriebsgeheimnis: Werksführungen sind aufwendig und selten. Im Modell fährt die Führung zu jeder Zeit von Station zu Station.
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So etwas wird eingekauft
Eine Ausschreibung im EU-Amtsblatt vom Juni 2026 fragt begehbare Echtzeitanwendungen auf Game-Engine-Basis nach, für Bürgerinformation und Schulung. Das Format ist im Einkauf angekommen.
EU-Amtsblatt TED, Juni 2026
Von innen, in Augenhöhe
Die Zukunftsfabrik zeigt Roboterzellen und fahrerlose Transporter, das Opel-Werk I die Fertigung vom Coil bis zum ersten Start. Eine Werksführung fährt in Augenhöhe von Station zu Station, mit je einem Satz dazu.
Am Messestand führt es sich selbst vor
Bedient niemand das Modell, beginnt nach kurzer Zeit die Vorführung: Sie stellt die Regler, zeigt, wo sie wirken, und wechselt zum nächsten Ort. Jede Berührung übernimmt sofort.
Zeche und Hütte für die Industriekultur
Minimal Factory nennt je Ort die Quellen, Minimal Mine öffnet die Zeche im Schnitt, von unter Tage bis zur Kokerei. In Ihrer Fassung fürs Besucherzentrum tritt die Arbeits- und Sozialgeschichte an die Stelle des Euro-Ergebnisses.
Ihre Kette, Ihre Regler
Zulieferung, Anlage, Lager, Markt: Wer am Regler zieht, sieht, wie die Kette reagiert und wo es klemmt. Ihre Fassung zeigt Ihr Produkt und Ihre Kette, im Browser und am großen Bildschirm; als Touch-Tisch bauen wir sie genauso.
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Minimal Factory
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Minimal Mine
Ein Erlebnismodell zum Zeigen und Verstehen, kein Prognosewerkzeug und keine Betriebssimulation.
Wer dahinter steht
Tobias Post ist digitaler Lichtkünstler in Bochum. Er leitet das BBK-Ausstellungsteam für die IGA 2027 in Dortmund und ist Regionalsprecher Ruhrgebiet West, BBK Westfalen e.V. (erweiterter Vorstand).
Sein Leben lang hat er als Softwareentwickler gearbeitet, in dutzenden Großprojekten und hunderten kleinen IT-Lösungen, in Startups, KMUs, Hochschulen und Konzernen. Als Inhaber von CUBE4DEV entwickelt er Web, Desktop, 3D und Echtzeitsysteme für Räume mit mehreren Projektoren und Sensorik.
Das kann er, weil er beides zusammenbringt: malerische Erfahrung und präzise technische Ausführung, mit selbst entwickelten Werkzeugen. Sein Laufzeitsystem betreibt Installationen auf vielen Bildflächen gleichzeitig und bindet Sensoren wie 3D-LiDAR-Scanner ein.